-
Zoll in Baden-Württemberg entdeckt Handtaschen aus Krokodil- und Rochenleder
-
Hunderte Geflüchtete in Transportern geschleust: Bis zu acht Jahre Haft in Hannover
-
Merz: Israel sollte "Annexionsschritte" im Westjordanland unterlassen
-
Triple verpasst: Forster holt Silber in der Super-Kombination
-
Biontech-Gründer ziehen sich zurück und starten neues Unternehmen
-
Nordrhein-Westfalen: 17-Jähriger auf mehrstündiger Spritztour in geklautem Laster
-
Verband: Tankstellenpreise können "nicht so schnell sinken, wie sie steigen"
-
Kulturstaatsminister Weimer sagt Verleihung von Deutschem Buchhandlungspreis ab
-
Meteorit in Rheinland-Pfalz: Finder dürfen Bruchstücke behalten
-
Rotes Kreuz ruft zu Spenden in Höhe von über 44 Millionen Euro für den Iran auf
-
Ausbleibende Öl- und Gaslieferungen sorgen für Unruhe in Asien
-
Nach Trump-Äußerung: Revolutionsgarden sehen sich als Entscheider über Kriegsende
-
IT-Systeme an Betrüger vermietet: Jahrelange Ermittlungen und Anklage in Bayern
-
Von der Leyen: Abkehr von Atomkraft war "strategischer Fehler"
-
ADAC: Benzinpreis im Tagesdurchschnitt nun auch bei über zwei Euro
-
Umfrage: 80 Prozent zockten schon bei Glücksspiel
-
Techniker Krankenkasse dringt auf Einsparungen im Gesundheitswesen
-
Ataman: Gut 13 Prozent der Menschen in Deutschland mit Diskriminierungserfahrung
-
Breites Bündnis pocht auf starken und verlässlichen Sozialstaat
-
Nach Koalitionsbruch in Brandenburg: Ehemaliger BSW-Chef Crumbach tritt in SPD ein
-
Macron fordert neue Finanzierungsmöglichkeiten für Atomenergie
-
Klage Sellners gegen Aufenthaltsverbot in baden-württembergischen Ort 2024 erfolgreich
-
Weniger tödliche Badeunfälle: Mindestens 393 Menschen in vergangenem Jahr ertrunken
-
Lebensgefährte: Verstorbener FDP-Chef Westerwelle würde Partei nie aufgeben
-
Netanjahu: Israel ist mit Angriffen auf Führung in Teheran "noch nicht fertig"
-
Waffen für Hamas-Anschläge: Weiterer Verdächtiger auf Flughafen in Zypern festgenommen
-
Weiterer Evakuierungsflug aus Oman in Frankfurt eingetroffen
-
Pannenzahlen steigen: ADAC 2025 knapp 3,7 Millionen Mal ausgerückt
-
Nach Wahldebakel im Südwesten: SPD-Politiker Wiese "mit Nachdruck" für Steuerreform
-
Volkswagen mit Gewinneinbruch - weitere Stellenstreichungen bis 2030
-
Krankenversicherung: Warken stellt stabile Zusatzbeiträge in Aussicht
-
Deutsche Exporte zu Jahresbeginn gesunken - Ausfuhren in USA aber wieder gestiegen
-
US-Ermittler durchsuchen Epsteins ehemalige Ranch in New Mexico
-
Volkswagen verzeichnet für 2025 Gewinneinbruch um fast die Hälfte
-
USA verweigern zehn Fußballern Einreise für CONCACAF-Turnier
-
Serie hält: Stützle punktet zum 13. Mal in Folge
-
"SGA" stellt Uralt-Rekord von Chamberlain ein
-
Das WM-Aus? Ancelotti kommt und Neymar kneift
-
Toni warnt Bayern: "Atalanta sehr selbstbewusst"
-
Forster nach Aus gelassen: "Meine Goldmedaille habe ich"
-
Copernicus: Februar 2026 brachte Rekordniederschläge in Westeuropa
-
Macron will Aufschwung der Atomenergie mit Treffen in Paris befeuern
-
Fernsehduell von Schweitzer und Schnieder vor Landtagswahl in Rheinland-Pfalz
-
Merz empfängt tschechischen Regierungschef Babis im Kanzleramt
-
Trump: Angriff auf Mädchenschule im Iran wird untersucht
-
Australien gewährt iranischen Fußballerinnen Asyl
-
Trump nennt Iran-Krieg "so gut wie" beendet - Ölpreise geben nach
-
Irans Fußballerinnen erhalten Asyl in Australien
-
Schweizer Reederei MSC stoppt Exporte aus der Golfregion wegen Kriegsrisiken
-
Linksgerichtete Koalition geht gestärkt aus Parlamentswahl in Kolumbien hervor
Nach verheerendem Tsunami in Tonga erste Hilfsflüge gelandet
Die ersten Flüge mit dringend benötigten Hilfsgütern sind fünf Tage nach einem verheerenden Tsunami in dem Pazifikstaat Tonga eingetroffen. Offiziellen Angaben zufolge landeten Militärmaschinen aus Australien und Neuseeland am Donnerstag auf dem erst kurz zuvor von Vulkanasche befreiten Flughafen auf der Hauptinsel Tongatapu. Sie lieferten wichtige Güter wie Tinkwasser, Notunterkünfte, Generatoren und Hygieneprodukte, sagte die neuseeländische Außenministerin Nanaia Mahuta.
Die Flugzeuge brachten Telekommunikationsausrüstung für das abgelegene Land, das durch den Ausfall eines Unterseekabels nur sehr eingeschränkt mit der Außenwelt kommunizieren kann. Die ersten Bilder, die aus Tongas Hauptstadt Nuku'alofa übermittelt wurden, zeigen verbrannte Gebäude, umgestürzte Mauern und mit Felsbrocken, Baumstämmen und anderen Trümmern übersäte Straßen.
Die Behörden hatten die mit einer bis zu 15 Zentimeter dicken Ascheschicht Landebahn auf dem Flughafen in den vergangenen Tagen mühsam freigeräumt. Nachdem dieses Hindernis nun beseitigt ist, beeilen sich die Länder, Hilfe zu schicken. Japan hat die Entsendung von zwei C-130-Flugzeugen angekündigt, und Länder von China bis Frankreich haben zugesagt, dass sie ebenfalls Hilfe leisten werden.
Wegen der strengen Corona-Regeln, die Tonga praktisch frei von dem Virus gehalten haben, soll die Lieferung von Hilfsgütern allerdings "kontaktlos" erfolgen. Besatzungen und Passagiere werden nur wenig Zeit am Boden verbringen.
Der Ausbruch des Vulkans Hunga Tonga-Hunga Ha'apai am Samstag war einer der schwersten seit Jahrzehnten und noch im weit entfernten Alaska messbar. In weitem Umkreis im Pazifik gingen Asche und saurer Regen nieder. Die Eruption führte sogar an weit entfernten Küsten von Japan bis in die USA zu Flutwellen. Das ganze Ausmaß der Verheerungen in Tonga war auch am Donnerstag unklar.
Die Regierung des Inselstaates sprach von einer "noch nie dagewesenen Katastrophe". Sie bestätigte UN-Angaben, wonach eine bis zu 15 Meter hohe Welle mehrere Inseln traf, darunter auch die Hauptinsel Tongatapu. Auf einigen abgelegenen Inseln seien fast alle Häuser zerstört. Mindestens 80 Prozent der gut 100.000 Einwohner des Archipels mit 170 Inseln sind nach UN-Angaben von dem Unglück betroffen. Mindestens drei Menschen kamen ums Leben.
Die Menschen vor Ort brauchen nach Einschätzung von Experten vor allem Trinkwasser, da Asche und Salzwasser die bestehenden Vorräte ungenießbar gemacht haben könnten. Katie Greenwood von der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften warnte vor einer "wachsenden Gefahr von Krankheiten wie Cholera und Durchfall".
Auch um die Lebensmittelversorgung der Insel wird gefürchtet: Der Präsident der Nationalversammlung von Tonga, Fatafehi Fakafanua, sagte unter Tränen, die gesamte Landwirtschaft sei ruiniert.
Australien und Neuseeland schicken auch Hilfe auf dem Seeweg: Die Schiffe "HMNZS Wellington" und "HMNZS Aotearoa" der neuseeländischen Marine sollten am Freitag in tonganischen Gewässern eintreffen. An Bord befinden sich Wasservorräte und eine Entsalzungsanlage mit einer Kapazität von 70.000 Litern pro Tag. Außerdem sind Vermessungsexperten und Taucher der Marine dabei, die die Schifffahrtsrouten nach dem Tsunami untersuchen sollen.
Das australische Militärhilfsschiff "HMAS Adelaide" liegt ebenfalls in Brisbane bereit. Canberra "hofft und beabsichtigt", dass das Schiff am Freitag zum Inselreich aufbricht, sagte ein australischer Beamter. Die "Adelaide" soll "Wasserfiltergeräte und zusätzliche humanitäre Hilfsgüter" sowie zwei große Chinook-Hubschrauber in das Katastrophengebiet bringen. China hat ebenfalls angekündigt, dass es Hilfsgüter schicken wird.
L.Torres--PC