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Großrazzia gegen Hells Angels: 50 Objekte in Nordrhein-Westfalen durchsucht
Mit einer Großrazzia hat die Polizei am Dienstag in Nordrhein-Westfalen die Rockergruppe Hells Angels ins Visier genommen. Einem Sprecher des Landesinnenministeriums zufolge durchsuchten seit den frühen Morgenstunden rund 1200 Beamte mehr als 50 Objekte. Im Zuge der Maßnahme sei der Verein Hells Angels Motorcycle Club Leverkusen verboten und aufgelöst worden.
Es handelte sich laut Innenministerium um einen der größten Einsätze gegen Rockerkriminalität in der Geschichte Nordrhein-Westfalens. Durchsucht worden seien Wohnungen und Geschäftsräume von Vereinsmitgliedern und deren Unterstützern. Grundlage für das Vereinsverbot und die Durchsuchungen waren demnach die Ergebnisse eines laufenden Ermittlungsverfahrens.
Den Beschuldigten wird laut den Ermittlern unter anderem die Bildung beziehungsweise die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung zur Last gelegt. In Langenfeld wurde ein 46-Jähriger festgenommen, wie die Düsseldorfer Polizei und die Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten in Nordrhein-Westfalen der Staatsanwaltschaft Düsseldorf mitteilten.
Die Untersuchungen würden vom Polizeipräsidium Düsseldorf unter der Leitung der Zentral- und Ansprechstelle der Staatsanwaltschaft Düsseldorf geführt, hieß es weiter. Die Düsseldorfer Polizei werde von Einsatzkräften aus vielen anderen Städten im Land unterstützt. Teilweise seien auch Spezialeinheiten und die Bereitschaftspolizei im Einsatz. Der Einsatz und die Ermittlungen dauerten am Dienstag an.
A.Silveira--PC