-
Gericht: Pauschale Regelung zu Freistellung nach Kündigung ist unwirksam
-
Staatsfernsehen: Iran weist US-Plan für Ende des Krieges zurück
-
Schwarzarbeit in Millionenumfang: Drei Festnahmen bei Razzia in Nordrhein-Westfalen
-
"Mehr arbeiten": Klingbeil skizziert Reformen und plant Aus für Ehegattensplitting
-
Merz stellt sich hinter umstrittenen Staatsminister Weimer
-
Nach Fund von Leiche in niedersächsischer Firma: Verdächtiger in Untersuchungshaft
-
Zwei Tote bei Verkehrsunfall in Niedersachsen
-
Seniorin aus Sachsen verliert Schmuck für mehr als hunderttausend Euro an Betrüger
-
Merz sieht keine Notwendigkeit zu Taurus-Lieferung an Ukraine
-
Bayern: Anklage gegen 37-Jährigen wegen Tötung von Ehefrau mit Küchenmesser
-
Bundesregierung will Opfer im Strafprozess besser unterstützen
-
Merz verteidigt Streichung von Mitteln für Demokratieförderung
-
London und Paris wollen Gespräche zur Öffnung der Straße von Hormus ausrichten
-
Höhere Entgelte ab 2027: Tarifeinigung in der Chemie- und Pharmaindustrie erzielt
-
Standort der neuen EU-Zollbehörde: Brüssel entscheidet sich für Lille
-
Merz: "Explodierende Gewalt" hat mit Zuwanderung zu tun
-
Nach Tod von Angehörigem: Frau nimmt offenbar Kryptowährung für viele Millionen an sich
-
Hinweise zu möglichem Leistungsbetrug: Krankenkassen müssen Tippgeber nicht nennen
-
Dieselpreis im Wochenvergleich um 12,6 Cent gestiegen
-
Merz offen für höhere Pendlerpauschale - aber skeptisch bei Übergewinnsteuer
-
Klingbeil will Ehegattensplitting für künftige Ehen abschaffen
-
AC Schnitzer, wenn Kulttuner verstummen
-
Dänemark steht nach Parlamentswahl vor schwieriger Regierungsbildung
-
Berichte über US-Vorschlag an Iran für Kriegsende - Teheran dementiert erneut Gespräche
-
Feuer mit Millionenschaden in Ulmer Theaterlager: Haftstrafe für Brandstifter
-
Sozialbetrug und Steuerhinterziehung: Großrazzia bei Baufirmen in Norddeutschland
-
Klimaschutzprogramm: Acht Milliarden Euro mehr für Energiewende und Industrie-Umbau
-
Havertz ist zurück: "Ich fühle mich sehr, sehr gut"
-
Unternehmer ausgespäht: Mutmaßliche Russland-Spionin in Untersuchungshaft
-
Aicher verpasst Gesamtsieg - Shiffrin mit Rekord
-
Sportfördergesetz im Bundeskabinett beschlossen
-
Frankreichs Parlamentspräsidentin bereut Schweigeminute für getöteten Ultrarechten
-
Nach Mord mit 120 Messerstichen: Keine Sicherungsverwahrung für 30-Jährigen
-
Eine Tonne ungekühltes Hähnchenfleisch in Nordrhein-Westfalen beschlagnahmt
-
Book will keine "großen Ziele rausposaunen"
-
Telefonbetrüger erbeuten 200.000 Euro von 61-Jährigem aus Nordrhein-Westfalen
-
Löhne für Beschäftigte in der Landwirtschaft sollen um rund zehn Prozent steigen
-
Iranisches Militär: Raketen in Richtung von US-Flugzeugträger abgefeuert
-
Acht Milliarden Euro mehr für Klimaschutz - Bundeskabinett verabschiedet Programm
-
Pyrotechnik: 220.000 Euro Strafe für Köln
-
Fünf Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Betrugs mit wertvollen Büchern
-
Früherer Kindertagesbetreuer wegen dutzendfachen sexuellen Missbrauchs angeklagt
-
Tödliche Messerattacke auf Kind in Bayern: Strafe für Jugendlichen wird neu verhandelt
-
DFB-Elf: "10" bleibt für Musiala reserviert
-
Maybach zwischen Glanz und Zäsur
-
EU will Entwicklung neuer Verteidigungstechnologien mit 115 Millionen Euro fördern
-
Bundesregierung verabschiedet "Recht auf Reparatur" für Verbraucher
-
Iran-Krieg verschlechtert Stimmung in deutschen Unternehmen deutlich
-
Heftige Kritik aus der SPD am Umbau des Förderprogramms "Demokratie leben"
-
Dröge kritisiert neues Klimaschutzprogramm als "dreiste Täuschung"
Bericht: Weitere als judenfeindlich kritisierte Bilder bei Documenta aufgetaucht
Bei der Documenta sind nach einem Medienbericht weitere als antisemitisch kritisierte Bilder aufgetaucht. Die Zeichnungen zeigten teils judenfeindliche Stereotype in der Darstellung von israelischen Soldaten, berichtet die Zeitung "Welt" (Donnerstagausgabe). Demnach wurde auf die Bilder von der deutsch-jüdischen Vereinigung Werteinitiative hingewiesen.
Die Documenta bestätigte auf "Welt"-Anfrage, dass die Bilder zwischenzeitlich einer Prüfung unterzogen worden seien: "Nach der Untersuchung gibt es zwar eine klare Bezugnahme auf den israelisch-palästinensischen Konflikt, aber keine Bebilderung von Juden 'als solchen'", sagte eine Sprecherin den Angaben zufolge. Es werde nach "erneuter Betrachtung" nun eine "Kontextualisierung in der Ausstellung" vorgenommen. Eine umfassende Prüfung der gezeigten Werke sei aber nicht geplant. "Ein Screening der Ausstellung nach etwaigen antisemitischen Motiven wird es nicht geben."
Der kulturpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion, Helge Lindh, kritisierte die neu aufgetauchten Bilder. Sie erinnerten "unweigerlich an typische NS-Karikaturen", sagte er der "Welt". Lindh fordert "eine umfassende Sichtung und Begutachtung des Gesamtbestands an Kunstwerken auf antisemitische Motive durch externe deutsche und internationale Experten".
Der Antisemitismus werde von der Documenta-Leitung "nicht ernst genommen, vielleicht sogar toleriert", kritisierte die in der Grünen-Bundestagsfraktion für Antisemitismusbekämpfung zuständige Abgeordnete Marlene Schönberger.
Auch aus der Union kam Kritik. "Menschenverachtenden Antisemitismus unter dem Etikett der Kunstfreiheit verstecken zu wollen, ist nicht hinnehmbar", erklärte die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Dorothee Bär. "Eine Überprüfung muss zwingend stattfinden."
Elio Adler von der Werteinitiative bezeichnete die ausbleibende Prüfung als "Schlag ins Gesicht". Sie passe jedoch zum Umgang der Documenta mit Antisemitismus: "Er wird, offensichtlich im vollen Bewusstsein seiner Existenz, toleriert."
Wegen als antisemitisch eingestuften Kunstwerken war Mitte Juli die Generaldirektorin der Kasseler Kunstausstellung, Sabine Schormann, zurückgetreten. Der Aufsichtsrat der Documenta hatte dabei "tiefe Betroffenheit" darüber geäußert, dass am Eröffnungswochenende "eindeutig antisemitische Motive" zu sehen gewesen seien. Die Präsentation des Banners "People's Justice" des Künstlerkollektivs Taring Padi sei in "seiner antisemitischen Bildsprache" eine "klare Grenzüberschreitung" gewesen.
T.Resende--PC