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29-Jährigen vor Berliner Imbiss erschossen: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage
Wegen der Tötung eines Manns durch einen Schuss in den Hinterkopf vor einem Imbiss in Berlin-Lichtenberg hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 65-Jährigen erhoben. Er soll einen 29-Jährigen getötet und einen 28-Jährigen schwer verletzt haben, wie die Anklagebehörde am Mittwoch in der Bundeshauptstadt mitteilte. Sie wirft ihm unter anderem Totschlag, versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung vor.
Laut Staatsanwaltschaft geriet der Mann am 14. November 2025 abends mit dem 28-Jährigen und zwei weiteren Personen in einen Streit. Plötzlich zog er unvermittelt eine Waffe und schoss dem 28-Jährigen zweimal in den Oberkörper. Dieser konnte trotz lebensgefährlicher Verletzungen zunächst fliehen und überlebte dank einer Notoperation.
Der 29-Jährige befand sich laut Anklage in einer etwas abseits befindlichen Gruppe von Begleitern des 28-Jährigen. Er versuchte wegzulaufen, wurde jedoch von dem 65-Jährigen durch einen Schuss am Hinterkopf getroffen. Er starb drei Tage später im Krankenhaus.
Der Beschuldigte floh zunächst. Nachdem Ermittler mit einem Bild nach ihm fahndeten, stellte er sich zwei Wochen nach der Tat. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Zu den Vorwürfen schweigt er laut Staatsanwaltschaft bislang.
S.Pimentel--PC