-
Jovic gewinnt Duell der Toptalente - Osaka nun gegen Rybakina
-
"Deutschland kann Raumfahrt": Rakete von bayerischem Unternehmen erreicht Orbit
-
Von der Leyen reist nach Grönland
-
Wählerinnen und Wähler stimmen in Sachsen-Anhalt über neuen Landtag ab
-
Weißes Haus: US-Gesandte und Putin erörterten "konkrete Pläne" zur Beendigung des Kriegs
-
"Deutschland kann Raumfahrt": Trägerrakete Spectrum hat Orbit erreicht
-
Wirtschaftsweise: AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt würde Fachkräfte abschrecken
-
Özdemir fordert "Hochdruck" beim Schutz sicherheitsrelevanter Infrastruktur
-
Revolutionsgarden: Iran nimmt nach US-Angriff Tanker in Hormus-Meerenge ins Visier
-
Nach Drohnenvorfall: Innenministerium plant Schutzschirm gegen russische Sabotage
-
Putin führt Gespräche mit US-Gesandten über Ukraine
-
Putin empfängt US-Gesandte zu Gesprächen über Ukraine-Krieg
-
Bei Musiala-Comeback: Bayern patzt auf Schalke
-
Russisches Fernsehen: Putin empfängt US-Gesandte zu Gesprächen über Ukraine-Krieg
-
Knoten platzt gegen Japan - wieder alles drin für DBB-Frauen
-
Mit Moral und Glück: BVB siegt nach Comeback
-
Vuelta: Brenner gewinnt schwere Bergetappe - Mas weiter vorne
-
Vor der Wahl: Tausende Menschen feiern Demokratiefest in Magdeburg
-
DFB-Pokal: Bayern empfangen Magdeburg
-
Zehn Tage nach Sturzflut in Nepal weckt Bergung von zwei Überlebenden neue Hoffnung
-
"Einer der prägenden Charakterdarsteller": Michael Mendl gestorben
-
Füllkrug trifft: Werder ringt Leipzig nieder
-
Elversberg setzt Traumstart fort - Wagner sieht Gelb-Rot
-
US-Militär: Drei iranische Öltanker der iranischen Revolutionsgarden zerstört
-
Entscheidendes Eigentor: BVB siegt nach Comeback
-
Bis September rund 52.500 Anträge für E-Auto-Prämie bewilligt
-
Sensation in Monza: Gasly holt die Pole-Position
-
Vor der Wahl: Mehrere tausend Teilnehmer feiern Demokratiefest in Magdeburg
-
Ungarn will wehrpflichtigen Ukrainern weiter Schutz gewähren
-
Zwölf Sprengstoffvorrichtungen in Sachsen gefunden - Polizei prüft Verbindung
-
Trump-Gesandte mit Vorschlag zu Beendigung des Ukraine-Kriegs in Moskau eingetroffen
-
Infekt: Peterson fehlt DBB-Frauen gegen Japan
-
Nach 3:0-Führung: Wolfsburg verschenkt Heimsieg
-
Nürnberg gibt erstmals Punkte ab
-
Mehrere tausend Teilnehmer versammeln sich zu Demokratiefestival in Magdeburg
-
Nach Sturzflut in Nepal: Rettung von zwei weiteren Überlebenden weckt neue Hoffnung
-
Russell in Monza vor Hamilton - Antonelli Vierter
-
Rechtsstreit um Briefwahl in den USA geht in weitere Runde
-
Anderthalb Wochen nach Sturzflut zwei weitere Menschen in Nepal lebend geborgen
-
US-Gesandte Kushner und Witkoff zu Gesprächen über Ukraine-Krieg in Moskau
-
Verletzter Pogacar beendet Saison - und verlängert bis 2032
-
"Eines der prägendsten Gesichter der Filmlandschaft": Michael Mendl gestorben
-
Schauspieler Michael Mendl gestorben
-
Nach Eklat in Lyon: UEFA sperrt Fener-Profi Guendouzi
-
Angriffe auf Umspannwerke: Amprion-Chef will für Unternehmen mehr Befugnisse
-
Mehr als neun Tage nach Sturzflut weiterer Mensch lebend aus Tunnel in Nepal gerettet
-
S04-Legende Thon hofft auf würdigen Neuer-Abschied auf Schalke
-
CDU im Saarland wählt Landeschef Toscani als Spitzenkandidat für Landtagswahl
-
Anschläge auf Umspannwerke: Polizei fahndet weiter nach Verdächtigem
-
Weiter Suche in Nepal nach Überlebenden der Sturzflut - Zahl der Toten erneut gestiegen
Berliner Feuerwehr wegen Brands im Grunewald im Großeinsatz
Explosionen auf einem Sprengplatz der Polizei im Berliner Grunewald haben am Donnerstag für einen Großbrand in dem Forstgebiet gesorgt. Über 250 Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Bundeswehr waren im Einsatz, wie Feuerwehrchef Karsten Homrighausen vor Ort sagte. Zu den Explosionen war es in der Nacht gekommen.
Das dadurch ausgelöste Feuer griff auf den angrenzenden Wald über und setzte eine Fläche von rund eineinhalb Hektar in Brand. Wegen anhaltender Explosionen konnte die Feuerwehr zuerst nicht mit dem Löschen beginnen. Sie richtete aufgrund der massiven Explosionsgefahr im Radius von tausend Metern einen Sperrkreis ein, in den keine Kräfte hinein durften.
Ein ferngesteuerter und mit Kameras ausgestatteter Roboter der Bundeswehr befuhr das Gelände des Sprengplatzes. Die Feuerwehr erhoffte sich, mit den so gewonnen Bilder den Sperrkreis verkleinern zu können, wie ein Sprecher sagte. Ein Polizeihubschrauber und eine Drohne mit Wärmebildkameras halfen bei der Lagebeurteilung. Am Nachmittag hatte sich das Feuer im Sperrkreis dem Sprecher zufolge jedoch ausgeweitet.
Die Feuerwehr versuchte, an verschiedenen Stellen mit Wasserwerfern zu löschen. Bergepanzer richteten außerdem am Rande der Sperrzone Schneisen ein - für den Fall, dass sich die Flammen bis dorthin ausdehnen sollten. Laut Feuerwehr wurde von der Havel und dem See Krumme Lanke zudem eine großvolumige Wasserversorgung über eine Wegstrecke von mehr als drei Kilometern in den betroffenen Bereich aufgebaut. Dabei unterstützten ein Löschboot und diverse Fahrzeuge.
Löschhubschrauber standen einem Sprecher zufolge nicht zur Verfügung. Diese würden beim Waldbrand in der Sächsischen Schweiz gebraucht. Das Löschen aus der Luft sei "nicht zielführend", sagte Feuerwehr-Chef Homrighausen dazu vor Ort. Der Tausend-Meter-Sperrkreis gelte zudem auch nach oben.
Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) unterbrach ihren Urlaub, um sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen. "Es handelt sich hier um ein Ereignis, das in Berlins Nachkriegsgeschichte einmalig ist", sagte sie. Es gebe jedoch derzeit keine Notwendigkeit für Evakuierungen, weil in einem Radius von zwei Kilometern niemand wohne.
Zuvor hatten sich bereits Innensenatorin Iris Spranger (SPD) und Polizeipräsidentin Barbara Slowik über das Geschehen informiert. Wie es zu den Explosionen kam, war laut Spranger noch unklar. Es müsse ermittelt werden, ob die Brandalarme funktionierten, sagte Slowik.
Laut Feuerwehr waren bis zu 50 Tonnen Kampfmittel auf dem Sprengplatz gelagert. Die Polizei sprengt nach eigenen Angaben mehrfach im Jahr die dort deponierten Funde, konnte dies aber wegen der Hitze in jüngster Zeit nicht tun. Giffey kündigte an, mit allen Beteiligten über die Zukunft des Sprengplatzes sprechen zu wollen.
Wegen des Feuers wurde auch der Regional- und S-Bahnverkehr in der Nähe des Einsatzgebiets unterbrochen. Die Autobahn Avus sowie umliegende Straßen wurden ebenfalls gesperrt.
C.Cassis--PC