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Lange Haftstrafen in Prozess um Drogenhandel mit 40 Tonnen Kokain in Köln
Wegen Drogenhandels mit insgesamt rund 40 Tonnen Kokain hat das Landgericht Köln sechs Angeklagte zu langen Haftstrafen verurteilt. Die Strafen reichen von achteinhalb Jahren bis hin zu 14 Jahren und sechs Monaten Gefängnis, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag sagte. Ein siebter Angeklagter wurde freigesprochen.
Die Kammer sah es als erwiesen an, dass die Verurteilten mit Drogen gehandelt hatten. 2022 schlossen sie sich zusammen, um für einen Hintermann aus Dubai Kokain nach Deutschland zu schmuggeln. Die Drogen kamen per Schiff im Hamburger Hafen an. Hauptangeklagter war der faktische Geschäftsführer einer Kölner Spedition. Er wickelte die Lieferungen teilweise ab. Teils wurden die Lieferungen auch über Firmen eines Mitangeklagten abgewickelt.
Die anderen Angeklagten kümmerten sich um Zollangelegenheiten, die Betreuung der Containerlieferungen und waren als Lastwagenfahrer für die Gruppe tätig. Zwischen Mai 2022 und September 2023 wurden in zehn Lieferungen insgesamt 40 Tonnen Kokain nach Deutschland geschmuggelt. Die Drogen waren meist mit legaler Ware in den Containern verpackt.
E.Raimundo--PC