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Fünf Tote und 40 Verletzte bei Unfall von niederländischem Bus in der Schweiz
Fünf Tote und 40 Verletzte ist die Bilanz des schweren Unfalls eines niederländischen Touristenbusses im Schweizer Engadin. Wie die Polizei des östlichen Kantons Graubünden am Freitag mitteilte, gab es bei dem Unfall vom Vortag außer den fünf Todesopfern drei Schwerverletzte sowie 37 leicht bis mittelschwer Verletzte. Der Bus war demnach in einem Baustellenbereich von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich überschlagen.
Der Unfall hatte sich am Donnerstag gegen 16.45 Uhr zwischen den Orten Susch und Zernez ereignet. Demnach waren 45 Erwachsene an Bord des niederländischen Busses gewesen. Die genaueren Umstände, die zu dem Unfall führten, würden nun untersucht, erklärte die Kantonspolizei.
Das niederländische Königspaar nannte das Unglück eine "große Tragödie". Willem-Alexander und Máxima fühlten sich mit den Angehörigen der Opfer "verbunden", erklärte das Königshaus im Onlinedienst X.
Auf Bildern lokaler Medien vom Unfallort waren zahlreiche Rettungskräfte sowie Hubschrauber rund um den auf der Seite liegenden Bus zu sehen. Nach Angaben der Polizei waren verschiedene Rettungsdienste an dem Bergungseinsatz beteiligt.
Kurz nach dem Unfall hatte die Polizei zunächst lediglich von mehreren Toten und Verletzten gesprochen. Die konkreten Opferzahlen wurden erst am Tag nach dem Unfall mitgeteilt. Die Identifizierung der Opfer dauere an, erklärte die Polizei am Freitag.
Der niederländische Verband der Reisebüros (ANVR) hatte am Donnerstag von 48 niederländischen Passagieren gesprochen. Der Bus gehörte demnach dem niederländischen Reiseveranstalter Oad. Das Unternehmen erklärte, es sei "zutiefst schockiert und am Boden zerstört wegen des tragischen Unfalls".
Laut dem ANVR hatten die niederländischen Touristen an einer Rundreise teilgenommen. Sie waren am Montag in den Niederlanden gestartet und unternahmen von Österreich aus einen Tagesausflug in die Schweiz.
Zernez ist das Eingangstor zum Schweizerischen Nationalpark, einem weitläufigen Alpengebiet von rund 170 Quadratkilometern mit mehr als 100 Kilometern Wanderwegen im Engadin.
V.F.Barreira--PC