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Prozess um bei Kontrolle zu Tode geprügelten Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz begonnen
Vor dem Landgericht im rheinland-pfälzischen Zweibrücken hat am Mittwoch der Prozess um eine tödliche Attacke auf einen Zugbegleiter begonnen. Angeklagt ist ein zum Tatzeitpunkt 26-Jähriger wegen Körperverletzung mit Todesfolge.
Er wird beschuldigt, den Zugbegleiter Anfang Februar bei einer Kontrolle so heftig gegen den Kopf geschlagen zu haben, dass dieser das Bewusstsein verlor. Der Verdächtige wurde wenig später im Zug festgenommen. Der Zugbegleiter, ein alleinerziehender Vater, musste reanimiert werden und starb zwei Tage nach der Tat in einem Krankenhaus. Die Tat löste Entsetzen und eine Debatte über die Sicherheit des Zugpersonals sowie steigende Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft aus.
In ihrer Anklage hatte die Staatsanwaltschaft dem Mann Mord vorgeworfen. Das Gericht sah jedoch keine ausreichenden Gründe für die Annahme eines Tötungsvorsatzes. Aus diesem Grund wird wegen des Vorwurfs der Körperverletzung mit Todesfolge verhandelt. Bis Anfang Juli sind noch sieben weitere Verhandlungstermine angesetzt.
P.Sousa--PC