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Brand an historischem Jagdschloss in Niedersachsen - Ursache unklar
Ein Brand am historischen Jagdschloss Göhrde in Niedersachsen hat einen Schaden von mehr als 500.000 Euro verursacht. Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr brannte ein unbewohntes früheres Sommerhaus neben dem Schloss in der Nacht zum Montag trotz eines stundenlangen Löscheinsatzes bis auf die Grundmauern ab. Die Brandursache war unklar, die Polizei ermittelte dazu.
Die denkmalgeschützte Anlage bei Göhrde im Landkreis Lüchow-Dannenberg wurde Anfang des 18. Jahrhunderts im Auftrag von Kurfürst Georg Ludwig von Hannover errichtet. Ende des 19. Jahrhunderts ging sie in den Besitz des deutschen Kaiserhauses über. Kaiser Wilhelm I. ließ sie 1869 zu einem Jagdschloss erweitern. Später diente die Immobilie anderen Zwecken. Örtlichen Medienberichten zufolge ist sie inzwischen verfallen.
Laut Feuerwehr und Polizei wurde bei dem Brand niemand verletzt. "Weder Brandstiftung noch eine technische Ursache können aktuell ausgeschlossen werden", erklärte die Polizei. Laut Feuerwehr hatte ein Anwohner in der Nacht den Feuerschein gesehen und den Notruf gewählt. Die Brandbekämpfung auf dem abgelegenen Gelände war schwierig. Löschwasser musste kilometerweit transportiert werden.
F.Ferraz--PC