-
Frau bei antisemitischer Attacke mit abgebrochener Glasflasche in Berlin verletzt
-
Enges Rennen bei Parlamentswahl in Schweden erwartet - Andersson gibt Stimme ab
-
Bilger drängt Bahn zur Wiedereinführung der vergünstigten Familienreservierung
-
Medien: Trainer Polanski tritt bei Gladbach zurück
-
Berliner BSW-Spitzenkandidat verteidigt Zusammenarbeit mit AfD in Sachsen-Anhalt
-
Chile: Mehr als 280 Festnahmen bei Demonstrationen zum Gedenken an Opfer der Diktatur
-
Muslic träumt von Bosnien-Job: "Kann ich mir vorstellen"
-
Nach Trump-Post mit Nordamerika-Karte: Macron und Carney treffen sich in französischem Überseegebiet
-
Feuerwehr rettet Möwe von Rheinbrücke: Einsatz mit Drehleiter und spontanem Applaus
-
Richterbund fordert Streichung der Weisungsbefugnis gegenüber Staatsanwaltschaften
-
Parlamentswahl in Schweden hat begonnen - enges Rennen erwartet
-
US Open: Krawietz/Pütz verlieren Finale - Zukunft fraglich
-
ستاندرد آند بورز تثبت تصنيف السعودية عند A+
-
دول عربية ومنظمات تدين استهداف خط أنابيب في السعودية
-
الأرصاد السعودية تتوقع سيولاً وأمطاراً رعدية في خمس مناطق
-
Kommunalwahlen in Niedersachsen: Mehr als sechs Millionen Menschen dürfen abstimmen
-
Mindestens ein Toter bei Fährunglück vor Indonesiens Küste
-
Huthis verstärken nach Vormarsch im Jemen Angriffe gegen Saudi-Arabien
-
Trump irritiert mit Aussagen zu Wiedervereinigung Irlands und widmet sich Golfturnier
-
Torwart für Klopp? Baumann weiß was
-
"Noch etwas gutzumachen": DBB-Frauen greifen nach Bronze
-
Tränen statt Triumph: Sabalenka und die neue Tennisordnung
-
Erstes Konzert seit sechs Jahren: Céline Dion feiert Bühnen-Comeback bei Paris
-
Enges Rennen zwischen Mitte-Rechts-Bündnis und Linken bei Wahl in Schweden erwartet
-
CSU-Vorstand berät mit Kretschmer auf Klausurtagung über politische Lage
-
Mehr als sechs Millionen Menschen zu Kommunalwahlen in Niedersachsen aufgerufen
-
Sabalenka entthront: Rybakina gewinnt erstmals die US Open
-
Dänisch-ägyptische Regisseurin May el-Toukhy gewinnt Goldenen Löwen in Venedig
-
Wolfsburg kassiert bei St. Pauli erste Zweitliga-Niederlage
-
Basketball: USA im WM-Finale - Spanien fordert Deutschland
-
Erstes Konzert seit sechs Jahren: Céline Dion feiert Bühnen-Comeback
-
Filmfestival in Venedig: Goldener Löwe geht an dänisch-ägyptische Regisseurin
-
16 Tote bei Brand in Seniorenheim in Chile
-
Anthropic-Chef fordert langsameres Tempo bei KI-Entwicklung - Musk und Altman stimmen zu
-
US Open: Krawietz/Pütz verlieren Doppel-Finale
-
Anthropic-Chef Amodei dringt auf langsameres Tempo bei KI-Entwicklung
-
Nach Angriff auf Pipeline in Saudi-Arabien: Irak entdeckt Drohnen-Startvorrichtung nahe Iran
-
Zweimal 36 Millionen Pfund: Rechtspopulistische Partei Reform UK erhält Doppel-Rekordspende
-
Frankreich zu stark: DBB-Frauen spielen in Berlin um Bronze
-
Vuelta: Mas vor Gesamtsieg - Landa gewinnt letzte Bergetappe
-
Zehntausende Menschen protestieren bundesweit gegen Rechtsextremismus und AfD
-
Dank Gregoritsch: FCA punktet auch gegen Bayer
-
Schlotterbeck zurück - bester BVB-Start seit 2015
-
Doppelpack Uzun: Frankfurt feiert im Derby ersten Saisonsieg
-
Kleindienst fliegt: Gladbach kassiert Klatsche in Freiburg
-
Norris schnappt sich die Pole in Madrid
-
Brics-Staaten rufen zu "maximaler Zurückhaltung" in Golfregion auf
-
US-Präsident Trump irritiert bei Besuch in Irland mit Aussage zu Wiedervereinigung
-
Nach Brand auf philippinischer Fähre Zahl der Todesopfer auf 76 gestiegen
-
Brics-Staaten rufen bei Gipfel zu "maximaler Zurückhaltung" in Golfregion auf
Iran: Faeser warnt vor Antisemitismus - Union fordert Solidarität mit Israel
Vor dem Hintergrund der Eskalation im Nahen Osten hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) vor mehr Antisemitismus in Deutschland gewarnt. "Die Spirale, dass Eskalationen im Nahen Osten zu noch mehr widerwärtigem Judenhass bei uns führen, müssen wir durchbrechen", verlangte Faeser am Montag im Redaktionsnetzwerk (RND) Deutschland. Die Union forderte die Bundesregierung zur raschen Unterstützung Israels auf. Außerdem wurden Rufe nach schärferen Sanktionen gegen Teheran laut.
Faeser äußerte die Befürchtung, dass sich die Lage durch den iranischen Angriff auf Israel und dessen mögliche Folgen noch verschärfen könne. "Die brandgefährliche Eskalation durch den beispiellosen Angriff des iranischen Mullah-Regimes auf Israel ist durch nichts zu rechtfertigen", sagte die Ministerin den RND-Zeitungen. Die Sicherheitsbehörden seien sehr wachsam und beobachteten, "ob die aktuelle Eskalation durch das iranische Regime Auswirkungen auf die Sicherheitslage in Deutschland hat". Dies betreffe auch den Schutz jüdischer sowie israelischer Einrichtungen in Deutschland.
Auch der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, warnte vor einer Zunahme antisemitischer Straftaten. "Der terroristische Anschlag der Hamas auf Israel am 7. Oktober hat zu einem beispiellosen Anstieg antisemitischer Straftaten in Europa geführt", sagte Klein dem RND (Montagsausgaben). "Der Angriff Irans auf Israel sollte nun nicht als weiterer Vorwand für antisemitische Aktionen in Deutschland dienen."
Die Union verlangte indes von der Bundesregierung konkrete Unterstützungsmaßnahmen für Israel. "Sollte Israel Wünsche zu konkreteren Maßnahmen haben, sollte die Bundesregierung schnell reagieren", sagte Unions-Fraktionsvize Johann Wadephul (CDU) der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). Deutschland werde jetzt klar an der Seite Israels stehen, ergänzte Wadephul.
Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter fordert von der Bundesregierung ein Umdenken im Umgang mit dem Iran und weitere Sanktionen. "Es gibt überhaupt keine Hinweise darauf, dass der Iran das Existenzrecht Israels auch nur in Ansätzen anerkennt. Deswegen müssen wir uns auf weitere Eskalationen einstellen und auch eine gewisse Romantik gegenüber dem Iran aufgeben, zu glauben, dass der Iran ein Nuklearabkommen unterzeichnen wird", sagte Kiesewetter dem Sender Phoenix.
Auch zwei führende EU-Parlamentarier sprachen sich für schärfere Strafmaßnahmen gegen Iran aus. "Es sind verschärfte Sanktionen gegen das Mullah-Regime notwendig", sagte EVP-Chef Manfred Weber (CSU) dem "Tagesspiegel". Israel müsse die "volle Unterstützung Europas" haben, betonte Weber. "Daran darf es keinen Zweifel geben. Dies müssen die EU-Staaten auch praktisch zum Ausdruck bringen."
Die SPD-Spitzenkandidatin für die Europawahl, Katarina Barley, sprach sich ebenfalls für eine härtere Gangart aus. "Wir sollten prüfen, welche Sanktionen zusätzlich zu den schon bestehenden Sinn machen", sagte sie dem "Tagesspiegel". Es sei zudem "wichtig, dass die G7-Staats- und Regierungschefs gemeinsam eine einheitliche diplomatische Antwort auf den iranischen Angriff finden."
Grünen-Chef Omid Nouripour sagte am Montag bei einer Pressekonferenz, das iranische Regime spiele "mit dem Feuer" und führe "Krieg nicht nur gegen die eigene Bevölkerung". Der Iran beschwöre "seit vielen Jahren die Auslöschung Israels". Auf Ebene der G7 werde nun an weiteren Sanktionen gearbeitet.
FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai, hält eine Verschärfung des Konflikts durch den Angriff Irans für möglich. "Ich bin fest davon überzeugt und es ist ja die iranische Handschrift, dass man den Krieg fortsetzt mit den sogenannten Stellvertretern in der Region", sagte Djir-Sarai am Sonntagabend in der ARD. "Ich gehe davon aus, dass sich die Situation in Libanon in der Auseinandersetzung mit der Hisbollah nochmal massiv verschärfen wird und dementsprechend dort mögliche Angriffe auf Israel zunehmen werden."
Iran hatte Israel am Wochenende mit Drohnen und Raketen angegriffen. Das Land reagierte damit auf einen Israel zugeschriebenen Angriff auf seine diplomatische Vertretung in Damaskus.
C.Amaral--PC