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16-Jährige in Niedersachsen vor Zug gestoßen: Unterbringung in Psychiatrie
Das Landgericht Göttingen hat gegen einen 31-Jährigen, der eine 16-Jährige vor einen Zug stieß und dadurch tötete, die dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus verhängt. Er galt wegen einer psychischen Erkrankung als schuldunfähig, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch in der niedersächsischen Stadt mitteilte. Die zuständige Kammer sah es als erwiesen an, dass der Mann das Mädchen im August in Friedland vor den Zug gestoßen hatte.
Er brachte die 16-Jährige plötzlich und unerwartet zu Boden. Dadurch stieß sie gegen einen Güterzug, der mit hundert Stundenkilometern vorbeifuhr, und erlitt tödliche Verletzungen. Nach der Tat führte der Mann Polizeibeamte zu dem leblosen Mädchen und gab an, sie dort liegen gesehen zu haben. Erst später wurde er durch DNA-Spuren an der Schulter der 16-Jährigen überführt. Die Staatsanwaltschaft warf dem Mann Totschlag vor.
L.Mesquita--PC