-
Fast 400 Tote nach Sturzflut am Himalaya geborgen - 1400 Menschen vermisst
-
Doppelpack: Weltmeister souverän, Frauen verlieren Generalprobe
-
Hürden-Spektakel: Dos Santos und Russell mit Weltrekorden
-
Frankreichs Präsidentschaftskandidaten streiten über Wirtschaftspolitik
-
Warholm abgelöst: Dos Santos mit Weltrekord über 400 m Hürden
-
Alison dos Santos bricht Weltrekord über 400 Meter Hürden
-
Conference League: Freiburg löst Ticket für die Ligaphase
-
Trump: Russland "wird kein Nato-Gebiet angreifen"
-
Trump benennt Ontariosee in "Amerikasee" um - und will Atlantik umtaufen
-
VfB Stuttgart in der Champions League: Auslosung mit Inter Mailand und Atlético Madrid
-
Streit mit Kanada: Trump benennt Ontariosee in "Amerikasee" um
-
"Schlächter von Bosnien": Bosnisch-serbischer Kriegsverbrecher Ratko Mladic ist tot
-
Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: Merz schließt Zusammenarbeit mit AfD kategorisch aus
-
Zahl der Toten nach Sturzflut am Himalaya erhöht sich auf fast 400
-
Champions League: Bayern am Finalort und gegen Arsenal
-
Beim Doppelpack: DBB-Frauen verpatzen Generalprobe für Heim-WM
-
Medikamente bei Hitze: Welche Arzneimittel das Risiko für Dehydrierung und Kreislaufprobleme erhöhen
-
Zwei Todesopfer an Brandenburger Schule: 19-jähriger Tatverdächtiger festgenommen
-
UEFA gibt Boykott-Drohung auf - und fordert Infantino-Rückzug
-
Aktivisten: Mehr als 500 Menschen seit Jahresbeginn im Iran hingerichtet
-
Rechtspopulistin Le Pen will Frankreichs EU-Beitrag herunterfahren
-
Koalitions-Klausur in Münster, Razzia gegen Artgemeinschaft und Tod von Yayoi Kusama
-
Merz: Werden Urheber von Leipziger Drohnenvorfall "in nächsten Tagen" feststellen
-
Bosnisch-serbischer Kriegsverbrecher Ratko Mladic ist tot
-
"Lange Ferien" beendet: Goretzka wechselt zu Aston Villa
-
Sebastian Polter wechselt als Spieler-Trainer nach Wilhelmshaven
-
"Beziehungstat": 19-Jähriger tötet an Brandenburger Schule zwei Menschen
-
Trotz Schrecksekunde: Pogacar mit nächstem Etappensieg
-
UNO fordert nach Meta-Vergleich besseren Kinderschutz in allen Social-Media-Apps
-
Suche beendet: Goretzka wechselt zu Aston Villa
-
Quallenplage in Frankreich führt erneut zu Abschaltung von Atomreaktoren
-
UNO fordert 1,1 Milliarden Dollar für Kampf gegen Ebola in DR Kongo
-
FIFA-Machtkampf: UEFA bereitet Anzeige gegen Infantino vor
-
Medien: Zwei Menschen bei Gewalttat an Brandenburger Schule getötet
-
Anhörung von NSU-Mittäterin Zschäpe: OLG München entscheidet über weitere Haftdauer
-
Koalitionsfraktionen wollen Tabaksteuer stärker erhöhen als geplant
-
Aus Abschiebehaft in Bayern geflohener 26-Jähriger am Hauptbahnhof Köln gefasst
-
Deutschland und fünf weitere EU-Länder: EU-Budgetentwurf muss deutlich schrumpfen
-
Früherer PKK-Kader in Hamburg angeklagt
-
Nach Sturzflut am Himalaya: Helfer suchen nach 1400 Vermissten - Mehr als 360 Tote geborgen
-
Gewalttat an Brandenburger Schule - vermutlich Verletzte
-
Anschläge vom 11. September 2001: Prozess gegen Drahtzieher beginnt 2028
-
Diebe stehlen chemischen Stoff und bieten ihn geschädigter Firma zum Kauf an
-
Sender: Früherer bosnisch-serbischer Armeechef Ratko Mladic tot
-
Auftrag Heim-WM: Rankel ist neuer Eishockey-Bundestrainer
-
Atubolu-Wechsel nach Frankfurt vor Abschluss
-
Deutschland und fünf weitere EU-Länder: EU-Budget muss um hunderte Milliarden gekürzt werden
-
Union und SPD bei Fraktionsklausur: Auf der Suche nach dem "Mut von Münster"
-
Ermittlungen nach Bränden in Hürtgenwald dauern an: Ursache weiter unklar
-
Nordzucker schließt Zuckerfabrik in Dänemark: 150 Jobs betroffen
Wahlsieg in Georgia stärkt Senatsmehrheit der US-Demokraten
Mit dem Wahlsieg des demokratischen Amtsinhabers Raphael Warnock bei der Stichwahl im US-Bundesstaat Georgia hat die Partei von Präsident Joe Biden ihre Mehrheit im Senat gestärkt. Warnock habe über den von Ex-Präsident Donald Trump unterstützten früheren American-Football-Star Herschel Walker von den Republikanern gesiegt, berichteten die US-Fernsehsender am Dienstagabend (Ortszeit). Biden erhält damit Rückenwind für die zweite Hälfte seiner Amtszeit.
"Heute Abend haben sich die Wähler in Georgia für unsere Demokratie eingesetzt, den Ultra-MAGAismus abgelehnt und - was am wichtigsten ist - einen guten Mann zurück in den Senat geschickt", erklärte Biden im Onlinedienst Twitter. "Auf sechs weitere Jahre", zeigte er sich schon mit Blick auf die nächsten Präsidentschaftswahlen optimistisch. MAGAismus steht für den Slogan seines Vorgängers Donald Trump: Make America Great Again.
Der US-Präsident hatte sich bereits vor Bekanntgabe der Ergebnisse sehr zuversichtlich gezeigt: "Wir werden gewinnen, wir werden in Georgia gewinnen", sagte Biden wenige Minuten zuvor vor Journalisten.
Warnock hielt seine Siegesrede in einem voll besetzten Ballsaal in Atlanta. "Nach einer unerbittlichen Kampagne (...) ist es mir eine Ehre, die vier mächtigsten Worte auszusprechen, die in einer Demokratie je gesagt worden sind: Das Volk hat gesprochen", sagte Warnock. Eine Wahlstimme sei für ihn "eine Art Gebet" für "eine Welt, die wir uns für uns und unsere Kinder wünschen", fügte er hinzu.
Die Stichwahl in Georgia war zwar nicht mehr das Zünglein an der Waage für die Machtverteilung im US-Senat. Trotzdem wurde ihr große Aufmerksamkeit zuteil - unter anderem, weil Walkers Abschneiden als weiteres Indiz für die Chancen von Ex-Amtsinhaber Trump bei dessen bereits verkündeter Bewerbung für die Präsidentschaftswahl 2024 galt.
Zudem hatte die Demokratische Partei von Biden bei den Kongress-Zwischenwahlen am 8. November ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verloren und ihre Mehrheit im Senat nur hauchdünn verteidigen können. Durch die Wiederwahl Warnocks erhöht sich diese Mehrheit im Senat nun auf 51 zu 49 Sitze, was den Demokraten die parlamentarische Arbeit erleichtert.
Dass es überhaupt zu einer Stichwahl zwischen dem 53-jährigen Warnock und dem sieben Jahre älteren Walker kam, liegt am Wahlrecht in Georgia. Der Südstaat verlangt, dass ein Kandidat mehr als 50 Prozent der Stimmen bekommt. Warnock landete zwar bereits bei den sogenannten Midterms am 8. November knapp vor Walker. Die 50-Prozent-Marke erreichte der Demokrat aber nicht, unter anderem, weil es im ersten Wahlgang noch einen dritten Kandidaten gab.
Fest entschlossen, das Rennen zu gewinnen, hatten die Demokraten im Wahlkampf auf den ehemaligen Präsidenten Barack Obama gesetzt, der vergangene Woche in Atlanta Warnocks Wahlkampf unterstütze.
Der Baptistenpfarrer Warnock ist der erste schwarze US-Senator aus Georgia - und wird es nun bleiben. Grund dafür war neben seiner Bilanz als Amtsinhaber vermutlich auch der Wahlkampf von Walker, der für zahlreiche Negativ-Schlagzeilen sorgte. So wurde der Politik-Neuling überführt, seinen Lebenslauf geschönt zu haben.
Hinzu kamen Vorwürfe der häuslichen Gewalt von seiner Ex-Frau und Vorwürfe von gleich zwei Frauen, Walker habe sie in der Vergangenheit zu Abtreibungen gedrängt. Dabei trat der von Trump geforderte Republikaner als erzkonservativer Abtreibungsgegner auf.
Mit bizarren Äußerungen zog der als College-Football-Spieler zur Legende gewordene Kandidat sich zudem immer wieder den Spott von Kommentatoren zu. So fabulierte er etwa bei einem Wahlkampfauftritt über Vampire und Werwölfe.
G.M.Castelo--PC