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Dani Alves muss wegen Vergewaltigungsverdachts in Untersuchungshaft bleiben
Der brasilianische Fußballstar Dani Alves muss wegen Vergewaltigungsverdachts weiter in Untersuchungshaft bleiben. Bei dem 39-Jährigen bestehe erhöhte Fluchtgefahr, begründete am Dienstag ein Gericht in der spanischen Metropole Barcelona die Entscheidung.
"Aufgrund der potentiell hohen Strafe, der ernsthaften Beweise gegen ihn und seiner weitreichenden finanziellen Ressourcen, die ihm ein Verlassen Spaniens zu jeder Zeit erlauben würden, besteht ein erhöhtes Fluchtrisiko", erläuterte das Gericht in einer Erklärung. Es verwies zudem darauf, dass Alves' Heimatland Brasilien seine Staatsbürger in der Regel nicht ausliefere und eine Flucht des Fußballers dorthin ihn daher endgültig dem Zugriff der spanischen Justiz entziehen würde.
Das Gericht wies damit einen Antrag von Alves' Anwalt zurück. Dieser hatte verlangt, seinen Mandanten wenigstens unter Auflagen wie dem Tragen einer elektronischen Fußfessel oder der Abgabe seiner Dokumente freizulassen.
Eine junge Frau hatte Alves Anfang Januar beschuldigt, sie auf der Toilette eines Nachtclubs Ende Dezember vergewaltigt zu haben. Alves gab daraufhin zunächst an, die Frau überhaupt nicht zu kennen, änderte seine Version der Geschehnisse im weiteren Verlauf jedoch mehrmals. Angeklagt ist der Fußballer nun wegen eines sexuellen Übergriffs - was nach spanischem Recht auch eine Vergewaltigung umfassen kann.
Alves ist derzeit bei Unam Pumas in Mexiko unter Vertrag. In seiner Karriere spielte er bereits bei den Top-Clubs FC Barcelona, Juventus Turin und Paris Saint-Germain.
M.Gameiro--PC