-
Regierungskreise: Einigung auf neuen Tankrabatt und Spritpreisdeckel
-
Konflikt um Verfassungsgericht: Rechte Opposition demonstriert in Warschau
-
Zweimal Glatzel: Wolfsburg holt ersten Heimsieg
-
Pistorius nimmt in Texas ersten F-35-Kampfjet für die Bundeswehr in Empfang
-
IAEA: Kühlturm von russischem Atomkraftwerk von Drohne getroffen - kein Feuer
-
Pistorius nimmt in Texas ersten F-35-Kampfjet in Empfang
-
Böhmermann-Sendung "ZDF Magazin Royale" wird eingestellt
-
Russland erklärt Regisseur Swjaginzew zum "ausländischen Agenten"
-
Kalifornien prüft "Notschalter" für Künstliche Intelligenz
-
Volkswagen kappt Gewinnerwartung für 2026
-
FIFA-Machtkampf: UEFA und CONCACAF wollen Geld sehen
-
Neue Proteste im Kosovo nach Kriegsverbrecher-Urteil gegen Ex-Präsident Thaci
-
Sarg von norwegischem König Harald V. nimmt CO2 auf
-
Schwedische Wahlsiegerin Andersson mit Regierungsbildung beauftragt
-
Sicherheitsfirma hackt mit Anthropic-Software OpenAI-System
-
Dreitägige Parlamentswahl in Russland begonnen - Sieg der Putin-Partei gilt als sicher
-
Macron will französische Infrastruktur besser gegen hybride Angriffe schützen
-
Spritprise: Von Klingbeil geforderte Übergewinnsteuer auf EU-Ebene nicht in Sicht
-
Bundestag stimmt zu: "Frauen-DFL" beschlossene Sache
-
HSV verlängert mit Polzin: "Gemeinsam in die Zukunft gehen"
-
Nach Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal: Hinweise auf antisemitisches Motiv
-
Selenskyj lanciert ersten Gipfel der Karpaten-Länder
-
Europarats-Plattform bezeichnet Wahl in Russland als "Scheinwahl"
-
Davis Cup: Zverev macht den Auftakt gegen Dodig
-
Schwedens Oppositionschefin Andersson erklärt sich zur Bildung einer Regierung bereit
-
Demografischer Wandel schlägt zu: Schülerzahl erreicht Höchststand bereits 2029
-
Ex-OpenAI-Forscher: "Wir müssen die KI-Entwicklung im Wesentlichen abschalten"
-
Warren Buffett legt Verwaltungsratsvorsitz seiner Investmentfirma nieder
-
Ceuta-Krise: An Stränden ausharrende Migranten in Zeltlager gebracht
-
Immer weiter: Ronaldo in Portugals Kader
-
Malaysias Ex-Regierungschef Najib darf Rest einer Haftstrafe im Hausarrest verbüßen
-
Armenischer Regierungschef Paschinjan mit Hessischem Friedenspreis ausgezeichnet
-
Rechtsextremer Zemmour tritt bei Frankreichs Präsidentschaftswahl an
-
Abgestürzte Drohne: Bundesanwaltschaft prüft möglichen Zusammenhang mit Leipzig
-
Anthropic: KI wird zunehmend für Entwicklung neuer KI-Systeme eingesetzt
-
Prinz Harry absolviert ersten öffentlichen Auftritt nach seiner Rückkehr nach Großbritannien
-
Bremen feiert Tag der Deutschen Einheit mit mehr als 550 Veranstaltungen
-
CDU-Generalsekretärin: Bis zu 25 Cent Entlastung beim Spritpreis
-
Weitere Rückendeckung aus der CDU für Merz vor wegweisenden Wahlen am Sonntag
-
Brunner erstmals im U21-Kader - auch Tresoldi dabei
-
Klingbeil: Europa muss bei Künstlicher Intelligenz "schnell handeln"
-
Russland wählt neues Parlament inmitten des Ukraine-Kriegs
-
Bundeswehr liegt bei Personalaufwuchs im Plan
-
Spritpreise: Klingbeil nicht grundsätzlich gegen Senkung der Mehrwertsteuer
-
Klingbeil will engere Partnerschaft mit Kanada "zügig angehen"
-
"Großes Abenteuer": Pierce Brosnan denkt mit 73 Jahren nicht an den Ruhestand
-
Hohe Spritpreise dominieren Debatten vor Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern
-
"Er sollte weg": Watzke fordert Infantino-Ablösung
-
Fehlende Briefwahlstimmen: Ermittlungen gegen Bürgermeisterkandidaten eingestellt
-
Dieselpreis steigt auf weiteren Rekordwert - Benzinpreis leicht gesunken
Sechs Tote und dutzende Verletzte bei Anschlag im Zentrum Istanbuls
Bei einem Anschlag in einer belebten Einkaufsstraße in Istanbul sind am Sonntag mindestens sechs Menschen getötet und 81 weitere verletzt worden. Präsident Recep Tayyip Erdogan sprach von einem "niederträchtigen Anschlag". Die Explosion sei nach ersten Erkenntnissen durch eine Bombe verursacht worden, "die von einer Frau gezündet worden sein soll", sagte Vize-Präsident Fuat Oktay. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat.
Die Explosion ereignete sich auf der bei Touristen wie Einheimischen beliebten Einkaufsstraße Istiklal im Zentrum der türkischen Metropole. Zum Zeitpunkt des Anschlags am Nachmittag war die Fußgängerzone besonders gut besucht. Auf Aufnahmen in Online-Netzwerken ist ein mächtiger Knall zu hören, gefolgt von Flammen. Die Bilder zeigen zudem einen großen, schwarzen Krater sowie mehrere auf dem Boden liegende Menschen.
Justizminister Bekir Bozdag zufolge befand sich der Sprengsatz offenbar in einer Tasche auf einer Bank. "Eine Frau saß mehr als 40 Minuten auf einer der Bänke und stand dann auf. Ein oder zwei Minuten später gab es eine Explosion", sagte er dem Sender A Haber. Alle Informationen über die Frau würden derzeit geprüft. "Entweder befand sich in der Tasche ein Zeitzünder oder jemand hat sie aus der Ferne explodieren lassen."
Präsident Erdogan hatte zuvor bereits gesagt, erste Anzeichen deuteten auf einen "Terroranschlag" hin, an dem eine Frau beteiligt gewesen sei. "Es wäre (...) falsch zu sagen, dass es sich mit Sicherheit um Terror handelt, aber ersten Anzeichen nach riecht es nach Terror", fügte der Staatschef hinzu.
Die Behörden verboten dem Rundfunk nach dem Anschlag umgehend, Bilder vom Geschehen zu verbreiten. Dadurch solle vermieden werden, das "Angst, Panik und Unruhe" in der Bevölkerung entstehen, erklärte Präsidentenberater Farhettin Altun. Auch der Zugang zu Onlinenetzwerken wurde nach dem Anschlag eingeschränkt, wie der Online-Monitor Netblocks berichtete.
Wie ein AFP-Journalist berichtete, sperrte die Polizei das betroffene Gebiet aus Angst vor einer zweiten Explosion weitläufig ab. Hubschrauber waren im Einsatz, Sirenen heulten. Im benachbarten Stadtteil Galata schlossen viele Geschäfte vorzeitig, die Cafés waren am Abend leer.
"Ich war 50 bis 55 Meter entfernt, als plötzlich eine Explosion zu hören war. Ich sah drei oder vier Menschen auf dem Boden liegen", sagte der 57-jährige Zeuge Cemal Denizci der Nachrichtenagentur AFP. "Die Menschen rannten in Panik weg. Es gab viel Lärm, und überall war schwarzer Rauch."
Laut Gesundheitsminister Fahrettin Koca befanden sich am Abend noch 42 Verletzte im Krankenhaus, fünf davon auf der Intensivstation. Zwei von ihnen schwebten demnach in Lebensgefahr.
International löste die Tat Entsetzen aus. "Die Nachricht von der verheerenden Explosion mitten im belebten Istanbul hat mich erschüttert", erklärte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. "In diesem Moment des Schocks stehen wir Deutsche an der Seite der Bürgerinnen und Bürger Istanbuls und des türkischen Volkes."
Auch Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) äußerte sich bestürzt auf Twitter. "Furchtbare Bilder kommen aus Istanbul", schrieb sie.
"Wir stehen Schulter an Schulter mit unserem Nato-Verbündeten Türkei im Kampf gegen den Terrorismus", erklärte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre. Auch EU-Ratspräsident Charles Michel sprach der Türkei sein Beileid aus.
Die Türkei und insbesondere Istanbul waren in den Jahren 2015 und 2016 Zielscheibe einer blutigen Anschlagskampagne, zu der sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat bekannte. 500 Menschen kamen ums Leben, mehr als 2000 wurden verletzt. Einer der Anschläge wurde auch auf der Istiklal-Straße verübt, deren Name übersetzt "Unabhängigkeit" bedeutet.
X.M.Francisco--PC