-
BMW iX3 Neue Klasse
-
"Werden unser blaues Wunder erleben": Thiounes Debüt misslingt
-
Zwei Franzosen laufen in eineinhalb Jahren zu Fuß nach Shanghai
-
Patzer am Start: Gold für Loch schon in weiter Ferne
-
Fall auf Platz 16: Thioune-Debüt misslingt trotz langer Überzahl
-
Matchwinner Guirassy: BVB macht Druck auf Bayern
-
Energiekrise in Kuba: Regierung verkündet Vier-Tage-Woche und weitere Notfallmaßnahmen
-
Warnung vor Abriss des Sozialstaats: Bas und Klingbeil starten SPD-Programmklausur
-
Bas warnt vor "Abrissbirne" für Sozialstaat: Grundsatzrede bei SPD-Programmdebatte
-
Trotz Doppelpacker Dzeko: Schalke erneut sieglos
-
Davis Cup: Pütz und Krawietz machen deutsches Weiterkommen klar
-
Olympia: Eishockey-Frauen wieder auf Kurs
-
Trump lobt Gespräche mit dem Iran und kündigt weitere Verhandlungsrunde an
-
Selenskyj: Nächste Gespräche mit Russland in den USA geplant - Stromausfälle in Ukraine
-
Epstein-Skandal: Clintons fordern ihre öffentliche Anhörung in Kongressausschuss
-
Triumph für von Allmen: Nach WM-Gold auch Olympiasieg
-
Pentagon beendet akademische Zusammenarbeit mit Uni Harvard
-
Bundestag verweigert Ausstellung von Hausausweisen - AfD sieht "Benachteiligung"
-
Steinmeier: "Olympia wird ansteckend sein"
-
Selenskyj: Neue Ukraine-Russland-Gespräche für nächste Woche in den USA geplant
-
Studie: Krisen seit 2020 kosten Deutschland fast eine Billion Euro
-
FC Bayern: Neuer gegen Hoffenheim verfügbar
-
Erfolg für Artenschutz: Vom Aussterben bedrohte Schnecke wieder in Bermuda angesiedelt
-
Handwerkspräsident warnt vor mehr Schwarzarbeit
-
Biathlon: Preuß startet in der Mixed-Staffel
-
Aigner will sich noch nicht auf Kandidatur als Bundespräsidentin festlegen
-
Trump hebt Strafzölle gegen Indien auf - Modi lobt Einigung
-
Energiekrise auf Kuba: Regierung verkündet Vier-Tage-Woche und weitere Sparmaßnahmen
-
Höchstens 2000 Euro: BSW fordert Kostendeckel beim Führerschein
-
NBA: Siegesserie von Hukporti und den Knicks gerissen
-
Riera zum Debüt: "Hatte Spaß, meine Spieler zu sehen"
-
"Viel cooler als erwartet": Euphorie beim Team D
-
AfD bei Münchner Sicherheitskonferenz: SPD und Grüne fürchten um Vertraulichkeit
-
SPD beginnt in Berlin zweitägige Jahresauftaktklausur
-
Epstein-Kontakte: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen französischen Ex-Minister Lang
-
Trump: "Sehr gute Gespräche" mit Iran - nächste Runde "Anfang der kommenden Woche"
-
Stars und Glanz: Olympische Winterspiele in Italien feierlich eröffnet
-
Olympisches Feuer in Mailand und Cortina entzündet
-
25. Olympische Winterspiele eröffnet
-
Remis beim Riera-Debüt: Frankfurt wartet weiter auf die Wende
-
Ex-Botschafter und Epstein-Freund Mandelson: Britische Polizei durchsucht zwei Häuser
-
Olympia-Eröffnungsfeier in Italien mit Auftritt von Mariah Carey und jubelnden Athleten
-
"Der größte Moment meines Lebens": Deutsche Delegation läuft ein
-
Draisaitl und Schmid vorneweg: Deutsche Delegation läuft ein
-
US-Aktienindex Dow Jones steigt erstmals über 50.000 Punkte
-
Magdeburg gewinnt wilden Schlagabtausch in Fürth
-
Davis Cup: Struff und Hanfmann ebnen den Weg gegen Peru
-
Weißes Haus: Trump-Video mit Obamas als Affen nach Aufschrei entfernt
-
EU-Kommission will mit 20. Sanktionspaket Russlands Öl-Einnahmen weiter reduzieren
-
Mehr als 30 Tote und über 160 Verletzte bei Anschlag auf Moschee in Islamabad
Neue Festnahmen von Afghanen in Pakistan - Grüne: "Totalversagen" der Regierung
In der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sind erneut mehrere Afghaninnen und Afghanen mit deutscher Schutzzusage festgenommen worden. "Das ist in der Tat leider zutreffend", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Mittwoch in Berlin. Die Grünen warfen der Bundesregierung nach den neuerlichen Festnahmen "Wortbruch" und ein "Totalversagen" im Umgang mit den Schutzsuchenden aus Afghanistan vor.
"Wir haben dazu selbstverständlich Kontakt mit der pakistanischen Regierung aufgenommen", sagte der Außenamtssprecher zu dem neuerlichen Vorfall. Er räumte allerdings ein, dass er bisher "die genaue Zahl und den Aufenthaltsort aufgrund der Aktualität der Lage nicht im einzelnen angeben" könne. "Die Gespräche laufen", sagte er lediglich.
"Schutz muss gewährt werden, wo er zugesagt wurde", verlangten die Grünen-Abgeordneten Marcel Emmerich und Schahina Gambir am Mittwoch in Berlin. "Wer Schutz verspricht und dann auf bürokratische Vorwände verweist, handelt zynisch und verantwortungslos."
Die ARD hatte zuvor unter Berufung auf Informationen ihres Studios Südasien berichtet, es seien insgesamt acht Mitglieder von zwei afghanischen Familien festgenommen worden. Ihnen drohe entgegen deutscher und pakistanischer Zusagen die Abschiebung in ihr Heimatland.
Die Menschen waren demnach in der Hauptstadt Islamabad in einem Gästehaus der deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) untergebracht. Sie seien dort von pakistanischen Polizisten abgeholt worden.
Bestätigt wurden die Festnahmen auch durch die Organisation Kabul Luftbrücke, die sich für die schutzbedürftigen Menschen aus Afghanistan einsetzt. "Das sind pakistanische Sicherheitsbehörden, die jetzt bei den Gästehäusern von der GIZ in Islamabad mit großen Lieferwagen vorfahren und alle Gäste einsammeln", sagte ihre Sprecherin Eva Beyer der ARD.
In einem weiteren Fall wurde laut ARD eine versuchte Festnahme durch pakistanische Polizisten bei einem anderen Gästehaus durch einen der dort tätigen Mitarbeiter verhindert. Diese seien abgezogen, nachdem der Mitarbeiter eingegriffen habe.
"Während acht Afghaninnen und Afghanen mit Aufnahmezusagen in Islamabad festgenommen werden, reden sich Kanzler und Außenminister die Lage schön", warfen Emmerich und Gambir Bundeskanzler Friedrich Merz und Außenminister Johann Wadephul (beide CDU) vor.
Die Grünen-Abgeordneten erinnerten an die Zusicherung Wadephuls, dass es keine weiteren Abschiebungen von Menschen mit deutscher Aufnahmezusage aus Pakistan mehr geben werde. Genau dies drohe nun aber den acht Festgenommenen.
"Das ist ein Wortbruch und ein politisches Totalversagen", kritisierten die Grünen-Abgeordneten. Merz, Wadephul und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) seien "verantwortlich dafür, dass diese Menschen, die für Demokratie, Menschenrechte und Frieden eingestanden sind, wieder um ihr Leben fürchten müssen". Statt sie zu retten, setze die Bundesregierung jedoch "auf schmutzige Deals" mit den in Afghanistan herrschenden radikalislamischen Taliban.
Das Auswärtige Amt hatte Ende August nach einem Telefonat Wadephuls mit seinem pakistanischen Amtskollegen Mohammad Ishaq Dar mitgeteilt, es werde keine weiteren Abschiebungen von Afghaninnen und Afghanen mit deutscher Aufnahmezusage mehr geben. Zuvor hatte es mehr als 200 solcher Abschiebungen gegeben. Die Betroffenen wandten sich am Montag in einem verzweifelten Brief an die Bundesregierung und baten um Hilfe.
Der Sprecher des Auswärtigen Amts bekräftigte nun, die Gespräche Wadephuls mit seinem pakistanischen Amtskollegen seien "konstruktiv" gewesen. "Die Gründe für diese neuerlichen Festnahmen sind uns noch nicht bekannt", fügte er hinzu. Aktuell werde von deutscher Seite versucht, ihre Aufenthaltsorte herauszufinden.
A.P.Maia--PC