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Papst Leo XIV.: Waffen können keinen "echten und dauerhaften Frieden" schaffen
Papst Leo XIV. hat inmitten des Wiederaufflammens des Iran-Kriegs und weiterer kriegerischer Konflikte zu Frieden aufgerufen. Waffen könnten "niemals einen echten und dauerhaften Frieden schaffen", sagte der Papst am Montag in einer Rede vor dem spanischen Parlament in Madrid. Staaten müssten Differenzen über die "friedlichen Wege" beilegen, "die das Völkerrecht bereitstellt".
"Jeder Krieg stellt letztlich eine schmerzhafte Niederlage der Fähigkeit zu Verhandeln und des gemeinsamen Gewissens der Menschheit dar, das Verbindungen der Gerechtigkeit zwischen den Nationen anerkennt", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche weiter. Für Frieden seien "diplomatischer Mut, ethische Verantwortung" und Respekt vor der Identität jedes Volkes nötig.
Der Papst zeigte sich auch besorgt über die Aufrüstung in vielen Regionen einschließlich Europa. Dies sei eine Reaktion auf die schwierige internationale Lage. Echte Sicherheit könne aber nur durch Gerechtigkeit, "geduldigen Dialog" und eine Achtung des Völkerrechts entstehen.
Leo XIV. sprach am Montag am dritten Tag seiner einwöchigen Spanien-Reise vor dem spanischen Parlament. Die Abgeordneten und Senatoren spendeten dem Papst nach seiner halbstündige Rede stehend Beifall.
P.Queiroz--PC