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Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
Signal-Hack: Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Spionageverdachts
Wegen der Angriffswelle auf Nutzer des Messengerdienstes Signal aus Politik, Behörden und Medien ermittelt die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Es gehe um den Anfangsverdacht der Spionage, sagte eine Sprecherin der Karlsruher Behörde am Freitag. Demnach wurden die Ermittlungen schon im Februar eingeleitet, als deutsche Sicherheitsbehörden erstmals öffentlich vor den Angriffen gewarnt hatten.
In den vergangenen Tagen waren im Deutschen Bundestag mehrere Fälle von Abgeordneten bestätigt worden, deren Signal-Konten kompromittiert sind. Sie wurden dabei Opfer geschickter Betrugsversuche, bei denen den Betroffenen vorgespiegelt wird, sie würden vom Signal-Support kontaktiert. Ist die Masche erfolgreich, haben die Angreifer Zugriff auf die Signal-Chats und Gruppen sowie dort geteilte Fotos und Dateien. Sie können sich bei Signal auch als die Person ausgeben, deren Konto gehackt wurde.
Der Verfassungsschutz und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatten am 6. Februar einen fünfseitigen Sicherheitshinweis veröffentlicht, der auf das Problem hinweist und konkrete Handlungsanweisungen gibt. Am vergangenen Freitag wurde die Warnung aktualisiert mit dem Hinweis veröffentlicht, dass "die Kampagne weiterhin aktiv ist und an Dynamik gewinnt".
T.Resende--PC