-
Bauernpräsident: Wetterumschwung rettet Ernte kaum
-
IMK-Vorsitzender Grote fordert klarere Strategie bei Drohnenabwehr
-
Matthäus sieht Kane als Hauptanwärter für Ballon d'Or
-
US-Regierung legt Bau von Grenzschutzanlage in Nationalpark in Texas auf Eis
-
Stärkster Anstieg seit 2016: 15 Prozent mehr Baugenehmigungen im ersten Halbjahr
-
Sachsen-Anhalts Regierungschef Schulze warnt vor Wahl des BSW
-
Landwirtschaftsminister Rainer: Lebensmittel werden wegen Dürre nicht sofort teurer
-
Erdbeben in Kolumbien: Shakira verspricht Hilfe beim Wiederaufbau von Schulen
-
Behörden: Region Moskau von 620 ukrainischen Drohnen ins Visier genommen
-
"Hat Spaß gemacht": Williams-Schwestern verlieren bei Comeback
-
Zverev beim Masters in Cincinnati im Achtelfinale
-
Südkoreas Präsident Lee: Manöver mit den USA sind nicht gegen Nordkorea gerichtet
-
Stress mit Olympia-Held Kukuk? "Darf keine Rolle spielen"
-
Organspende-Diskussion: CSU-Gesundheitsexperte zieht Vergleich zu Corona
-
Wahlkommission in Sambia: Präsident Hichilema für zweite Amtszeit wiedergewählt
-
Minister Dobrindt und Bär weihen neues Zentrum zur Drohnenabwehr ein
-
Social-Media-Sucht: Eröffnungsplädoyers im wegweisenden US-Prozess gegen Meta
-
Mordfall Tupac Shakur: Anklage spricht von Rache-Tat - Verteidigung widerspricht
-
Moskau droht London nach Bericht über Einsatz britischer Drohnen in Russland
-
Kushner: Gespräche mit dem Iran verlaufen "sehr positiv"
-
LiberNovo gibt einen Ausblick auf die Support Week 2026 und macht bessere ergonomische Unterstützung greifbar
-
Verhandlungsbeginn im Mordfall Tupac Shakur - Anklage spricht von Tat aus Rache
-
Wasserstand in zwei größten Stauseen der USA auf Rekord-Tief gesunken
-
Kushner: Fortschritte bei Umsetzung von Gaza-Friedensplan in 30 Tagen möglich
-
Kurdischer Regierungschef im Irak macht Iran für Angriff auf sein Büro verantwortlich
-
"Bärenstarke Leistung": Hockey-Männer in der Zwischenrunde
-
Streit mit Bundesspitze: Thüringer BSW-Vorstand kündigt Sonderparteitag an
-
Härtetest bestanden: Hockey-Männer in der Zwischenrunde
-
Trump deutet Kontakte mit Nordkoreas Machthaber Kim an
-
FIFA trennt sich von Betriebsdirektor Lamour
-
Haus-Belagerung durch Siedler: US-Palästinenser aus Westjordanland fordert US-Schutz
-
Kurdischer Ministerpräsident im Irak meldet iranischen Drohnenangriff auf sein Büro
-
Medien: Füllkrug unmittelbar vor Rückkehr nach Bremen
-
Fremdenfeindlicher Protest im südafrikanischen Durban während Regionalgipfels
-
Norwegens König Harald V. im Krankenhaus behandelt
-
BVB: Auch Veerman-Transfer perfekt
-
WM: Hockey-Frauen nach Niederlage gegen Argentinien unter Druck
-
Demokraten und Republikaner kritisieren Trump für geplante Beschränkung von Südkorea-Manövern
-
UN-Zahlen für 2025: 350 Helfer in Krisengebieten getötet
-
Medien: Premier Burnham fällt auf Imitator von US-Stabschefin Wiles rein
-
SPD-Vorschlag zu Hitzeschutz stößt auf positives Echo - Kanzler zögert noch
-
Vor Wahlen: Gericht in Russland bestätigt Ausschluss von Anti-Kriegs-Partei Jabloko
-
Pentagon vergibt milliardenschweren Rüstungsauftrag für Tomahawk-Raketen
-
Wegen Extrem-Sommers beginnt Weinlese im Elsass früher denn je
-
Missbrauchsurteil: Trump scheitert mit Einspruch gegen Entschädigungszahlung
-
Von Kommunalwahl in Friesland ausgeschlossen: AfD-Politiker scheitert vor Gericht
-
Angriff auf Netz von Berliner Landesbehörden: Ermittlungen laufen
-
Unterhaltsvorschuss: SPD fordert mehr Druck auf Säumige und lehnt Kürzungen ab
-
BVB verpflichtet griechischen Offensivspieler Konstantelias
-
Russisches Gericht verurteilt Jabloko-Politiker Schlosberg zu elf Jahren Haft
Putin will Ukraine-Krieg unvermindert und "nach Plan" fortsetzen
Russlands Präsident Wladimir Putin will seinen Angriffskrieg in der Ukraine unvermindert und "nach Plan" fortsetzen. Der Kreml-Chef bestritt am Dienstag sowohl militärische Problem seiner Streitkräfte als auch Gewalt gegen Zivilisten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf den russischen Truppen hingegen schwere Kriegsverbrechen wie massenhafte Vergewaltigungen und Folter vor.
"Unsere Aufgabe ist es, alle gesetzten Ziele zu erfüllen und zu erreichen und dabei die Verluste zu minimieren", sagte Putin bei einer Pressekonferenz mit dem belarussischen Staatschef Alexander Lukaschenko. "Und wir werden dabei gleichmäßig, ruhig und nach dem ursprünglich vom Generalstab vorgeschlagenen Plan vorgehen."
Der Rückzug seiner Truppen im Norden der Ukraine sei ebenfalls Teil dieses Plans gewesen, sagte Putin. Ziel war es demnach, "die Voraussetzungen für eine aktivere Operation auf dem Gebiet des Donbass zu schaffen".
Dort zogen die russischen Streitkräfte am Dienstag den Belagerungsring um die Hafenstadt Mariupol enger. Moskau erklärte, seine Armee habe mit Luft- und Artillerieangriffen auf eine Fabrik im Norden der Stadt einen Versuch ukrainischer Soldaten vereitelt, den Belagerungsring zu durchbrechen.
Die verbliebenen ukrainischen Soldaten in Mariupol hatten schon am Montag erklärt, sie bereiteten sich auf die "letzte Schlacht" vor. Die Armeeführung gab sich weiter kämpferisch: "Die Verteidigung von Mariupol geht weiter." Die Verbindung zu den ukrainischen Truppen in der Stadt sei "stabil".
Mariupol wird seit den ersten Tagen nach dem russischen Einmarschs am 24. Februar belagert. Inzwischen ist die einst 400.000 Einwohner zählende Stadt weitgehend zerstört, die humanitäre Lage katastrophal. Präsident Selenskyj sprach von "zehntausenden" Toten durch die Belagerung.
Das ukrainische Verteidigungsministerium rechnet mit einer unmittelbar bevorstehenden russischen Großoffensive in weiteren Gebieten der Ostukraine. "Wir wissen nicht genau wann, aber die Vorbereitungen sind fast abgeschlossen." Nach Einschätzung des ukrainischen Generalstabs werden die russischen Truppen versuchen, neben Mariupol auch die Kleinstadt Popasna im Gebiet Luhansk einzunehmen. Von dort aus solle dann ein Angriff auf Kurachowe gestartet werden, um bis an die Verwaltungsgrenzen des ostukrainischen Gebiets Donezk vorzudringen.
Selenskyj warf den russischen Streitkräften hunderte Vergewaltigungen und weitere schwere Kriegsverbrechen vor. "Fast täglich werden neue Massengräber entdeckt", sagte er in einer Videoansprache im litauischen Parlament. Aufgrund von Zeugenaussagen sei von "tausenden und abertausenden Opfern" auszugehen.
Die russischen Streitkräfte hatten sich ab Ende März im Norden der Ukraine zurückgezogen. Im Kiewer Vorort Butscha und anderen Orten, die teils wochenlang unter russischer Kontrolle gestanden hatten, offenbarte sich danach ein Bild der Zerstörung und Gewalt. Die ukrainischen Behörden gehen von hunderten getöteten Zivilisten aus.
Russland weist alle Vorwürfe zurück und spricht stattdessen von Falschinformationen und ukrainischen "Provokationen". Putin verglich die Anschuldigungen mit Vorwürfen gegen den syrischen Machthaber Baschar al-Assad, im Syrien-Krieg Chemie-Waffen eingesetzt zu haben: "Wir haben den gleichen Fake in Butscha."
In den Verhandlungen für ein Ende der Kämpfe warf Putin der ukrainischen Seite mangelnde Konsistenz in ihren Positionen vor. "Ich wurde gestern Abend informiert, dass die ukrainische Seite wieder etwas geändert hat", sagte er. "Ein solcher Mangel an Konsistenz in den grundlegenden Punkten schafft Schwierigkeiten."
"Die russische Seite hält an ihrer traditionellen Taktik des öffentlichen Drucks auf den Verhandlungsprozess fest, unter anderem durch bestimmte öffentliche Erklärungen", erklärte daraufhin der ukrainische Präsidentenberater Mychailo Podoljak. "Die Verhandlungen sind extrem schwierig."
Wie das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) am Dienstag mitteilte, sind mittlerweile mehr als 4,6 Millionen Menschen vor dem Krieg ins Ausland geflohen - 90 Prozent von ihnen sind Frauen und Kinder.
H.Portela--PC