-
Britischer Regierungschef Burnham empfängt französischen Präsidenten Macron
-
Bekennerschreiben nach Angriff auf Umspannwerk in Brandenburg aufgetaucht
-
Malta: Empörung über Freispruch im Caruana-Galizia-Prozess hält an
-
Streit um Förderung: AfD-nahe Stiftung zeigt Dobrindt wegen Rechtsbeugung an
-
Nach acht Jahren Reise: Mission "BepiColombo" beginnt Anflug auf den Merkur
-
Epstein-Skandal: US-Milliardär Black verweigert Kongressanhörung
-
Nächstes Slowenen-Wunderkind: Omrzel siegt wie einst Pogacar
-
Vor US-Prozess: Venezuelas Ex-Präsident Maduro pocht auf Immunität
-
Mindestens 1280 Menschen durch Sturzflut im Himalaya ums Leben gekommen
-
Russland schließt Goethe-Institute - Berlin, Paris und Warschau zeigen sich geschlossen
-
Für bis zu 14-Jährige: New York verbannt KI aus Schulen
-
FIS-Revolution: Weltmeisterschaften auch in geraden Jahren
-
Wasserdefizit in Deutschland: Erholung durch mehr Herbstregen fraglich
-
Filmstar John Malkovich denkt mit 72 noch nicht ans Aufhören
-
SPD-Fraktion diskutiert Übergewinnsteuer auf KI-Konzerne
-
Nach Zuflucht in Deutschland: Regierungsgegner im Iran zum Tode verurteilt
-
US-Exportdefizit vergrößert sich im Juli stark
-
24-Jähriger verunglückt in bayerischen Alpen tödlich
-
Frankreichs Ex-Präsident Hollande bereitet erneute Kandidatur vor
-
Streit um Förderung: AfD-nahe Stiftung verklagt Dobrindt wegen Rechtsbeugung
-
Gericht: Herzkranker Grundschüler darf nicht von Klassenfahrt ausgeschlossen werden
-
Vier Jahre nach Nord-Stream-Anschlägen: Erster Prozess beginnt in Hamburg
-
Anklage im Fall von Schüssen auf Polizisten in Rheinland-Pfalz erhoben
-
Verletzung im Training: Reitz fehlt Leipzig wochenlang
-
Schwere Vorwürfe: Waldorfschule in Dachsberg in Baden-Württemberg bleibt vorläufig zu
-
Russland schließt Goethe-Institute - Wadephul äußert Bedauern
-
Putin weist Spekulationen über weitere Mobilmachung für Ukraine-Offensive zurück
-
Entwurf für Beschlussvorlage: SPD-Fraktion erwägt Zerschlagung von Öl-Konzernen
-
Prozess gegen ersten Nord-Stream-Verdächtigen beginnt Mitte Oktober in Hamburg
-
Suche beendet: Kanu-Olympiasieger Rauhe wird Staatsminister
-
Polizei löst Blockadeaktion vor Lüttich-Kaserne in Köln auf
-
Vertauschte Rollen: US-Star Clooney wird beim Filmfestival in Venedig zum Fotografen
-
Kanu-Olympiasieger Ronald Rauhe wird neuer Sport-Staatsminister
-
US-Importverbot für humanoide Roboter: Deutsches Start-up hofft auf Ausnahme
-
Verbesserte Konjunktur: Wirtschaftsinstitute heben Wachstumsprognosen deutlich
-
Iran greift US-Stützpunkte am Golf an - Trump droht mit weiteren US-Angriffen
-
UNO: Versorgung Überlebender in Nepal bleibt "sehr, sehr, sehr schwierig"
-
Menschenrechtsgericht stellt knapp 900 Verfahren gegen Russland ein
-
Malta: Hunderte demonstrieren gegen Freispruch nach Mord an Enthüllungsjournalistin
-
Bekannte US-Feministin Gloria Steinem mit 92 Jahren gestorben
-
Türkische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Erdogan-Rivalen Davutoglu wegen Beleidigung
-
Urteil: Ex-Partner hat in Rheinland-Pfalz kein Bleiberecht in Mietwohnung
-
Sánchez weist erneut marokkanische Verantwortung für Ceuta-Krise zurück
-
Gericht: Steuerrückstände von Gastronomen rechtfertigen Entzug von Betriebserlaubnis
-
DIHK-Umfrage: Unternehmen spüren Druck aus China - wählen aber Flucht nach vorn
-
Berlin plant einheitliche Regeln für Gewalt, Krisen und Schulschwänzen
-
71-Jährige in Celle auf Fahrbahn gestoßen und verletzt
-
Rülke fordert sichtbaren Neustart der FDP und schließt neuen Parteinamen nicht aus
-
Russland will diplomatische Beziehungen zu Deutschland trotz neuer Spannungen nicht herabstufen
-
Rückreiseverkehr und Baustellen sorgen am ersten Septemberwochenende für volle Autobahnen
Dutzende Tote bei Angriff von Islamisten auf Schule in Uganda
Beim Angriff islamistischer Milizionäre auf eine Schule in Uganda sind mindestens 41 Menschen getötet worden, die meisten davon Schüler. Nach Armeeangaben überfielen die Angreifer die Oberschule im Ort Mpondwe nahe der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo in der Nacht zum Samstag, setzten einen verschlossenen Schlafsaal in Brand und töteten ihre Opfer durch Schüsse und mit Macheten. Mindestens sechs Menschen wurden von den Angreifern entführt.
Armee und Polizei machten die islamistische Miliz Alliierte Demokratische Kräfte (ADF) für den Angriff verantwortlich. Die Kämpfer flohen nach dem Angriff in Richtung des Virunga-Nationalparks im Nachbarland Demokratische Republik Kongo; die Armee nahm die Verfolgung auf.
UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte den "abscheulichen Angriff" und forderte die sofortige Freilassung der Geiseln. Das US-Außenministerium zeigte sich "bestürzt". Papst Franziskus erklärte, er bete für die "jungen Opfer des brutalen Angriffs".
Nach den Worten der ugandischen Bildungsministerin Janet Museveni verbrannten 17 Jungen in ihrem verschlossenen Schlafsaal, wo sie sich laut Augenzeugen vor den Angreifern verschanzt hatten. 20 Schülerinnen seien mit Macheten getötet wurden. Laut den Ermittlern wurden zudem ein Sicherheitsmann und drei weitere Erwachsene getötet.
Viele Angehörige der teilweise bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Opfer warteten am Sonntag weiter auf Nachricht über das Schicksal ihrer Kinder. Viele Tote können nur noch durch DNA-Untersuchungen identifiziert werden.
Es handelt sich um den tödlichsten Angriff in Uganda seit einem Anschlag in der Hauptstadt Kampala im Jahr 2010, bei dem 76 Menschen getötet wurden. Zu der Tat hatte sich damals die radikalislamische somalische Shebab-Miliz bekannt.
Die angegriffene Schule liegt weniger als zwei Kilometer von der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo entfernt, wo die ADF-Miliz vor allem aktiv ist. Armeesprecher Dick Olum sagte der Nachrichtenagentur AFP, nach Geheimdiensterkenntnissen seien die ADF-Kämpfer mindestens zwei Tage vor dem Angriff auf die Schule in der Gegend aufgetaucht. Nun müsse untersucht werden, wieso der Angriff nicht vereitelt worden sei.
Die ursprünglich aus Uganda stammende mit der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verbündete Gruppe ADF wird beschuldigt, seit den 90er Jahren tausende Zivilisten getötet zu haben. Als ihren Rückzugsort nutzt sie den riesigen Virunga-Nationalpark, in dem seltene Tierarten wie der Berggorilla leben.
2019 leisteten die ADF-Rebellen dem IS den Treueeid. Die USA setzten Anfang März eine Belohnung von bis zu fünf Millionen Dollar (4,6 Millionen Euro) für Hinweise aus, die zur Ergreifung von ADF-Chef Musa Baluku führen.
T.Vitorino--PC