-
HSV holt El Ouahdi aus Genk
-
Mann in Mönchengladbach soll Schwägerin getötet haben - Ehefrau in Lebensgefahr
-
Bundesregierung will Einkommensteuerreform am Mittwoch beschließen
-
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Großes Interesse an Briefwahl
-
Leipzig verpflichtet Stürmer Guiu
-
Fast-Fashion-Händler Shein legt schwaches Börsendebüt in Hongkong hin
-
30 Jahre nach der Tat: Ex-Gang-Boss wegen Mordes an US-Rapper Tupac Shakur schuldig gesprochen
-
Verkauf des Berliner Luxushotels Adlon vorerst geplatzt - Neuer Versuch angestrebt
-
Mieterbund: Steigende Wohnkosten belasten Mehrheit der Mieter
-
Bayern mit Urbig - Musiala vor Comeback
-
Pro Asyl kritisiert Einreisevisa für Taliban - besorgte Äußerungen auch aus SPD
-
Frech und mutig: Vor 50 Jahren feierte Biene Maja Premiere in deutschem Fernsehen
-
Chinesische Staatsmedien: Gedenkfeiern für Sturzflut-Opfer in Tibet abgehalten
-
Preise für Werbung: US-Behörde und 22 Bundesstaaten verklagen Amazon
-
Hausbewohner jagt Marder: Schreie rufen in Niedersachsen Polizei auf den Plan
-
Länderparlamente: Ein Drittel der Abgeordneten sind Frauen
-
China: Leistung von Solaranlagen erstmals höher als Leistung von Kohlekraftwerken
-
Taxifahrer prallt gegen Baumstumpf: Eine Tote und ein Schwerverletzter
-
Zahl der Todesopfer nach Sturzflut im Himalaya auf mehr als 1000 gestiegen
-
NFL: Deutsches Quintett im Practice Squad
-
Dobrindt warnt Koalition vor Auswechslung von Spitzenpersonal nach Landtagswahl
-
Hoeneß über Messi-Abschied: "Total richtig"
-
Oberdorf nach Comeback: "Habe es echt vermisst"
-
"Dirigent" Wawrinka verabschiedet sich von der Grand-Slam-Bühne
-
Schwaches Börsendebüt von Online-Händler Shein in Hongkong
-
Gebeine Ottos des Großen werden in Magdeburger Dom feierlich beigesetzt
-
Deutsche-Post-Konzern wird in DHL umbenannt
-
Apple-Chef Tim Cook übergibt an seinen Nachfolger John Ternus
-
Steinmeier trifft deutschsprachige Staatsoberhäupter in Österreich
-
EU-Verteidigungsminister beraten über Unterstützung der Ukraine und Weltraumstrategie
-
Trauernde können sich am Sarg von Norwegens König Harald V. verabschieden
-
G20-Treffen: Klingbeil irritiert über Teilnahme Russlands - Weißes Haus verteidigt Einladung
-
Oberstes US-Gericht erlaubt Weiterbau von Trumps Ballsaal bis auf Weiteres
-
G20-Treffen in den USA: Klingbeil irritiert über Teilnahme Russlands
-
"Sehr vermisst": Alcaraz meldet sich eindrucksvoll zurück
-
Dänemark eröffnet Botschaft in Damaskus wieder
-
Alcaraz meldet sich eindrucksvoll zurück
-
Früherer französischer Premierminister Édouard Balladur gestorben
-
Türkei offen für Beitritte anderer Länder zu Verteidigungspakt mit Pakistan und Saudi-Arabien
-
Nach tödlichem Fährunglück vor Nordzypern: Behörden suchen nach 20 Vermissten
-
Merz warnt vor AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt: "kein Experimentierfeld für Wutbürger"
-
Gwinn schießt FCB bei Comeback zum Sieg - auch Oberdorf zurück
-
Wadephul will Energiepartnerschaft mit Tunesien ausbauen
-
Behörden in Kiew wollen bei Luftalarm nicht mehr alles lahmlegen
-
Zahl der Toten nach Sturzflut im Himalaya auf 955 gestiegen - Rund 4500 Vermisste
-
Sturzflut im Grand Canyon: Zahl der Toten auf zwei gestiegen
-
"Zwei Stunden geschlafen": Hockey-Weltmeister in Köln empfangen
-
Sarg von verstorbenem norwegischen König Harald V.in Schlosskapelle gebracht
-
Putin und Xi betonen bei Gipfel in Kirgistan gute Beziehungen zwischen ihren Ländern
-
Messi beendet Nationalmannschaftskarriere
Junta-Luftangriff in Myanmar mit dutzenden Toten löst international Empörung aus
Ein Luftangriff der in Myanmar regierenden Militärjunta auf eine entlegene Ortschaft, bei dem mindestens Menschen getötet wurden, hat international Entsetzen ausgelöst. Die EU sei "zutiefst schockiert" über "Berichte über die jüngste Gräueltat des Militärregimes", erklärte Nabila Massrali, Sprecherin des EU-Chefdiplomaten Josep Borrell, am Mittwoch im Kurzbotschaftendienst Twitter. Das Auswärtige Amt forderte die Junta auf, die "Gewalt gegen das Volk sofort zu beenden".
Bei dem Angriff auf das Dorf Pazi Gyi in der Gemeinde Kanbalu in der Region Sagaing seien am Dienstagmorgen mehr als 50 Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden, berichteten der myanmarische Dienst der BBC, die Nachrichtenwebsite "The Irrawaddy" und Radio Free Asia. In der Region gibt es besonders heftigen Widerstand gegen die herrschende Militärjunta.
Auch die US-Regierung reagierte empört auf den Angriff. "Wir verurteilen die Luftangriffe des Regimes auf das Schärfste und fordern das Regime auf, die Gewalt zu beenden", schrieb der ranghohe US-Diplomat Derek Chollet auf Twitter. Er nannte den Angriff "verwerflich".
UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte den Angriff einem Sprecher zufolge ebenfalls "auf das Schärfste". UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk erklärte in Genf, einmal mehr habe das Militär in dem südostasiatischen Land seine "klaren rechtlichen Verpflichtungen" missachtet, "bei Kampfhandlungen für den Schutz von Zivilisten zu sorgen".
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) rechnet mit einer einschüchternden Wirkung des Angriffs auf die myanmarische Gesellschaft. "Das wird vermutlich größere Angst bei der Bevölkerung auslösen", sagte der HRW-Vizedirektor für Asien, Phil Robertson, der Nachrichtenagentur AFP. Gemeinden würden künftig wohl vor "Massenversammlungen" zurückschrecken - aus Angst, bombardiert oder anderweitig angegriffen zu werden.
Unterdessen wurden weitere Details des Angriffs bekannt. Ein Augenzeuge sagte der AFP, zahlreiche Bewohner hätten sich in Pazi Gyi versammelt, um die Eröffnung einer Außenstelle der oppositionellen Volksverteidigungskräfte zu besuchen.
Die Junta machte keine Angaben zu Opfern. Sie sprach am Mittwoch von "begrenzten Luftangriffen", die geflogen worden seien, nachdem Anwohner auf die Eröffnung der Außenstelle hingewiesen hätten.
Die Armeekräfte hätten versucht, den Schaden für Zivilisten so gering wie möglich zu halten, hieß es von der Junta. Weitere Tote habe es wegen "massiver Explosionen durch Waffen und Munition" gegeben, die bei der Eröffnung des Volksverteidigungskräfte-Postens präsentiert worden seien.
Ein Junta-Sprecher sagte auch, die Volksverteidigungskräfte hätten Minen platziert. Bei einigen der Toten handle es sich um uniformierte Kämpfer. Es könnten aber auch "einige Leute in Zivilkleidung" darunter sein, sagte der Junta-Sprecher. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen waren an dem Angriff ein Kampfjet und ein Hubschrauber beteiligt.
Ein Mitglied der Rettungskräfte, das einer Anti-Junta-Gruppe angehört, hatte der AFP am Dienstag gesagt, dass unter den Toten auch Frauen und Kinder seien. Nach der Bergung der Leichen und dem Abtransport von Verletzten schätzte er die Zahl der Toten auf bis zu 100.
In Onlinenetzwerken kursierende Videos zeigten verstreut liegende Leichen zwischen Häuserruinen. AFP konnte die Echtheit der Bilder nicht verifizieren.
Die Armee hatte im Februar 2021 die Macht in Myanmar wieder an sich gerissen und die mit großer Mehrheit gewählte Regierung von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi gestürzt. Die Proteste gegen den Putsch schlug die Junta gewaltsam nieder. Im März lösten die Militärherrscher Suu Kyis NLD-Partei auf. Suu Kyi selbst wurde nach dem Putsch inhaftiert und später zu jahrzehntelanger Haft verurteilt.
P.Cavaco--PC