-
Leiche in brennendem Auto in Bayern entdeckt - Besitzer schwerverletzt in der Nähe
-
"Nein zum Krieg": Exilrussen protestieren am Wahltag vor Botschaft in Berlin
-
Trump: In Washington geplanter Triumphbogen soll auch als Armeestützpunkt dienen
-
Hohe Beteiligung bei Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern
-
Bei Berliner Abgeordnetenhauswahl zeichnet sich höhere Wahlbeteiligung ab
-
Hohe Wahlbeteiligung in Mecklenburg-Vorpommern bis 14.00 Uhr
-
Heidenheim verschenkt Sieg in Bielefeld
-
Vor Wagner-Ankunft: Hannover besiegt Bochum
-
USA warnen vor Eskalation im Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Huthi-Miliz
-
Zverev brilliert: Davis-Cup-Team zieht in Finalrunde ein
-
Jüdischer Siedler im Westjordanland getötet - Verdächtiger festgenommen
-
Göttliche Hilfe erhofft: Sri Lankas Luftwaffe fliegt Mönche über Dürregebiete
-
Abgeordnetenhauswahl Berlin: Wahlbeteiligung bis zum Mittag höher als 2023
-
Matchball Zverev: Krawietz/Pütz siegen im Davis-Cup-Doppel
-
Autoindustrie fordert von Gewerkschaften mehr Veränderungsbereitschaft
-
Abgeordnetenhauswahl Berlin: Spitzenkandidaten geben Stimmen ab
-
Nach Macklemore-Rauswurf: Ed Sheeran kritisiert Hamas-Überfall und Israels Reaktion
-
Vermummte attackieren Polizei bei illegalem Tuningtreffen in Rheinland-Pfalz
-
Trump will "KI Force" ins Leben rufen und greift KI-Kritiker erneut scharf an
-
Auto prallt gegen Baum: 17-Jähriger stirbt bei Unfall in Bayern
-
Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Ministerpräsidentin Schwesig hat gewählt
-
Griechenland beruft Karetsas für DFB-Duelle
-
Saibari Fußballer des Jahres in den Niederlanden
-
Drohnenangriffe auf Moskau an letztem Tag der Parlamentswahl in Russland
-
20-Jähriger soll in Bayern eigene Mutter getötet haben - Untersuchungshaft
-
Abgeordnetenhauswahl Berlin: Erste Spitzenkandidaten haben Stimme abgegeben
-
Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: AfD-Kandidat Holm hat Stimme abgegeben
-
Experten: Pistorius sollte rasch neuen Bundeswehr-Generalinspekteur ernennen
-
Chilenin Bachelet zieht Kandidatur als UN-Generalsekretärin zurück
-
Spieler des Tages: Michael Olise (Bayern München)
-
EY: Deutsche Autokonzerne im Sinkflug
-
Rollstuhlfahrer angezündet und schwer verletzt: 18-Jährige in Untersuchungshaft
-
Letzter Tag der Parlamentswahl in Russland: Zwei Tote bei Drohnenangriffen in Moskau
-
Wahllokale geöffnet: Abgeordnetenhauswahl in Berlin hat begonnen
-
Wahllokale geöffnet: Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat begonnen
-
MLS: Müller und Reus führen ihre Teams zum Sieg
-
Ed Sheeran: Situation im Gazastreifen ist "nicht zu rechtfertigen"
-
"Nichts unmöglich": Volleyballer hoffen auf nächsten Coup
-
"Das ist kein Schleimen": HSV-Stars widmen Polzin den Sieg
-
"Nicht zufrieden": Undav schiebt Frust
-
"Gänsehautmoment": Werder feiert Comebacker Weiser
-
CDU-Präsidium um Bundeskanzler Merz kommt an Wahlabend in Berlin zusammen
-
Mecklenburg-Vorpommern wählt neuen Landtag - enges Rennen von SPD und AfD erwartet
-
Berlin wählt neues Abgeordnetenhaus - CDU und Linkspartei ringen um Sieg
-
Wirtschaftsweise Grimm nennt neuen Tankrabatt "zynisch"
-
Frankreichs Staatsverschuldung erreicht in diesem Jahr höchsten Stand seit 1978
-
Gewaltsame Zusammenstöße bei rechtsextremer Demonstration in den Niederlanden
-
Kein Pünktchen Hoffnung: Gladbach-Krise immer schlimmer
-
Ruhe nach dem Skandalspiel: Hertha siegt 2:1 in Dresden
-
Weißes Haus verweigert Journalisten von CNN und weiteren US-Medien den Zutritt
Hintergründe des Messerangriffs in Zug in Schleswig-Holstein weiterhin unklar
Nach dem Messerangriff mit zwei Toten und fünf teils lebensgefährlich Verletzten in einem Regionalexpress in Schleswig-Holstein bemühen sich die Ermittlungsbehörden weiter um eine Aufklärung der Hintergründe. Die Motive des 33-jährigen Täters seien weiterhin völlig unklar, sagten Landesinnenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) und der Leiter der Itzehoer Staatsanwaltschaft, Christian Ohlrogge, am Donnerstag in Kiel. Für einen terroristischen Hintergrund gebe es "nicht die geringsten Hinweise", betonte Ohlrogge.
"Wir haben auch keine Hinweise auf andere Dinge, die ursächlich für diese Tatbegehung gewesen sein könnten. Wir haben auch keinen Hinweise auf eine lange geplante Tatbegehung oder Ähnliches", fügte der Leiter der für die Ermittlungen zuständigen Staatsanwaltschaft hinzu. Sütterlin-Waack warnte vor "Vermutungen und Spekulationen", es gebe in den Fall viele offene Fragen. "Ergebnisse einer Vernehmung gibt es noch nicht, so dass wir über Motive nach wie vor nichts sagen können", sagte die Ministerin vor Journalisten.
Der 33-Jährige hatte am Mittwochnachmittag in dem Regionalzug auf der Fahrt von Kiel nach Hamburg auf Passagiere eingestochen. Eine 17-Jährige und ein 19-Jähriger starben, sie waren laut Behörden miteinander bekannt und kamen aus der Region. Zwei Menschen wurden lebensgefährlich und drei weitere schwer verletzt. Der Verdächtige wurde nach Ermittlerangaben im Zug von Zeugen überwältigt und nach dessen Halt im Bahnhof von Brokstedt festgenommen. Blutspuren fanden sich demnach in vier Waggons des Zuges.
Bei dem Verdächtigen handelt es sich nach den Erkenntnissen der Behörden um einen staatenlosen Palästinenser, der zuletzt keinen festen Wohnsitz hatte. Er war 2014 nach Deutschland eingereist und lebte zunächst bis Ende 2020 in Nordrhein-Westfalen, bevor er zwischen Juli und November 2021 in der schleswig-holsteinischen Hauptstadt Kiel gemeldet war. Er hielt sich auch in Hamburg auf. In Nordrhein-Westfalen und Hamburg wurde er mehrfach straffällig, in Schleswig-Holstein gab es zu ihm aber keine Kriminalakte.
Laut Ermittlungsbehörden war der Mann am vergangenen Donnerstag in Hamburg aus einer etwa einjährigen Untersuchungshaft entlassen worden, Hintergrund war demnach eine noch nicht rechtskräftige Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung von ebenfalls in etwa einem Jahr. Am Mittwochvormittag suchte er demnach einen Informationsschalter der Kieler Stadtverwaltung auf, dessen Ausländerbehörde seit seiner Kieler Zeit für ihn zuständig war.
"Es gab keinen auffälligen Eindruck", sagte der Kieler Stadtrat Christian Zierau bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Sütterlin-Waack. Der Mann sei ohne Termin erschienen. Den letzten behördlichen Kontakt zu ihm seitens der Stadt Kiel habe es davor im Januar 2022 gegeben. Von der Haft und der kürzlichen Entlassung dort sei der Stadt Kiel nichts bekannt gewesen. Es sei aber bekannt gewesen, dass er der Mann wohl Bezüge nach Hamburg hatte.
Demnach hielt sich der Mann legal in Deutschland auf. Die Kieler Behörden beantragten wegen des Strafregistern des Mannes allerdings beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) Zierau zufolge standardmäßig ein Widerrufs- und Rücknahmeverfahren. Dieses sie auch eingeleitet worden.
Für Donnerstag war die Vorführung des Verdächtigen bei dem zuständigen Amtsgericht in Itzehoe geplant. Dieses sollte über den weiteren Umgang mit ihm entscheiden. Bei seiner Festnahme wies er leichte Verletzungen auf und wurde in einem Krankenhaus behandelt. Danach kam er in Polizeigewahrsam
Der schleswig-holsteinische Landtag gedachte am Donnerstagvormittag mit einer Schweigeminute der Opfer der Attacke. Landtagsvizepräsidentin Eka von Kalben (Grüne) sprach laut Parlamentsverwaltung in einer Ansprache von einer "unsäglichen und feigen Tat". Den Hinterbliebenen der Toten und den Verletzten gelte "unser ganzes Mitgefühl". In Schleswig-Holstein war für Donnerstag darüber hinaus offiziell Trauerbeflaggung angeordnet.
E.Raimundo--PC