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Häusliche Gewalt: Mann erschießt im US-Bundesstaat Louisiana acht Kinder
In einem mutmaßlichen Fall von häuslicher Gewalt hat ein Mann im US-Bundesstaat Louisiana am Sonntag acht Kinder erschossen. Der Täter sei nach einer Verfolgungsjagd von der Polizei erschossen worden, teilten die Behörden mit. Die acht Opfer in der Großstadt Shreveport seien zwischen einem und 14 Jahre alt gewesen, sagte der Polizist Chris Bordelon. Einige von ihnen waren demnach die eigenen Kinder des Schützen.
Bordelon sprach von einem Fall häuslicher Gewalt. Schauplätze der Bluttat seien drei Häuser gewesen, die nun gründlich durchsucht würden. Die Ermittler gingen von einem einzelnen Täter aus, seine Identität wurde nicht mitgeteilt.
Zwei weitere Menschen wurden nach Polizeiangaben ebenfalls angeschossen. Der örtliche Sender KTBS berichtete, es handele sich um zwei Frauen, denen in den Kopf geschossen worden sei. Außerdem habe sich ein Junge verletzt, als er von einem Dach gesprungen sei.
Der Täter stahl nach der Tat ein Auto und lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit Polizisten, die schließlich das Feuer auf den Mann eröffneten und ihn töteten.
Louisianas Gouverneur Jeff Landry erklärte, er sei "untröstlich" wegen der Gewalttat. Shreveports Bürgermeister Tom Arceneaux äußerte sich ebenfalls erschüttert und sprach von einem "schrecklichen" Tag für seine Stadt. Waffengewalt ist ein alltägliches Problem in den USA, wo es mehr Schusswaffen als Einwohner gibt.
Nach Angaben der Organisation Gun Violence Archive handelte es sich bei der Tat in Shreveport um den schlimmsten Fall von Waffengewalt in den USA seit dem Tod von acht Menschen in einem Vorort von Chicago im Januar 2024. Der Organisation zufolge starben im vergangenen Jahr in den USA fast 15.000 Menschen durch Waffen - Suizide nicht eingerechnet.
P.Cavaco--PC