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Zahl der Todesopfer in Neuseeland nach Zyklon "Gabrielle" auf fünf gestiegen
Neuseeland hat ein fünftes Todesopfer durch den Tropensturm "Gabrielle" gemeldet. In der Region Gisborne im Nordosten von Neuseelands Nordinsel sei ein Mensch gestorben, nachdem er offenbar von Hochwasserfluten fortgerissen worden sei, teilte die nationale Polizei am Donnerstag mit. Die Opferzahl könnte noch weiter steigen, da nach dem Unwetter in den Überschwemmungsgebieten noch mehrere Menschen vermisst werden.
"Gabrielle" hatte am Montag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern auf Neuseelands Nordinsel gewütet. Der Sturm brachte heftige Regenfälle und bis zu elf Meter hohe Wellen mit sich. Auch am Dienstag gab es noch orkanartige Böen. Am Mittwoch war nach Behördenangaben das Schlimmste zwar überstanden, für Donnerstag wurden aber weitere heftige Regenfälle im Katastrophengebiet vorhergesagt.
Durch das Unwetter und seine Folgen waren Häuser eingestürzt und Straßen zerstört worden. Mehr als 10.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, einige von ihnen musste die Armee mit Hubschraubern von den Dächern ihrer überfluteten Häuser holen. Vielerorts waren Einwohner von der Stromversorgung abgeschnitten. Wegen der massiven Schäden rief die Regierung am Dienstag den Nationalen Notstand aus.
P.Queiroz--PC