-
"Chef" Mertesacker: "Unglaubliche Lust" auf den DFB
-
Zidane über berühmten Kopfstoß: "Bereue es nicht"
-
Klopp bietet zwei Debütanten auf
-
Klopp wies Kimmich ab: "Er hat ein paarmal nachgefragt"
-
Von ICE-Mitarbeiter getötet: Familie von Renee Good verklagt Trump-Regierung
-
Putin droht bei Angriff auf Kaliningrad mit Einsatz "aller Arten von Waffen"
-
EM-Quali: U21 zum Abschluss im Fernduell mit Griechenland
-
Bundeswehr baut eigenes Drohnenregiment mit bis zu 600 Soldaten auf
-
Fehlgeschlagene Hinrichtung von US-Todeskandidatin: Rufe nach Aus für Todesstrafe
-
Friedenspreis für Nato: Merz warnt vor Spaltung durch Russland und "Parolen der AfD"
-
Bundesgerichtshof kippt Preiserhöhung bei Amazon Prime
-
Wichtige Brücke und Atomforschungsanlage in Kiew bei russischen Angriffen getroffen
-
Merz: Europa muss an Ukraine-Verhandlungen beteiligt sein
-
Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld
-
Erstes rot-grün-rotes Gespräch nach Wahl in Berlin beendet - Fortsetzung geplant
-
Globales Plastikabkommen: Verhandlungsvorsitzender hält Einigung im März für möglich
-
Hohe Dieselpreise: US-Regierung macht Druck auf Europäer
-
Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen
-
Nach verheerenden Waldbränden: Algeriens Unterhaus billigt Todesstrafe für Brandstifter
-
Arzt verliert vor Bundesgericht: Eigene Herstellung von Impfstoff nicht erlaubt
-
Nach gescheiterter Hinrichtung: UN-Kommissar Türk fordert Gnade für Christa Pike
-
Naomi Campbell wehrt sich erfolgreich gegen Vorwurf der Veruntreuung von Spenden
-
Kanzleramt tritt bei Klingbeils Entwurf zur Zuckersteuer auf die Bremse
-
Mutmaßlicher ehemaliger IS-Militärpolizist in Thüringen festgenommen
-
Frankreich bringt Gesetz zu sexualisierter Gewalt auf den Weg
-
Bundesgericht verhandelt über Herstellung von Impfstoff gegen Coronavirus durch Arzt
-
Trotz Umbauten: Früheres KZ-Krematorium in Nordrhein-Westfalen bleibt denkmalgeschützt
-
Strompreise dürften leicht steigen: Übertragungsnetzentgelte werden 2027 angehoben
-
Israels Präsident will fünf Passagiere von Flydubai-Flug für "Heldenmut" auszeichnen
-
UNO: Mindestens zehn Zivilisten bei pakistanischen Angriffen in Afghanistan getötet
-
Koalition streitet weiter über Pflegereform - Kosten steigen derweil weiter
-
Merz kritisiert Russlands fehlende Bereitschaft zu Verhandlungen im Ukriane-Krieg
-
Rheinland-Pfalz: Fünf Jahre Haft wegen millionenschwerer Diebstähle aus Solarparks
-
Oberverwaltungsgericht: Görlitzer Park in Berlin muss geöffnet bleiben
-
SPD ärgert sich über Linnemann: Keine "Denkverbote" für Pflegekommission
-
Boxen: Kabayel verteidigt WM-Titel im Düsseldorfer Stadion
-
Schülerproteste in Frankreich: Heftige Ausschreitungen in vielen Städten
-
Tankrabatt: Spritpreise deutlich gesunken - Kritik vor allem von Ökonomen hält an
-
Inselparadies in Kenia fürchtet Folgen von gigantischem Raffinerieprojekt
-
Forscher: Leben auf Saturnmond wäre denkbar
-
Ärger um Pferdeschwanz: Fußball-Star Erling Haaland geht juristisch gegen Airline vor
-
Spanisches Königspaar besucht Mitte Oktober Exklaven Ceuta und Melilla
-
Nach Tötung von 25-Jähriger in Sachsen: Ehemann in Nordrhein-Westfalen verhaftet
-
Großrazzia gegen Banden: Führungsriege von Duisburger Hells Angels "vom Netz genommen"
-
Merz mit Nato-Generalsekretär Rutte beim deutsch-niederländischen Korps
-
Drei Jahre Jugendstrafe für jugendlichen IS-Sympathisanten - Sprengstoff gehortet
-
Koalition debattiert weiter über Pflegereform - Kosten steigen derweil weiter
-
Exfreund aus Habgier ermordet: Lebenslange Haft in Hamburg
-
Schwarzbuch: Steuerzahlerbund listet wieder 100 Beispiele der Verschwendung auf
-
ALEX BODI VE ALMAN ŞİRKETLER GRUBUNDAN HALLE’DE 166 DAİREYE YATIRIM
93 Liter zuckerhaltige Getränke pro Kopf: Produktion bleibt nahezu konstant
Ungeachtet der Debatte über die gesundheitlichen Folgen nehmen die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland weiter erhebliche Mengen Zucker zu sich. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, blieb die Produktionsmenge von zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken wie Cola oder Limonade im Jahr 2024 mit 7,7 Milliarden Litern nahezu auf demselben Niveau wie im Vorjahr (minus 0,2 Prozent). Pro Kopf entspricht dies 93 Litern.
Zugleich wies das Bundesamt darauf hin, dass der jährliche Zuckerverbrauch pro Kopf im Jahr 2023 in Deutschland bei 41,2 Kilogramm gelegen habe - rechnerisch jeden Tag 38 Stück Würfelzucker. Im weltweiten Durchschnitt habe die Verbrauchsmenge von Zucker nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO hingegen bei 24 Stück Würfelzucker pro Kopf gelegen, führte das Bundesamt aus. Die Empfehlung der Welternährungsorganisation WHO liege für Menschen mit gesundem Körpergewicht bei nur knapp 17 Stück Würfelzucker pro Tag.
Hoher Zuckerkonsum wirke sich auf die Gesundheit aus und erhöhe das Risiko für Adipositas, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, erklärte das Bundesamt weiter. Nach WHO-Angaben seien 2022 in Deutschland knapp ein Viertel (24 Prozent) der Erwachsenen und acht Prozent der Kinder und Jugendlichen von Adipositas (Fettleibigkeit) betroffen gewesen.
Eine Steuer auf Zucker, um den hohen Konsum zu begrenzen, habe es laut WHO im Jahr 2024 weltweit in 116 Staaten gegeben, erklärte das Bundesamt zudem. Zu diesen Ländern zählen demnach beispielsweise Frankreich, Polen, Großbritannien, Saudi-Arabien, Brasilien, Indien und Südafrika.
In Deutschland gibt es dagegen keine derartige Steuer. Wie die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) am Donnerstag berichteten, spricht sich allerdings eine Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher für eine Abgabe auf stark gesüßte Getränke aus. Dies ergab demnach eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Verbraucherorganisation Foodwatch, der zufolge 60 Prozent der Befragten es befürworten, wenn Hersteller eine gestaffelte Steuer je nach Höhe des Zuckergehalts zahlen müssten. 38 Prozent lehnen das ab. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hatte (CDU) Ende letzten Jahres eine Gesetzesinitiative für eine bundesweite Zuckersteuer angekündigt.
Mit Blick auf die Produktion von Erfrischungsgetränken wies das Statistische Bundesamt darauf hin, dass die Produktion von Light-Varianten zuletzt stieg: 2024 wurden demnach "1,5 Milliarden Liter brennwertverminderte Cola und Limonaden hergestellt" - gut 18 Liter Light-Getränke pro Kopf. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Produktion um 5,7 Prozent.
Insgesamt übersteigt das Produktionsvolumen zuckerhaltiger Getränke das von Light-Produkten damit allerdings immer noch deutlich. Noch vor den zuckerhaltigen Getränken kommt indes das Mineralwasser: 2024 wurden in Deutschland laut Statistik 12,7 Milliarden Liter Mineral-, Tafel- und Heilwasser produziert - gut 152 Liter pro Kopf.
F.Carias--PC