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Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
US-Organisationen warnen vor Risiken bei Reisen zur Fußball-WM in den USA
Mehr als 120 US-Organisationen haben Fußballfans und andere USA-Reisende vor "schweren Verletzungen ihrer Rechte" während der Fußball-WM gewarnt. Die Bürgerrechtsorganisation ACLU begründete die Warnung an "Fans, Spieler, Journalisten und andere Besucher" am Donnerstag mit dem "drakonischen einwanderungs- und menschenrechtsfeindlichen Kurs" der Regierung von US-Präsident Donald Trump. Der Weltfußballverband Fifa müsse deshalb dringend Druck auf die US-Regierung ausüben.
Die Organisationen listen mehrere Risiken für USA-Reisende auf: Sie müssen demnach mit einer willkürlichen Einreiseverweigerung, mit "Festnahme, Inhaftierung und/oder Abschiebung" sowie mit Kontrollen ihrer elektronischen Geräte und Konten in Online-Netzwerken rechnen.
Gewarnt wird auch vor einer "gewaltsamen und verfassungswidrigen Durchsetzung" von Einwanderungsgesetzen in den USA sowie vor "grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung bis hin zum Tod" im Gewahrsam der US-Einwanderungsbehörde ICE.
Die Fifa müsse endlich ihren Einfluss nutzen, "um auf bedeutende politische Veränderungen und verbindliche Zusagen zu drängen, die dafür sorgen, dass sich Menschen beim Reisen und während der Spiele sicher fühlen können", forderte der ACLU-Menschenrechtsexperte Jamil Dakwar.
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den USA, Mexiko und Kanada statt. 78 der 104 Spiele werden in den USA ausgetragen. Fifa-Präsident Gianni Infantino steht wegen seiner Nähe zu Us-Präsident Trump schon länger in der Kritik.
P.Queiroz--PC