-
Trump: Zweites Crew-Mitglied von abgeschossenem US-Kampfjet im Iran gerettet
-
Kane geht trotz Verletzung steil: "Wow, wow, wow!"
-
"Alles gut" zwischen Undav und Bundestrainer Nagelsmann
-
Hecking mit Schiri-Schelte: "Das war unterirdisch"
-
Leo XIV. leitet erstmals Ostermesse und spricht Segen "Urbi et Orbi"
-
Trump: Ultimatum an Iran läuft in 48 Stunden ab - Teheran reagiert mit Drohungen
-
"Schuss in den Ofen": Fan-Krawalle überschatten Dresden-Spiel
-
Eklat in Dresden: Spiel nach Fan-Krawallen unterbrochen
-
Adeyemi und Brandt schießen BVB spät zum Sieg im Topspiel
-
Hunderte Menschen fordern in Tel Aviv ein Ende des Iran-Kriegs
-
Zehntausende Menschen demonstrieren im Irak gegen den Iran-Krieg
-
DEL: Berlin im Halbfinale gegen Köln, München gegen Mannheim
-
Israelischer Soldat bei Gefecht im Süden des Libanon getötet
-
Selenskyj und Erdogan beraten in Istanbul über Ukraine-Krieg und Energiesicherheit
-
Pleite auf Mallorca: Real verpatzt Bayern-Generalprobe
-
Eberl hofft auf Kane-Einsatz: "Wir glauben dran"
-
Nach Beleidigungen gegen Bürgermeister: Tausende demonstrieren in Saint-Denis gegen Rassismus
-
Vor Real-Duell: Bayern feiert furioses Comeback in Freiburg
-
Nach Achterbahnfahrt: Bayer verschärft Wolfsburger Sorgen
-
Trump: Ultimatum an Iran läuft in 48 Stunden ab - "Hölle" droht
-
DEL: München dritter Halbfinalist
-
Ostermärsche: Demonstrationen für den Frieden in rund 70 Städten
-
USA und Iran suchen fieberhaft nach Besatzungsmitglied von US-Kampfjet
-
Staatsmedien: Erneuter Angriff auf Akw Buschehr - Russland zieht 200 Arbeiter ab
-
"Wunderschöner Anblick": Artemis-Crew hat Hälfte der Strecke zum Mond zurückgelegt
-
Deutschland und weitere Länder fordern EU zu Prüfung von Übergewinnsteuer auf
-
Niederlage in Bielefeld: Darmstadt strauchelt im Aufstiegskampf
-
Behörden: Fünf Tote bei russischem Angriff auf Markt in der Ukraine
-
Selenskyj zu Treffen mit Erdogan in Istanbul eingetroffen
-
Sprengstoffangriff auf pro-israelische Organisation in den Niederlanden
-
Vor Ostseeküste liegender Wal soll nach Ostern erneut begutachtet werden
-
Spaziergänger findet in Hessen tote Würgeschlange im Wasser
-
Abgeordneter: Irans Ölexporte von Insel Charg nehmen trotz Krieg zu
-
Seit mehr als einem Jahr auf der Flucht: Mafia-Boss in Luxusvilla aufgespürt
-
Iranische Staatsmedien: Erneuter Angriff auf Atomkraftwerk Buschehr - ein Toter
-
128 Abgeordnete fordern Regierung zu Einsatz für bessere Seenotrettung auf
-
USA und Iran suchen weiterhin nach zweitem Besatzungsmitglied von abgestürztem US-Kampfjet
-
WNBA-Team bedauert Sabally-Abschied: "Fällt uns schwer"
-
EVP-Chef Weber: Brandmauer ist politischer Auftrag - aber kein Bunker
-
NBA: Lakers-Star Doncic verpasst Rest der Hauptrunde
-
Nasa: Artemis-Crew ist "auf halber Strecke" zum Mond
-
Evenepoel vor Flandern-Debüt: "Das Gefühl, gewinnen zu können"
-
Eberl schwärmt: Kompany "gehört zur ganz großen Trainer-Gilde"
-
Real-Experte Kahn: "Das Gefühl, alles drückt dich nach unten"
-
Bundeswirtschaftsministerin Reiche lehnt Steuerrabatte auf Sprit ab
-
Rettungskräfte: Ein Verletzter durch iranische Raketenangriffe auf Israel
-
Papst Leo XIV. leitet erstmals Kreuzweg – 30.000 Gläubige am Kolosseum
-
Expansion Draft der WNBA: Sabally und Geiselsöder ausgewählt
-
Trump beantragt bei Kongress 152 Millionen Dollar für Wiederinbetriebnahme von Alcatraz
-
Iran schießt US-Kampfjet ab - US-Medien: Ein Crewmitglied gerettet, eines noch vermisst
Erleichterte Eva Kaili verlässt belgisches Gefängnis
Die Erleichterung stand Eva Kaili ins Gesicht geschrieben: Die 44-jährige Griechin, die als Gesicht des Korruptionsskandals um das Europaparlament gilt, ist am Freitag nach gut vier Monaten aus einem Brüsseler Gefängnis freigekommen. Bis zu einem möglichen Prozess muss die abgesetzte Parlaments-Vizepräsidentin in ihrer Wohnung in Hausarrest bleiben und wird mit einer elektronischen Fußfessel überwacht.
"Meine Tochter wartet auf mich, und ich bin sehr glücklich, dass ich sie wiedersehen kann", sagte die strahlende Kaili zu den vor ihrem Haus wartenden Journalisten über das Wiedersehen mit ihrem zweijährigen Kind. Sie sprach zunächst in ihrer Muttersprache Griechisch und fügte dann ein paar Sätze auf Englisch hinzu.
"Der Kampf geht weiter", betonte Kaili, die die Korruptionsvorwürfe der belgischen Justiz seit ihrer Festnahme im Dezember bestreitet. Die Ermittler werfen der früheren Fernsehmoderatorin vor, Geschenke und Schmiergeld aus Katar angenommen zu haben.
Kaili fuhr auf dem Rücksitz eines schwarzen Mercedes vor ihrer Wohnung unweit des Europaparlaments in Brüssel vor und ließ für die Journalisten kurz die getönte Seitenscheibe herunter. "Wir sprechen uns bald wieder", versprach sie. Kurz zuvor hatte Kaili die Haftanstalt von Haren im Norden von Brüssel verlassen.
Die Griechin steht im Zentrum des Korruptionsskandals, der im Dezember europaweit Schockwellen ausgelöst hatte. Der "unglaubliche Vorfall" müsse "mit der vollen Härte des Gesetzes" aufgeklärt werden, forderte etwa Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne).
Im Zuge der Ermittlungen waren die Griechin, ihr Lebensgefährte Francesco Giorgi und weitere Verdächtige Anfang Dezember festgenommen worden. Bei Kaili fanden die Ermittler nach eigenen Angaben Taschen voller Bargeld. Insgesamt stellten die Ermittler bei Durchsuchungen 1,5 Millionen Euro sicher. Das Europaparlament setzte Kaili nach Bekanntwerden der Affäre Mitte Dezember als Vizepräsidentin ab. Sie verlor zudem das Abgeordnetenmandat ihrer sozialistischen Partei Pasok in Griechenland.
In ihrer Heimat ist Kaili seit zwei Jahrzehnten ein bekanntes Gesicht. Ab 2004 präsentierte die TV-Journalistin Nachrichten bei dem Privatsender Mega. Mit nur 29 Jahren wurde sie 2007 ins griechische Parlament gewählt. Seit 2014 saß sie im EU-Parlament.
Kaili war im EU-Parlament Teil der Delegation, die die Beziehungen zur arabischen Halbinsel ausbauen sollte. Kurz vor der Fußballweltmeisterschaft in Katar im vergangenen November und Dezember reiste sie in das Land, das wegen Menschenrechtsverstößen und Todesfällen auf den WM-Baustellen in der Kritik steht. Kurz nach Turnierbeginn lobte Kaili im EU-Parlament, die WM sei "ein konkreter Beweis dafür, wie Sportdiplomatie zu einer historischen Transformation eines Landes führen kann, dessen Reformen die arabische Welt inspiriert haben".
Mit Kaili befinden sich nun alle fünf in dem Skandal Beschuldigten in Hausarrest. Die belgische Justiz wirft ihnen Korruption, Geldwäsche und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vor. Neben Katar soll auch Marokko versucht haben, mit Geldgeschenken die EU-Politik zu beeinflussen. Beide Länder weisen die Vorwürfe zurück.
Als Schlüsselfigur in dem Skandal gilt der Italiener Pier Antonio Panzeri. Er hat sich bereit erklärt, als Kronzeuge mit der Staatsanwaltschaft zusammenzuarbeiten. Der frühere Europaabgeordnete steht im Verdacht, im Interesse Katars und Marokkos ein korruptes Netzwerk mit Politikern und Gewerkschaftern betrieben zu haben. Einen Termin für einen möglichen Prozess gibt es noch nicht.
M.Gameiro--PC