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Neue Hilfsflotte auf dem Weg in Richtung Gazastreifen
Etwa 40 Schiffe sind am Mittwoch im spanischen Barcelona in See gestochen, um Hilfsgüter an der israelischen Blockade vorbei in den weitgehend zerstörten Gazastreifen zu bringen. Die Boote der "Global Sumud Flotilla" legten den Organisatoren zufolge gegen Mittag in der katalanischen Metropole ab.
Eigentlich hätte die Flottille bereits am Sonntag in See stechen sollen - der Start wurde aber wegen schlechter Wetterbedingungen verschoben. Weitere 20 Boote, die sich im Lauf der Reise dem Konvoi anschließen sollten, hatten am 4. April im französischen Marseille abgelegt. Am 24. April sollen sich weitere Boote aus Syrakus auf Sizilien dem Verband anschließen.
Ende 2025 hatte schon einmal eine Hilfsflotte versucht, in den Gazastreifen zu gelangen. An Bord der Schiffe waren mehrere prominente Persönlichkeiten, darunter die schwedische Aktivistin Greta Thunberg. Die Schiffe wurden damals von der israelischen Marine aufgebracht, die Besatzungsmitglieder festgenommen und anschließend ausgewiesen.
Im Oktober 2025 war eine Waffenruhe in dem Palästinensergebiet in Kraft getreten, trotzdem gibt es immer wieder Angriffe und Gewalt. Israel und die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas werfen sich gegenseitig Verstöße gegen das Abkommen vor. Die humanitäre Lage in dem Küstengebiet ist Hilfsorganisationen zufolge weiterhin äußerst prekär.
B.Godinho--PC