-
Energiewirtschaftsverband befürwortet strategische Gasreserve für Krisenfall
-
NHL: Deutsche Olympia-Fahrer erfolgreich
-
Draisaitls Ziel: "Fliegen da hin, um eine Medaille zu holen"
-
US-Repräsentantenhaus soll am Dienstag über Haushaltsentwurf abstimmen
-
Verdi: Bundesweite Streiks im Nahverkehr beendet
-
Kanzleramtschef Frei dämpft Erwartungen für Reformprojekte
-
Havanna bestätigt Kontakte mit Washington
-
Tarifverhandlungen in der Chemie- und Pharmaindustrie starten auf Bundesebene
-
Menschenrechtsgericht urteilt über Inhaftierung Nawalnys in Russland
-
Trump empfängt am Dienstag Kolumbiens Präsidenten Petro
-
Vergewaltigungsprozess gegen Sohn von Norwegens Kronprinzessin beginnt in Oslo
-
Geschäftsträgerin der USA in Venezuela bespricht "Übergang" mit Rodríguez
-
Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit wegen neuer Vorwürfe in U-Haft
-
Musk legt Raumfahrtunternehmen SpaceX und KI-Firma xAI zusammen
-
Epstein-Affäre: Ehepaar Clinton erklärt sich zu Aussage vor dem Kongress bereit
-
Nach tödlichen Schüssen: Bundesbedienstete in Minneapolis bekommen Körperkameras
-
Kriminalität: Costa Ricas designierte Präsidentin begrüßt Unterstützung El Salvadors
-
Für 69 Millionen Euro: Liverpool holt Abwehrtalent
-
Teil-Shutdown: Trump ruft US-Repräsentantenhaus zu Bewilligung von Haushaltsentwurf auf
-
Merz pocht auf größere Unabhängigkeit der EU von den USA
-
Medien: Upamecano verlängert beim FC Bayern
-
Frankreichs Regierung übersteht Misstrauensvoten - Haushalt verabschiedet
-
Bahnrad-EM: Teutenberg holt Gold - Silber für Frauen-Vierer
-
Neue Epstein-Akten ziehen immer weitere Kreise - auch Europäer im Fokus
-
Bahnrad-EM: Teutenberg triumphiert im Punkterennen
-
Trump: Indien will auf russisches Öl verzichten - USA verkünden Zollsenkung
-
Selenskyj: "Deeskalation" mit Russland hilft bei Vertrauensbildung für Verhandlungen
-
FIFA: Infantino offen für Aufhebung des Russland-Banns
-
Für weniger Importe aus China: USA legen Rohstoffreserve an
-
Neuer Spielort: NFL kommt auch nach Paris
-
Frachter-Kollision: Russischer Kapitän von britischer Justiz für schuldig befunden
-
Zahnarzt-Kosten: Vorstoß von CDU-Wirtschaftsrat stößt auch in Union auf Ablehnung
-
Kreml bestätigt Gespräche zwischen Russland, Ukraine und USA ab Mittwoch in Abu Dhabi
-
Zugangsbegrenzungen und Glasverbote: Köln rüstet sich für Straßenkarneval
-
Italienische Biathletin kurz vor Olympia positiv getestet
-
Gericht hebt Einreiseverbot gegen früheren Guantanamo-Häftling auf
-
Millionen-Einsparung: WDR lässt Fernsehprogramm technisch vom SWR ausspielen
-
Trump setzt auf "Deal" mit Kuba - Verhandlungen nach seinen Angaben im Gange
-
Deutlich mehr Geflüchtete nutzen staatliches Rückkehrprogramm - Syrer weit vorne
-
Geldstrafen für Klimaaktivisten nach Farbanschlag auf Brandenburger Tor
-
Bundesweite Streiks im Nahverkehr: Busse, U- und Straßenbahnen bleiben im Depot
-
Bauverband meldet weiteren Rückgang bei Sanierungsquote im Gebäudebestand
-
Kündigungswelle nach Bekenntnis zu Klimaschutz: ADAC-Verkehrspräsident tritt zurück
-
Linke zu Forderungen von Wirtschaftsrat der CDU: "Großangriff auf Menschen im Land"
-
Iran-USA-Konflikt: Irans Präsident ordnet Aufnahme von Atomgesprächen an
-
Muskelverletzung im Oberschenkel: ter Stegen droht lange Pause
-
"Stärker als je zuvor": Fan- und Finanzrekorde in 3. Liga
-
Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit wegen neuer Vorwürfe festgenommen
-
30.000 Euro Geldstrafe für AfD-Abgeordneten Halemba in Würzburg
-
16.000 illegale Russland-Exporte: Kriminelles Netzwerk in Norddeutschland zerschlagen
Französische Schüler fordern kürzere Schultage und weniger Hausaufgaben
Französische Schülerinnen und Schüler wünschen sich einen Schulalltag nach deutschem Vorbild: kürzere Schultage, weniger Hausaufgaben und weniger Frontalunterricht. Eine Gruppe von 20 Jugendlichen im Alter von zwölf bis 17 Jahren hat im Rahmen eines nationalen Bürgerrats zur Neuorganisation des Schulalltags am Freitag entsprechende Forderungen vorgelegt.
"Die Schule ist nicht an den Bedürfnissen der Kinder ausgerichtet, sondern soll das Leben der Erwachsenen erleichtern", kritisierte die 17 Jahre alte Romane mit Blick auf die langen Schultage. Diese ermöglichen es in vielen Fällen beiden Elternteilen, Vollzeit zu arbeiten. "Ich gehe um 07.10 Uhr los, komme um 18.00 Uhr nach Hause und habe dann noch eine Stunde Hausaufgaben zu machen", so beschrieb der 16 Jahre alte Nathan stellvertretend für viele seiner Altersgruppe seinen Schulalltag.
Er wünsche sich "eine offenere Schule, die Schüler nicht einschließt", sagte der 16 Jahre alte Goustan. Zu den Forderungen der Schülergruppe zählen Hausaufgaben, die sich während der Schulzeit erledigen lassen, so dass mehr Freizeit bleibt. Ein idealer Schultag dauert ihrer Ansicht nach täglich von 09.00 Uhr bis 15.30 Uhr, ohne Sonderregelung für den Mittwoch, an dem der Nachmittag in Frankreich bisher traditionell unterrichtsfrei ist. Nach 15.30 Uhr sollte Zeit für Sport und kreative Aktivitäten sein.
Auch die Unterrichtsmethoden sollten sich ändern, fordern die Schülerinnen und Schüler. "Die Schulstunden sind zu lang und die Methoden veraltet, so dass es schwierig ist, aufmerksam zu bleiben", sagt Camille. Die Schülergruppe schlägt zudem neue Unterrichtsinhalte vor, etwa Kochen, Heimwerken, Umgang mit Geld und Behörden. "Wir hoffen, dass unser Bericht gelesen wird und die Politiker sich an unsere Stelle versetzen", sagte der zwölf Jahre alte Caleb.
Der nationale Bürgerrat besteht aus 130 Bürgerinnen und Bürgern, die seit Juni mehrfach zum Thema tagten. Sie sollen am 23. November ihre Empfehlungen vorlegen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte Bürgerräte eingeführt, um die Zivilgesellschaft stärker an politischen Entscheidungen zu beteiligen. Ein erster Bürgerrat hatte sich mit dem Klimawandel befasst, ein weiterer mit dem Thema Sterbehilfe. Die Regierung war wegen mangelhafter Umsetzung der Empfehlungen des Klima-Bürgerrats in die Kritik geraten.
V.Fontes--PC