-
Marine-Inspekteur warnt vor Überlastung der Seestreitkräfte
-
Polizisten retten in Baden-Württemberg vier Entenküken von Autobahn
-
Brand in Hühnerstall mit 6000 toten Tieren in Schleswig-Holstein
-
Pilotenstreik: Erneut hunderte Flüge gestrichen
-
Backhaus: "Heiße Phase" von Rettungsversuch für hilflosen Buckelwal begonnen
-
US-Richter gibt grünes Licht für Bunker unter Weißem Haus - Ballsaal bleibt verboten
-
US-Rapper D4vd unter Mordverdacht festgenommen
-
AfD erstmals stärkste Kraft im ZDF-"Politbarometer"
-
Libanesische Armee warnt Bewohner trotz Waffenruhe vor Rückkehr in den Süden
-
Dreieinhalb Jahre Haft wegen Beteiligung an Attacke nach Handgranatenwurf
-
Holzkonstruktionen mit NS-Symbolen: Verdächtiger in Niederbayern ermittelt
-
Luftverkehrswirtschaft fordert wegen Kerosinmangels Hilfe der Regierung
-
Straße von Hormus: SPD-Außenexperte bekräfigt Bedingungen für deutschen Einsatz
-
Vor Beginn des Iran-Kriegs: Zahl der Baugenehmigungen im Februar stark gestiegen
-
Krankenkassen-Reform: Grüne und SPD kritisieren Warkens Sparpläne
-
Backhaus sieht Chance für hilflosen Wal und kündigt Kontrolle von Rettungsversuch an
-
Eta "schon auch überrascht" von Ernennung zur Cheftrainerin
-
Samanski trifft: Oilers siegen zum Abschluss der Hauptrunde
-
Waffenruhe im Libanon in Kraft getreten - Libanesische Armee wirft Israel Verstöße vor
-
Interims-Chef der US-Einwanderungsbehörde ICE gibt Posten Ende Mai auf
-
Bundestag stimmt über Gesetzesgrundlage für E-Autoförderung ab
-
Merz in Paris zu Gesprächen über Sicherung der Straße von Hormus
-
Hubig stellt Gesetz gegen digitale Gewalt im Netz vor
-
Actionfilm mit Tom Cruise: Arbeit an "Top Gun 3" hat offiziell begonnen
-
Netflix-Aktie bricht ein - Mitgründer Hastings verkündet Rückzug
-
Zehntägige Waffenruhe zwischen Libanon und Israel in Kraft getreten
-
44 Jahre nach Anschlag auf jüdisches Lokal in Paris: Verdächtiger Palästinenser ausgeliefert
-
Lehrstunde in Straßburg: Mainz verpasst Halbfinal-Einzug
-
Wadephul begrüßt zehntägige Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon
-
Monet-Gemälde für zehn Millionen Euro versteigert - Höchstpreis in Frankreich
-
Trump: Iran hat Übergabe seines angereicherten Urans zugestimmt
-
Freiburger Fiesta in Spanien: SC erstmals im Halbfinale
-
Merz: Arbeitnehmer-Entlastungsprämie soll auch 2027 möglich sein
-
Handball-EM: DHB-Frauen gehen Topteams aus dem Weg
-
Wechsel perfekt: Satou Sabally geht zu New York Liberty
-
Trump: Israel und der Libanon vereinbaren zehntägige Waffenruhe
-
Wie Ronaldo: Messi kauft sich einen Klub
-
Mindestens 19 Tote durch massive russischen Angriffe auf die Ukraine
-
Rettungsversuch für hilflosen Buckelwal in Ostsee auf Freitag verschoben
-
Schriftsteller verlassen Verlag: Protest gegen französischen Rechtsaußen-Investor
-
BGH zu Netflix-Geschenkkarten: Kündigung muss auch mit Rest-Guthaben in Kraft treten
-
Regierungskreise: Libanons Präsident lehnt "direkten Kontakt" mit Netanjahu ab
-
Tote Frau in Kühltruhe in Bielefeld: Todesursache nach Obduktion noch nicht geklärt
-
Bundestag lehnt Entkriminalisierung des Schwarzfahrens ab
-
Rutte und von der Leyen wollen Rüstungsproduktion in Europa steigern
-
Bundeswehr bereitet sich auf Minenräumen in der Straße von Hormus vor
-
Streit um WM-Transportkosten: FIFA weist Forderungen zurück
-
Auch das Wetter passt: Zverev im Viertelfinale von München
-
Lufthansa stoppt Flugangebot von Cityline
-
Streit um Erlös aus gemeinsamer Immobilie mit früherem Manager: Erfolg für Bushido
Überschwemmungen in Portugal werfen Schatten auf Präsidentenstichwahl
Die schweren Überschwemmungen in Portugal werfen einen Schatten auf die für Sonntag geplante zweite Runde der Präsidentschaftswahl in dem Land. Die besonders von dem Hochwasser infolge des Sturmtiefs "Leonardo" betroffene Gemeinde Alcácer do Sal beschloss am Donnerstag, den Termin für die Stichwahl um eine Woche zu verschieben. Der rechtspopulistische Präsidentschaftskandidat André Ventura forderte gar eine landesweite Verschiebung der Stichwahl. Starke Winde und Niederschläge sollen noch bis Samstag über die Iberische Halbinsel ziehen.
Alle Wähler müssten die Möglichkeit haben, ihre Stimme abzugeben, sagte der Chef der Chega-Partei. Das sei "eine Frage der Gleichheit zwischen allen Portugiesen". Der in Umfragen führende sozialistische Präsidentschaftskandidat António José Seguro äußerte sich aber ablehnend zu einer landesweiten Verschiebung der Wahl. Die Entscheidung liege bei den einzelnen Kommunen. "Ich rufe alle Portugiesen, die wählen können, auf, dies am Sonntag zu tun", sagte Seguro.
Portugals Wahlbehörde stellte am Abend klar, dass die Stichwahl wie geplant am Sonntag stattfinden wird. Das Gesetz erlaube keine landesweite Verschiebung des Urnengangs, erklärte die Behörde.
Möglich ist eine Verschiebung aber auf kommunaler Ebene. Die Bürgermeisterin von Alcácer do Sal, Clarisse Campos, sagte der Nachrichtenagentur Lusa, die Voraussetzungen für die Wahl seien in ihrer Stadt nicht gegeben. "Wir haben mehrere abgeschnittene Ortschaften und das Stadtzentrum ist komplett überflutet", erklärte die Bürgermeisterin der fast 10.000 Wähler zählenden Gemeinde.
Bei einem Besuch vor Ort am Donnerstagmorgen hatte der scheidende portugiesische Präsident Marcelo Rebelo de Sousa die Möglichkeit angesprochen, dass die Behörden der von den Unwettern der vergangenen Tage betroffenen Kommunen die Wahl verschieben könnten. Er betonte, die Entscheidung unterliege den Kommunen, nicht der Regierung oder einer nationalen Behörde.
Alcácer do Sal liegt im Bezirk Setúbal, etwa hundert Kilometer südlich von Lissabon. In der Region war der Fluss Sado nach anhaltenden Regenfällen über die Ufer getreten, hatte mehrere Straßen überflutet und zur Evakuierung von fast hundert Menschen geführt.
Der Sozialist Seguro war in der ersten Runde der Präsidentschaftswahl am 18. Januar auf rund 31 Prozent der Stimmen gekommen. Ventura erreichte 23,5 Prozent. Seguro liegt in Umfragen für die Stichwahl mit 65 Prozent der Stimmen vorn.
Das Tiefdruckgebiet "Leonardo" sorgt derzeit in Teilen der Iberischen Halbinsel für anhaltende Regenfälle. Am Mittwoch war im Südosten Portugals ein Mann ums Leben gekommen. Er wurde von der Strömung mitgerissen, als er mit dem Auto ein überschwemmtes Gebiet durchqueren wollte.
Im Bezirk Santarém im Zentrum Portugals wurde am Donnerstag angesichts einer drohenden Überschwemmung des Flusses Téjo aufgrund starker Regenfälle die rote und damit höchste Warnstufe herausgegeben. Die Kommunalbehörden von Santarém ordneten die "verpflichtende Evakuierung" der Ufergebiete binnen sieben Stunden an. Der Zivilschutz erklärte, eine solche Lage habe es am Téjo seit 1997 und damit seit fast 30 Jahren nicht mehr gegeben.
In Spanien gab es indes leichte Entwarnung. Im besonders heftig betroffenen Andalusien im Süden des Landes wurde am Donnerstag die höchste Alarmstufe aufgehoben. Auch Marokko erlebte am Mittwoch extreme Niederschläge, dort wurden seit dem vergangenen Freitag mehr als 140.000 Menschen evakuiert.
P.Mira--PC