-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
-
Deutschland sucht beim Digitalgipfel nach eigenen Stärken in der KI
-
Geplante Verschärfung des Sexualstrafrechts zielt auf heimliche Aufnahmen
-
Pflegeversicherung steht trotz angekündigter Reform weiter unter Finanzdruck
-
Digitales Zeitungsabo für Unternehmen: Vorteile und Buchung von Abendblatt PLUS
-
Trump-Wähler in New York ziehen vor den Midterms eine neue Bilanz
-
ADHS erhöht Risiko für leichte kognitive Störungen im Alter
-
Rauch aus Indonesien belastet erneut Luft und Klima in Südostasien
-
Deutsche U23-Boxmeisterschaft startet in Frankfurt
-
Debatte nach Ausschreitungen richtet sich erneut gegen ein „migrantisches Milieu“
-
Stress bei jungen Menschen: Soziale Isolation als häufige Reaktion
Online-Fakeshops auf Mallorca betrieben: 35-Jähriger Deutscher festgenommen
Ermittler haben auf der spanischen Urlauberinsel Mallorca einen aus Baden-Württemberg stammenden mutmaßlichen Betreiber von Online-Fakeshops festgenommen. Der 35-Jährige soll zwischen März 2023 und Januar 2025 insgesamt 42 sogenannte Fakeshops im Internet betrieben und etwa tausend Geschädigte aus Deutschland um ihr Geld geprellt haben, wie die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe und die Polizeipräsidien Offenburg und Reutlingen am Freitag mitteilten.
Über die täuschend echt gestalteten Onlineshops sollen die Opfer Waren bestellt und auch bezahlt haben, ohne jemals die bestellten Produkte erhalten zu haben. Der bislang ermittelte Gesamtschaden beläuft sich demnach auf mindestens 323.000 Euro.
Der ursprünglich aus dem Kreis Recklinghausen stammende Beschuldigte wurde den Angaben zufolge nach mehrjährigen Ermittlungen der deutschen Behörden am Mittwoch von spanischen Sicherheitskräften auf Mallorca festgenommen. Gegen den Mann lag demnach ein europäischer Haftbefehl vor. Ermittelt wird gegen ihn wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs.
Zeitgleich zur Festnahme wurden die Wohnung des Festgenommenen auf Mallorca sowie mehrere Objekte in Deutschland durchsucht, darunter auch die von zwei weiteren Verdächtigen aus den Landkreisen Kaltenkirchen und Unna, die wegen einer Mitbeteiligung an den Taten in Verdacht stehen. Zudem wurde die Wohnung einer Zeugin im Landkreis Mettmann durchsucht.
Die Beamten beschlagnahmten demnach zahlreiche elektronische Datenträger und in der Wohnung des Beschuldigten Bitcoins im Wert von rund 314.000 Euro. Der Mann sitzt derzeit in Auslieferungshaft und soll nach Deutschland überstellt werden.
Gegen den 35-Jährigen bestand demnach zudem ein weiterer Europäischer Haftbefehl im Zusammenhang mit dem Betrieb einer kriminellen Handelsplattform im Darknet. Der Deutsche steht im Verdacht, eine Neuauflage des kriminellen sogenannten Crimenetworks betrieben zu haben, wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Bundeskriminalamt (BKA) mitteilten.
Die Vorgängerversion war Ende 2024 von der Behörden abgeschaltet worden. Bereits wenige Tage später soll der nun Festgenommene eine vollständig neue technische Infrastruktur aufgebaut und verwaltet haben, die er ebenfalls Crimenetwork nannte. Ähnlich wie in der Vorgängerversion wurden dort illegale Waren und Dienstleistungen wie gestohlene Daten, gefälschte Dokumente oder Drogen gehandelt.
Die Neuauflage zählte demnach zuletzt mehr als 22.000 Nutzer und über 100 Verkäufer. Den Ermittlern zufolge ließen Beweise auf einen Umsatz von 3,6 Millionen Euro schließen. Der Betreiber der Vorgängerversion wurde im März vom Landgericht im hessischen Gießen zu sieben Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt.
T.Resende--PC