-
Startelf: Schlotterbeck-Comeback für den BVB
-
Schleswig-Holstein: SPD wählt Parteichef Kämpfer zu Spitzenkandidat für Landtagswahl
-
Bericht: Ermittler identifizieren GRU-Agenten hinter Drohnenangriff von Leipzig
-
Trump: Huthis wollten keine Einmischung der USA im Jemen
-
Vier Tote bei nächtlichen russischen Angriffen auf die Ukraine
-
US-Präsident Trump trifft in Irland politische Spitzen
-
Demichelis muss liefern: "Drei Punkte sind Pflicht"
-
Kritik an Merz reißt nicht ab - SPD verärgert über CDU-Rücktrittsforderung an Bas
-
Chinas Staatschef Xi zu Gipfel der Brics-Staaten in Indien eingetroffen
-
Interview: Selenskyj zu Treffen mit Putin bei G20-Gipfel in Miami bereit
-
Kretschmer: Merz "sollte stärker das Gespräch mit den Gewerkschaften suchen"
-
Kompany mit Respekt vor Elversberg - Gnabry-Comeback offen
-
US-Präsident Trump zu zweitägigem Besuch in Irland eingetroffen
-
CDU-Generalsekretärin verteidigt Merz gegen Kritik: "Auf dem richtigen Weg"
-
Chinas Staatschef XI laut Staatsmedien zu Gipfel der Brics-Staaten in Indien eingetroffen
-
Software auf KI-Basis von OpenAI steuerte vor Angriff auf Hugging Face weitere Website an
-
Bericht: Deutsche Behörden identifizieren GRU-Agenten hinter Drohnenangriff von Leipzig
-
Hubig will Verstöße gegen Mietpreisbremse mit Bußgeldern bestrafen
-
"In mein Gehirn gebrannt": DBB-Frauen sinnen auf Revanche
-
Karius über DFB-Traum: "Mache mir darüber keine Gedanken"
-
Mecklenburg-Vorpommern: CDU-Politiker befürchten Scheitern an Fünf-Prozent-Hürde
-
US Open: Shelton fordert Zverev im Finale
-
Verleihung des Goldenen Löwen zum Abschluss des Filmfestivals in Venedig
-
Gipfeltreffen der Brics-Staaten beginnt in Indien
-
Céline Dion beginnt in Paris Konzertserie: 16 ausverkaufte Auftritte
-
Trump besucht Irland: Golf und politische Gespräche geplant
-
Seoul: Nordkorea feuert ballistische Raketen ab
-
Gary Oldman wünscht sich Jack Lowden als neuen James Bond
-
Berliner CDU-Spitzenkandidat Evers fordert von Bundesregierung mehr Geschlossenheit
-
Wieder in drei Sätzen: Zverev im US-Open-Finale
-
Mindestens 44 Verletzte bei Zugunglück in Nordfrankreich
-
25 Jahre nach 9/11: Gedenkfeiern in den USA für die Opfer der Terroranschläge
-
Erster Bundesliga-Sieg seit Rückkehr: Gosens erlöst Schalke
-
25 Jahre 9/11: US-Geheimdienst CIA gibt Berichte mit Al-Kaida-Warnungen frei
-
Selenskyj fordert von USA ab sofort "strenge" Sanktionen gegen Russland
-
Traumstart geht weiter: Nürnberg bezwingt auch Hannover
-
Erster Ultimate Champion: Hummel gewinnt in Budapest
-
Merz trennt sich von CDU-Vize-Generalsekretärin Stumpp - Thüringer Hose Nachfolger
-
Korruptionsermittlungen gegen Präsidentschaftskandidaten Bolsonaro in Brasilien
-
25 Jahre 9/11: Gespaltene USA erinnern an die Opfer der Terroranschläge
-
Huthi-Miliz im Jemen übernimmt Kontrolle über wichtige Meerenge Bab al-Mandab
-
EU und UNO verurteilen Haftstrafen gegen Organisatoren von Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong
-
Rüstungsgüter für "Abschiebeoffensiven": AfD-Politiker Siegmund löst Empörung aus
-
Vuelta: Mas weiter auf Kurs - Dunbar gewinnt Etappe
-
Trump: USA werden Anschlagsopfer vom 11. September "niemals vergessen"
-
Vor Brics-Gipfel: Indiens Premier empfängt Putin und Peseschkian
-
Kiew: Zwei Tote und neun Verletzte bei russischem Drohnenangriff auf Tankstelle
-
Brasilien: Korruptionsermittlungen gegen Präsidentschaftskandidaten Bolsonaro
-
Prien fürchtet wegen erstarkter AfD wachsenden Antisemitismus
-
Italienische Feministin und frühere EU-Kommissarin Emma Bonino ist tot
Baerbock ruft zu Kampf für Frauenrechte auf - Paus warnt vor Geschlechterklischees
Anlässlich des internationalen Frauentags an diesem Freitag haben deutsche Spitzenpolitikerinnen und Sozialverbände zu mehr Geschlechtergerechtigkeit und zum den Kampf für weltweite Frauenrechte aufgerufen. "Frauenrechte sind weltweit ein Maßstab für den Zustand der Gesellschaften", sagte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) in einer am Morgen veröffentlichten Videobotschaft. Frauenministerin Lisa Paus (Grüne) warnte vor einem Rückfall in traditionelle Geschlechterrollen. Pro Asyl mahnte besseren Schutz für geflüchtete Frauen in Deutschland an.
Je besser Frauen gesellschaftlich repräsentiert seien und je mehr Mittel ihnen zur Verfügung stünden, "umso stärker ist ein Land, sozial und wirtschaftlich", hob Außenministerin Baerbock hervor. "Größere wirtschaftliche Stärke, mehr innovative Ideen und Wohlstand sind nur einige Gründe, warum sich feministische Außenpolitik für alle auszahlt", sagte Baerbock weiter in dem englischsprachigen Video im Internetdienst X.
Bei weltweiter Gleichheit der Geschlechter würde sich die Wirtschaftskraft um 28 Billionen US-Dollar steigern, verwies sie auf diesbezügliche Berechnungen. Die Außenministerin rief "meine Kolleginnen und Kollegen auf der ganzen Welt" auf, durch feministische Außenpolitik ihre Länder stärker zu machen. "Bis Mädchen und Frauen gleichberechtigt an allen Tischen sitzen, bleiben unsere Gesellschaften unvollständig", schrieb Baerbock ergänzend auf X.
Bundesfamilienministerin Lisa Paus warnte vor einer Wiederbelebung alter Rollenbilder. "Das ist schon so, dass manche Parteien natürlich andere Frauen- und Familienbilder haben als andere", sagte Paus den Sendern RTL und ntv. "Wenn sie auf Tiktok gehen oder so, dann stellen sie fest, diese klassischen Klischees - Was sind Frauen, was sind Männer - Das hat durchaus eine gewisse Renaissance", so die Ministerin.
Früher habe es weniger geschlechtsspezifisches Kinderspielzeug gegeben, weniger Rosa und Hellblau. "Jetzt ist es durchgängig so, dass in verschiedenen Spielkategorien sie sehr, sehr zugespitzte Spielzeuge haben für die entsprechenden Geschlechter. Und das verstärkt natürlich Klischees."
Die FDP-Spitzenkandidatin zur Europawahl, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, forderte mehr Aufmerksamkeit für sexualisierte Gewalt gegen Frauen. Das sei ein Thema "so alt wie die Menschheit", werde aber trotz der jüngsten Beispiele aus Israel und der Ukraine oft ignoriert, sagte Strack-Zimmermann im TV-Sender Welt. "Bedauerlicherweise gibt es durchaus auch Frauen in Deutschland und in Europa, die das ungern hören, weil es natürlich ein Problem aufwirft, das uns alle berührt."
Beim Überfall der Hamas auf Israel und im Ukraine-Krieg zeige sich die ganze Brutalität sexualisierter Gewalt. "Man will Frauen schwängern, damit sie die Kinder der Feinde bekommen, man will sie schwerst verletzen", sagte Strack-Zimmermann. Das sei nach den 7. Oktober, "als man Frauen, von denen man wusste, sie sind schwanger, den Bauch aufgeschnitten und den Fötus rausgerissen hat" deutlich geworden. "Es gibt nichts, was es nicht gibt in dieser Form der sexualisierten Gewalt."
Der Flüchtlingsverband Pro Asyl mahnte zu mehr Sicherheit für geflüchtete Frauen in Deutschland. Insbesondere in Gemeinschaftsunterkünften seien Frauen nicht ausreichend vor Gewalt geschützt. In Asylverfahren werde geschlechtsspezifische Verfolgung häufig nicht ausreichend anerkannt. Vor allem im Krieg und in stark autoritär geprägten Verhältnissen müssten Frauen oft Zwangsverheiratung, Misshandlungen, sexuelle Übergriffe, Vergewaltigungen oder Genitalverstümmelung fürchten.
Insgesamt hätten knapp 94.000 Frauen und Mädchen 2023 in Deutschland einen Asylantrag gestellt. Nur bei knapp 4800 davon habe das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge eine geschlechtsspezifische Verfolgung festgestellt. In Deutschland seien die Betroffenen in den Unterkünften oft nicht ausreichend vor Gewalt geschützt und hätten keinen ungehinderten Zugang zu Beratung und Hilfsangeboten.
Der Sozialverband VdK forderte eine Abschaffung des Ehegattensplittings. "Nicht der Trauschein sollte der entscheidende Faktor für die steuerliche Förderung sein, sondern der Umstand, ob jemand Kinder großzieht oder nicht", sagte Verbandschefin Verena Bentele den Funke-Zeitungen vom Freitag. Ob die Eltern verheiratet seien oder nicht, sollte hingegen keine Rolle spielen. Das Ehegattensplitting trage dazu bei, dass die Armutsgefährdung bei Frauen mit dem Alter steige.
P.Queiroz--PC