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Vierter Protesttag gegen Rentenreform in Frankreich
Zum vierten Mal in gut drei Wochen haben Frankreichs Gewerkschaften gemeinsam zu Protesten gegen die umstrittene Rentenreform aufgerufen. Für Samstag sind erneut mehr als 200 Demonstrationszüge im ganzen Land angekündigt. Es wird jedoch mit einer geringeren Streikbeteiligung im öffentlichen Verkehr gerechnet. Viele Beschäftigte scheuen die finanziellen Einbußen, wenn sie die Arbeit niederlegen.
Die Bahn-Gewerkschaften haben auf einen Streikaufruf verzichtet, da am Samstag für einen Teil des Landes die Winterferien beginnen. In Paris ist eine Demonstration vom Place de la République bis Nation angemeldet, die um 13.00 Uhr beginnen soll. Die französische Regierung will das Renteneintrittsalter bis 2030 von 62 auf 64 Jahre anheben. Der Gesetzentwurf wird derzeit in der Nationalversammlung in aufgeheizter Stimmung debattiert.
A.Magalhes--PC