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Bundeswehr beginnt mit Abwurf von Hilfsgütern über Gazastreifen
Vor dem Hintergrund der katastrophalen humanitären Lage im Gazastreifen hat die Bundeswehr mit dem Abwurf von Hilfsgütern über dem Palästinensergebiet begonnen. Der Flug sei "ein Anfang", erklärte das Auswärtige Amt am Samstag. Außerdem wurde ein erstes internationales Hilfsschiff an der Küste des Gazastreifens vollständig entladen. Die Verbesserung der Versorgung in dem Kriegsgebiet ist auch Thema einer Reise von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nach Jordanien und Israel, zu der dieser am Nachmittag aufbrechen wollte.
Zur Versorgung der notleidenden Bevölkerung warfen bereits mehrere Staaten Hilfsgüter über dem Gazastreifen ab. Die Bundeswehr meldete am Samstag den Abwurf von vier Tonnen dringend benötigter Lebensmittel, darunter Reis und Mehl, durch ein in Jordanien gestartetes Herkules-Transportflugzeug. Die vier Paletten seien aus einer Höhe von etwa tausend Metern "punktgenau geliefert" worden, erklärte die Luftwaffe im Onlinedienst X.
Auch auf dem Seeweg kam etwas Hilfe an. Das Schiff "Open Arms" der gleichnamigen spanischen Nichtregierungsorganisation brachte knapp 200 Tonnen Lebensmittel der US-Hilfsorganisation World Central Kitchen (WCK).
Das in Zypern gestartete Schiff war über einen neuen Seekorridor an die Anlegestelle im Südwesten der Stadt Gaza geschleppt worden. Dort wurde die Ladung auf zwölf Lastwagen verteilt. Mit den Lebensmitteln sollen Mahlzeiten für die Bewohner des nördlichen Gazastreifens zubereitet werden, wo die humanitäre Lage besonders prekär ist.
Ein UN-Vertreter sprach nach einem Besuch vor Ort von einem "Albtraum", der viel mehr sei als eine humanitäre Krise. "Ärzte berichten, dass sie keine normal großen Babys mehr sehen", sagte Dominic Allen vom Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) am Freitag in Genf.
Nach mehr als fünf Monaten Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas ist die humanitäre Lage im Gazastreifen katastrophal. Laut dem UN-Welternährungsprogramm (WFP) befinden sich die dort lebenden 2,4 Millionen Palästinenser am Rande einer Hungersnot.
Der Gaza-Krieg war durch einen brutalen Großangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober ausgelöst worden, bei dem nach israelischen Angaben etwa 1160 Menschen getötet und weitere 250 als Geiseln verschleppten worden waren. Israel geht seither massiv militärisch im Gazastreifen vor. Nach jüngsten Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde, die sich nicht unabhängig überprüfen lassen, wurden bisher mehr als 31.500 Menschen getötet.
In die seit Wochen andauernden Vermittlungsbemühungen für eine neue Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas kam derweil wieder etwas Bewegung. Nachdem sich die Hamas am Freitag zu einer sechswöchigen Feuerpause und einem Austausch israelischer Geiseln gegen palästinensische Gefangene bereit erklärt hatte, kündigte Israel an, eine Delegation zu einer weiteren Gesprächsrunde nach Katar zu entsenden. Vermittlungsgesprächen in der ägyptischen Hauptstadt Kairo war das Land zuvor ferngeblieben.
Laut israelischen Angaben werden nach wie vor 130 Geiseln im Gazastreifen festgehalten, von denen 32 tot sein sollen. Für die Freilassung weiterer Geiseln hatte die Hamas bis Freitag auf einen dauerhaften Waffenstillstand und den kompletten Abzug der israelischen Soldaten aus dem Gazastreifen bestanden. Nun forderte sie laut einem ihrer Vertreter den Rückzug Israels aus allen "Städten und bewohnten Gebieten". Zudem solle die humanitäre Hilfe aufgestockt werden.
Parallel zu den Vermittlungsbemühungen billigte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu die Pläne für eine Offensive des israelischen Militärs in Rafah im Süden des Gazastreifens, wo ein Großteil der Bevölkerung seit Beginn des Kriegs Zuflucht sucht. Details oder einen Zeitplan für den lange angekündigten Einsatz wurden nicht genannt.
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) erklärte auf X, eine "großflächige Offensive" in Rafah sei "nicht zu rechtfertigen". Der bevorstehende Einsatz sowie die internationalen Bemühungen um eine Waffenruhe dürften auch zentrale Themen bei den für Sonntag angekündigten Gesprächen von Bundeskanzler Scholz mit Netanjahu und Israels Präsident Isaac Herzog sein.
Das von der Hamas kontrollierte Gesundheitsministerium meldete unterdessen mehr als 63 Tote innerhalb eines Tages. Demnach kamen 36 Menschen bei einem Angriff auf ein Haus mit Vertriebene in Nuseirat, im zentralen Gazastreifen, ums Leben. Augenzeugen berichteten zudem von Luftangriffen und Kämpfen in Chan Junis im Süden des Gazastreifens, sowie in Gebieten im Norden.
E.Ramalho--PC