-
Erstes Konzert seit sechs Jahren: Céline Dion feiert Bühnen-Comeback bei Paris
-
Enges Rennen zwischen Mitte-Rechts-Bündnis und Linken bei Wahl in Schweden erwartet
-
CSU-Vorstand berät mit Kretschmer auf Klausurtagung über politische Lage
-
Mehr als sechs Millionen Menschen zu Kommunalwahlen in Niedersachsen aufgerufen
-
Sabalenka entthront: Rybakina gewinnt erstmals die US Open
-
Dänisch-ägyptische Regisseurin May el-Toukhy gewinnt Goldenen Löwen in Venedig
-
Wolfsburg kassiert bei St. Pauli erste Zweitliga-Niederlage
-
Basketball: USA im WM-Finale - Spanien fordert Deutschland
-
Erstes Konzert seit sechs Jahren: Céline Dion feiert Bühnen-Comeback
-
Filmfestival in Venedig: Goldener Löwe geht an dänisch-ägyptische Regisseurin
-
16 Tote bei Brand in Seniorenheim in Chile
-
Anthropic-Chef fordert langsameres Tempo bei KI-Entwicklung - Musk und Altman stimmen zu
-
US Open: Krawietz/Pütz verlieren Doppel-Finale
-
Anthropic-Chef Amodei dringt auf langsameres Tempo bei KI-Entwicklung
-
Nach Angriff auf Pipeline in Saudi-Arabien: Irak entdeckt Drohnen-Startvorrichtung nahe Iran
-
Zweimal 36 Millionen Pfund: Rechtspopulistische Partei Reform UK erhält Doppel-Rekordspende
-
Frankreich zu stark: DBB-Frauen spielen in Berlin um Bronze
-
Vuelta: Mas vor Gesamtsieg - Landa gewinnt letzte Bergetappe
-
Zehntausende Menschen protestieren bundesweit gegen Rechtsextremismus und AfD
-
Dank Gregoritsch: FCA punktet auch gegen Bayer
-
Schlotterbeck zurück - bester BVB-Start seit 2015
-
Doppelpack Uzun: Frankfurt feiert im Derby ersten Saisonsieg
-
Kleindienst fliegt: Gladbach kassiert Klatsche in Freiburg
-
Norris schnappt sich die Pole in Madrid
-
Brics-Staaten rufen zu "maximaler Zurückhaltung" in Golfregion auf
-
US-Präsident Trump irritiert bei Besuch in Irland mit Aussage zu Wiedervereinigung
-
Nach Brand auf philippinischer Fähre Zahl der Todesopfer auf 76 gestiegen
-
Brics-Staaten rufen bei Gipfel zu "maximaler Zurückhaltung" in Golfregion auf
-
Trauer in Braunschweig: Fan verstirbt während Zweitligaspiel
-
Startelf: Schlotterbeck-Comeback für den BVB
-
Schleswig-Holstein: SPD wählt Parteichef Kämpfer zu Spitzenkandidat für Landtagswahl
-
Bericht: Ermittler identifizieren GRU-Agenten hinter Drohnenangriff von Leipzig
-
Trump: Huthis wollten keine Einmischung der USA im Jemen
-
Vier Tote bei nächtlichen russischen Angriffen auf die Ukraine
-
US-Präsident Trump trifft in Irland politische Spitzen
-
Demichelis muss liefern: "Drei Punkte sind Pflicht"
-
Kritik an Merz reißt nicht ab - SPD verärgert über CDU-Rücktrittsforderung an Bas
-
Chinas Staatschef Xi zu Gipfel der Brics-Staaten in Indien eingetroffen
-
Interview: Selenskyj zu Treffen mit Putin bei G20-Gipfel in Miami bereit
-
Kretschmer: Merz "sollte stärker das Gespräch mit den Gewerkschaften suchen"
-
Kompany mit Respekt vor Elversberg - Gnabry-Comeback offen
-
US-Präsident Trump zu zweitägigem Besuch in Irland eingetroffen
-
CDU-Generalsekretärin verteidigt Merz gegen Kritik: "Auf dem richtigen Weg"
-
Chinas Staatschef XI laut Staatsmedien zu Gipfel der Brics-Staaten in Indien eingetroffen
-
Software auf KI-Basis von OpenAI steuerte vor Angriff auf Hugging Face weitere Website an
-
Bericht: Deutsche Behörden identifizieren GRU-Agenten hinter Drohnenangriff von Leipzig
-
Hubig will Verstöße gegen Mietpreisbremse mit Bußgeldern bestrafen
-
"In mein Gehirn gebrannt": DBB-Frauen sinnen auf Revanche
-
Karius über DFB-Traum: "Mache mir darüber keine Gedanken"
-
Mecklenburg-Vorpommern: CDU-Politiker befürchten Scheitern an Fünf-Prozent-Hürde
Tausende Iraner gedenken getöteter Revolutionsgarden und protestieren gegen Israel
In Teheran haben sich am Freitag Tausende Iraner zum Gedenken an die sieben iranischen Militärs versammelt, die bei einem Israel zugeschriebenen Luftangriff auf das iranische Konsulat in Damaskus getötet wurden. Die Demonstranten skandierten "Tod für Israel" und "Tod für Amerika".
Die Zeremonie fand am sogenannten Al-Kuds-Tag statt. Al Kuds ist der arabische Name für Jerusalem. Der Aktionstag wird seit der Islamischen Revolution im Iran 1979 alljährlich am letzten Freitag des Fastenmonats Ramadan begangen und richtet sich gegen die Existenz Israels. Auch in anderen Ländern wie Syrien und dem Libanon waren Kundgebungen geplant.
Der Trauerzug durch das Zentrum Teherans ging ohne Zwischenfälle vonstatten. Die Menschenmenge schwenkte iranische sowie Palästinenserfahnen und Flaggen der libanesischen Hisbollahmiliz. Auf einem Plakat wurde eine Äußerung des geistlichen Oberhaupts des Irans, Ayatollah Ali Chamenei, aufgegriffen: "Wir werden das bösartige zionistische Regime dazu bringen, dieses Verbrechen zu bereuen."
Der Chef der Revolutionsgarden, Hossein Salami, bekräftigte in einer Rede die Entschlossenheit Teherans, Israel für den Angriff in Syrien zu "bestrafen". Israel könne den Folgen "des von ihm begangenen Bösen nicht entgehen", sagte Salami. Das Land "weiß genau, was passieren wird".
"Das zionistische Regime ist heute dank der künstlichen Beatmung durch Amerika am Leben", fuhr Salami fort. Werde diese Unterstützung abgesetzt, "bricht es zusammen - und das ist nicht mehr weit entfernt".
Laut Berichten der Nachrichtenagentur Fars war auch Siad Nachala vor Ort, der Chef der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad, die an der Seite der radikalislamischen Hamas kämpft. Präsident Ebrahim Raisi und dessen Vorgänger Hassan Ruhani waren nach Berichten von Lokalmedien ebenfalls anwesend. Das iranische Staatsfernsehen zeigte Bilder von weiteren Versammlungen in Städten wie Maschhad im Nordosten des Irans, Kom im Zentrum sowie Sanandadsch und Schahrekord im Westen.
Seit dem Angriff auf das iranische Konsulat in der syrischen Hauptstadt Damaskus am Montag haben die Spannungen zwischen Israel und dem Iran weiter zugenommen. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte waren bei dem Luftangriff neben den sieben Mitgliedern der iranischen Revolutionsgarden neun weitere Menschen getötet worden.
Der Iran machte umgehend Israel für den Angriff verantwortlich - Israel bestätigte dies nicht. Irans geistliches Oberhaupt Chamenei drohte nach dem Vorfall, Israel werde "bestraft werden".
Seit Beginn des Krieges im Gazastreifen hat Israel auch seine Angriffe auf iranische Ziele und auf Teherans Verbündete in Syrien und dem Libanon verstärkt. Fast täglich kommt es seitdem es zu gegenseitigem Beschuss zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah in den beiden Nachbarländern.
Der Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas war durch den beispiellosen Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober ausgelöst worden, bei dem nach israelischen Angaben etwa 1170 Menschen getötet und rund 250 weitere als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt wurden. Teheran gilt als Unterstützer der von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuften Palästinenserorganisation, bestreitet aber eine direkte Beteiligung an den Vorbereitungen zum Hamas-Überfall.
Israel geht seit dem Hamas-Angriff massiv militärisch im Gazastreifen vor. Dabei wurden nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums, die sich nicht unabhängig überprüfen lassen, inzwischen mehr als 33.000 Menschen getötet.
A.Aguiar--PC