-
Merz will trotz Wahldebakels an Reformkurses festhalten
-
Hochrechnungen: AfD in Mecklenburg-Vorpommern knapp vor SPD - CDU muss zittern
-
Hochrechnungen: Linkspartei gewinnt Abgeordnetenhauswahl in Berlin klar vor CDU
-
Frankreichs Präsident und Kanadas Regierungschef treffen sich in Überseegebiet
-
Prognosen: Linkspartei gewinnt Abgeordnetenhauswahl in Berlin klar vor CDU
-
Prognosen: AfD bei Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern knapp vor SPD - CDU muss zittern
-
Italiens Regierungschefin kündigt Burka-Verbot an Schulen an
-
Vor Trump-Xi-Gipfel: US-Finanzminister empfängt Chinas Vize-Regierungschef in New York
-
Rad-WM: Grandiose Koch holt Bronze im Zeitfahren
-
Schick setzt Torserie fort: Leverkusen siegt für Hermann
-
Russische Behörden melden massive Drohnenangriffe am letzten Tag der Parlamentswahl
-
Leiche in brennendem Auto in Bayern entdeckt - Besitzer schwerverletzt in der Nähe
-
"Nein zum Krieg": Exilrussen protestieren am Wahltag vor Botschaft in Berlin
-
Trump: In Washington geplanter Triumphbogen soll auch als Armeestützpunkt dienen
-
Hohe Beteiligung bei Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern
-
Bei Berliner Abgeordnetenhauswahl zeichnet sich höhere Wahlbeteiligung ab
-
Hohe Wahlbeteiligung in Mecklenburg-Vorpommern bis 14.00 Uhr
-
Heidenheim verschenkt Sieg in Bielefeld
-
Vor Wagner-Ankunft: Hannover besiegt Bochum
-
USA warnen vor Eskalation im Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Huthi-Miliz
-
Zverev brilliert: Davis-Cup-Team zieht in Finalrunde ein
-
Jüdischer Siedler im Westjordanland getötet - Verdächtiger festgenommen
-
Göttliche Hilfe erhofft: Sri Lankas Luftwaffe fliegt Mönche über Dürregebiete
-
Abgeordnetenhauswahl Berlin: Wahlbeteiligung bis zum Mittag höher als 2023
-
Matchball Zverev: Krawietz/Pütz siegen im Davis-Cup-Doppel
-
Autoindustrie fordert von Gewerkschaften mehr Veränderungsbereitschaft
-
Abgeordnetenhauswahl Berlin: Spitzenkandidaten geben Stimmen ab
-
Nach Macklemore-Rauswurf: Ed Sheeran kritisiert Hamas-Überfall und Israels Reaktion
-
Vermummte attackieren Polizei bei illegalem Tuningtreffen in Rheinland-Pfalz
-
Trump will "KI Force" ins Leben rufen und greift KI-Kritiker erneut scharf an
-
Auto prallt gegen Baum: 17-Jähriger stirbt bei Unfall in Bayern
-
Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Ministerpräsidentin Schwesig hat gewählt
-
Griechenland beruft Karetsas für DFB-Duelle
-
Saibari Fußballer des Jahres in den Niederlanden
-
Drohnenangriffe auf Moskau an letztem Tag der Parlamentswahl in Russland
-
20-Jähriger soll in Bayern eigene Mutter getötet haben - Untersuchungshaft
-
Abgeordnetenhauswahl Berlin: Erste Spitzenkandidaten haben Stimme abgegeben
-
Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: AfD-Kandidat Holm hat Stimme abgegeben
-
Experten: Pistorius sollte rasch neuen Bundeswehr-Generalinspekteur ernennen
-
Chilenin Bachelet zieht Kandidatur als UN-Generalsekretärin zurück
-
Spieler des Tages: Michael Olise (Bayern München)
-
EY: Deutsche Autokonzerne im Sinkflug
-
Rollstuhlfahrer angezündet und schwer verletzt: 18-Jährige in Untersuchungshaft
-
Letzter Tag der Parlamentswahl in Russland: Zwei Tote bei Drohnenangriffen in Moskau
-
Wahllokale geöffnet: Abgeordnetenhauswahl in Berlin hat begonnen
-
Wahllokale geöffnet: Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat begonnen
-
MLS: Müller und Reus führen ihre Teams zum Sieg
-
Ed Sheeran: Situation im Gazastreifen ist "nicht zu rechtfertigen"
-
"Nichts unmöglich": Volleyballer hoffen auf nächsten Coup
-
"Das ist kein Schleimen": HSV-Stars widmen Polzin den Sieg
Baerbock und Faeser zu Besuch in türkischem Erdbebengebiet eingetroffen
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sind am Dienstag zu ihrem Besuch im Erdbebengebiet im Südosten der Türkei eingetroffen. Vor dem Abflug erklärte Baerbock, Faeser und sie reisten in die Region nahe der Grenze zu Syrien, um den Betroffenen deutlich zu machen, dass sich das Mitgefühl der Bundesregierung nicht in Worten erschöpfe und nicht nachlassen werde, "wenn die Katastrophe und ihre Folgen in den Nachrichten von anderen Schlagzeilen verdrängt werden".
Baerbock nannte das Ausmaß der Katastrophe mit fast 45.000 Toten in der Türkei und Syrien "schier unfassbar und extrem bedrückend". Auswärtiges Amt und Bundesinnenministerium wollten in Erfahrung bringen, wie sie ihren "Teil dazu beitragen können, den Menschen wieder eine Perspektive zu geben". Faeser fügte hinzu: "Es zerreißt uns allen das Herz, zu sehen, welch unfassbare Verwüstung und welch unendliches Leid dieses Erdbeben in der Türkei und in Syrien verursacht hat."
Neben dem Besuch des für die Abwicklung von Hilfsgütern wichtigen Flughafens der Millionenstadt Gaziantep sind ein Besuch der Ministerinnen im Epizentrum des verheerenden Bebens von vor zwei Wochen sowie der Besuch einer Visastelle geplant. In Gaziantep wollen die Ministerinnen unter anderem 13 Tonnen Hilfsgüter an den türkischen Katastrophenschutz übergeben, darunter Zelte, Feldbetten und Schlafsäcke.
Baerbock und Faeser wollen zudem mit Mitarbeitern mehrerer Hilfsorganisationen und des Technischen Hilfswerks (THW) sowie des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zusammentreffen, um sich über Herausforderungen bei der Abwicklung von Lieferungen und die Arbeit im Erdbebengebiet zu informieren. Es gehe auch darum, weitere Hilfe und Unterstützung der Bundesregierung "bestmöglich" zu koordinieren, sagte Faeser.
Bei einem Besuch in der am Epizentrum des Bebens vom 6. Februar gelegenen Ortschaft Pazarcik etwa 20 Kilometer östlich der Stadt Kahramanmaras wollen die Ministerinnen sich in einer von türkischen Behörden errichteten Zeltstadt für etwa 6000 Menschen über die Lage der Betroffenen vor Ort informieren. Auch eine Besichtigung des Ortskerns von Pazarcik steht auf dem Programm.
In Pazarcik lag das Epizentrum des ersten der zwei schweren Erdbeben, die am 6. Februar die türkisch-syrische Grenzregion erschütterten. Alleine in Kahranmanmaras wurden nach Informationen des Auswärtigen Amts bislang über 10.000 Menschen tot geborgen und 15.000 weitere verletzt, über 900 Gebäude stürzten dort demnach ein.
Zum Abschluss des Besuchs der Ministerinnen ist am Abend in Gaziantep die Besichtigung einer durch einen externen Anbieter betriebenen Visastelle geplant, in der unter anderem vom Erdbeben betroffene Menschen Anträge auf Kurzzeit-Visa für einen Aufenthalt in Deutschland stellen können sollen.
Die Bundesregierung hatte wenige Tage nach dem Erdbeben beschlossen, Opfern mit Angehörigen in Deutschland die Einreise mit für drei Monate gültigen Visa erheblich zu erleichtern. Zuletzt war jedoch Kritik an den Anforderungen für Antragsteller laut geworden, die für viele Erdbebenopfer kaum erfüllbar seien.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft das Erdbeben vom 6. Februar im türkisch-syrischen Grenzgebiet als "schlimmste Naturkatastrophe" in Europa seit einem Jahrhundert ein. Am Montagabend erschütterten neue starke Erdbeben die türkische Katastrophenregion Hatay und den Norden Syriens. Eines der Beben erreichte die Stärke 6,4, ein anderes 5,8.
In der Türkei wurden nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde dabei mindestens sechs Menschen getötet und fast 300 weitere verletzt. Auf der syrischen Seite wurden mindestens 150 Verletzte gemeldet. Einige bereits beschädigte Gebäude in der Türkei und in Syrien stürzten ein.
J.Pereira--PC