-
Verdächtiger 14 Jahre nach Angriff auf US-Konsulat in Bengasi gefasst
-
"Widerlich" und "rassistisch": Empörung über Trump-Video von Obamas als Affen
-
EU-Kommission will maritime Dienste für Tanker mit russischem Öl verbieten
-
Stahlkonzern Salzgitter will Duisburger Stahlwerk HKM übernehmen
-
Abgetrennte Hände auf A45: Lebensgefährte von getöteter Frau in Untersuchungshaft
-
Verkehrsprobleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg zeitweise lahmgelegt
-
Französische Behörde deckt Desinformation über Macron und Epstein auf
-
"New Start": USA und Russland für neue Verhandlungen - Uneinigkeit über Teilnehmer
-
Massive Sicherheitsvorkehrungen zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Italien
-
Ilzer schließt Rücktritt bei Schicker-Abberufung nicht aus
-
Undercover-Ermittlungen in australischen Pubs: Oft zu wenig Bier im Glas
-
Wegen Staatsakts für verstorbene Rita Süssmuth: Karlsruhe verschiebt Verhandlung
-
Papst ruft zu Respekt vor Tradition der "Olympischen Waffenruhe" auf
-
Dänischer Energiekonzern Örsted trotzt Gegenwind aus USA
-
Inmitten starker Spannungen: Vertreter der USA und Irans führen Atomgespräche im Oman
-
Thüringen: Ermittlungen gegen AfD-Landeschef Höcke wegen Äußerung im Landtag
-
Ukraine bleibt größter Abnehmer von deutschen Rüstungsgütern
-
Grüne wollen Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe gegen Haushalt 2025 organisieren
-
Mindestens 31 Tote und über 100 Verletzte bei Anschlag auf Moschee in Islamabad
-
Gefahr in Spanien und Portugal durch Hochwasser und Überschwemmungen dauert an
-
Anschlag auf russischen General in Moskau - Lawrow beschuldigt Ukraine
-
EU will Tiktok weniger suchtfördernd machen - Plattform weist Vorwürfe zurück
-
Cortina: Vonn absolviert erstes Abfahrtstraining
-
Frankreich und Kanada eröffnen Konsulate in Grönland
-
Mindestens 30 Tote und über 100 Verletzte bei Anschlag auf Moschee in Islamabad
-
"Freue mich total": Draisaitl in Mailand gelandet
-
Lawrow: Ukraine steckt hinter Schüssen auf russischen General in Moskau
-
Weiter große Probleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg lahmgelegt
-
Kommunen in Finanznot: Verdi warnt vor Gefahr für Demokratie
-
Elton John wirft Boulevardmedien vor Gericht "abscheuliche" Methoden vor
-
Unbekannte verschicken Patrone an jüdische Einrichtung in München
-
EU fordert von Tiktok Änderung "süchtig machender" Funktionsweise
-
Schlager verlässt Leipzig im Sommer
-
Linken-Konzept: Vermögensteuer könnte Staat jährlich 100 Milliarden Euro bringen
-
Gewerkschaften prangern massive Angriffe auf den Sozialstaat an
-
Mit Fahne und Oilers-Koffern: Draisaitl in Mailand gelandet
-
Toyota erhöht Gewinnprognose - und ernennt neuen Chef
-
14-Jähriger an See in Dormagen getötet: Kind als Tatverdächtiger ermittelt
-
Grüne organisieren Verfassungsbeschwerden in Karlsruhe gegen Bundeshaushalt 2025
-
Atomgespräche zwischen den USA und Iran beginnen in Oman
-
Umfrage: Brombeer-Koalition in Thüringen weiter ohne Mehrheit
-
Kanada streicht Vorgabe von 100 Prozent E-Autos bei Neuwagen bis 2035
-
"Nur 30 Minuten": St. Brown träumt vom Heim-Super-Bowl
-
"Politbarometer": Große Mehrheit glaubt nicht an Friedensbereitschaft Putins
-
Bericht: Tausende bundeseigene Wohnungen stehen leer - Scharfe Kritik der Linken
-
Industrieproduktion im Dezember gesunken - aber Produktionsplus im Quartal bleibt
-
Weiter große Probleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg steht still
-
"Politbarometer": Große Mehrheit lehnt Vorwurf von zu wenig Arbeit deutlich ab
-
Deutsche Exporte 2025 leicht gestiegen - Ausfuhren in USA stark gesunken
-
Olympia: Italien fiebert Eröffnungsfeier entgegen
Nach Anschlag vor Synagoge: Britischer Premier sagt Antisemitismus den Kampf an
Nach dem tödlichen Anschlag an einer Synagoge in Manchester hat der britische Premierminister Keir Starmer eine entschlossene Bekämpfung des Antisemitismus angekündigt. Starmer sagte am Donnerstagabend in einer Fernsehansprache, der "Hass" auf Juden sei zwar nicht neu, doch nehme er wieder zu: "Und Großbritannien muss ihn einmal mehr besiegen."
Bei dem Anschlag am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur waren am Donnerstagmorgen nach Polizeiangaben vor der Synagoge in der nordwestenglischen Stadt zwei Menschen getötet und vier weitere Menschen schwer verletzt worden. Der mutmaßliche Täter wurde wenige Minuten nach dem Anschlag von Polizisten erschossen.
Starmer wandte sich in seiner Ansprache direkt an die jüdischen Gemeinden in Großbritannien und sicherte ihnen zu, dass er "alles in seiner Macht Stehende" tun werde, um ihnen "die Sicherheit zu gewährleisten, die sie verdienen".
Der Premierminister hatte sich bereits zuvor in einer Botschaft im Onlinedienst X "entsetzt" über den Anschlag gezeigt. Seine Teilnahme an einem Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Kopenhagen brach er ab. Schon vor seinem Rückflug kündigte er eine erhöhte Polizeipräsenz vor allen Synagogen in Großbritannien an.
Der israelische Außenminister Gideon Saar erklärte indes, sein Land erwarte von Starmers Regierung "mehr als nur Worte" zum wachsenden Antisemitismus in Großbritannien. Saar warf den britischen Behörden auf X vor, sie hätten in der Vergangenheit "nicht die notwendigen Maßnahmen ergriffen, um die "giftige Welle des Antisemitismus einzudämmen". Vielmehr hätten sie zugelassen, dass sie fortbestehe.
Saar schrieb: "Die Wahrheit muss gesagt werden: Offene und unkontrollierte antisemitische und anti-israelische Hetze, genauso wie Aufrufe zur Unterstützung von Terrorismus, sind in jüngster Zeit ein weit verbreitetes Phänomen auf den Straßen von London geworden, in den Städten überall in Großbritannien."
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte: "Israel trauert mit der jüdischen Gemeinde in Großbritannien nach dem barbarischen Terrorangriff in Manchester." Netanjahu verwies auf seine Rede in der vergangenen Woche bei der UNO, in der er gewarnt habe, dass "Schwäche im Angesicht des Terrorismus nur mehr Terrorismus bringt. Nur Stärke und Geschlossenheit können ihn besiegen."
Die britische Polizei hatte den Anschlag als "terroristischen Vorfall" eingestuft. Der Täter war nach Angaben der Polizei vor der Synagoge Heaton Park mit einem Wagen direkt in Menschen hineingefahren. Außerdem stach er laut Augenzeugenberichten mit einem Messer um sich.
Vor dem Gotteshaus stationierte Polizisten erschossen den mutmaßlichen Täter, über den die Polizei zunächst keine Informationen veröffentlichte. Die Polizei nahm zudem zwei Menschen im Zusammenhang mit dem Anschlag fest, über die sie ebenfalls zunächst keine Angaben machte.
Der Anschlag ereignete sich wenige Tage vor dem zweiten Jahrestag des Angriffs der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas auf Israel, der den Gaza-Krieg ausgelöst hatte. Bei dem Hamas-Überfall waren nach israelischen Angaben 1219 Menschen getötet und 251 andere als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt worden. Seither geht die israelische Armee massiv militärisch im Gazastreifen vor. Nach Angaben des Hamas-Gesundheitsministeriums wurden dabei bereits mehr als 66.000 Palästinenser getötet.
P.Queiroz--PC