-
Klimaphänomen El Niño: Für 80 Prozent von Honduras Dürre-Alarm ausgerufen
-
Niedrige Speicherstände: Verbraucherschützer warnen vor steigenden Gaspreisen
-
DGB-Ausbildungsreport: Zufriedenheit der Azubis sinkt auf neues Tief
-
BSW-Politikerin Wolf: Wagenknecht hat Grenze überschritten mit AfD-Annäherung
-
Trump kündigt "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran an - Teheran reagiert gelassen
-
Nach 56 Jahren: Antisemitischer Anschlag mit sieben Toten in München aufgeklärt
-
Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: CDU-Kommunalpolitiker spendet und wirbt für AfD
-
Untersuchung: Weltweiter Absatz von Elektro-Lkw und -Bussen 2025 fast verdoppelt
-
Hängepartie beendet: Verstappen verlängert bei Red Bull
-
Antisemitischer Anschlag mit sieben Toten in München von 1970 aufgeklärt
-
RKI-Bericht: Bereits rund 14.000 hitzebedingte Todesfälle in diesem Sommer
-
Pakistan bestellt US-Gesandten wegen Aussagen von US-Botschafter in Indien ein
-
Schwere Unwetter in mehreren Bundesländern - Frau von Baum erschlagen
-
Tod von Australierin im Gazastreifen: Canberra spricht von "schwieriger" Beziehung zu Israel
-
Deutsche Exporte legen zu - Lieferungen in USA und nach China aber rückläufig
-
Behörden: Mindestens zwölf Tote bei neuen russischen Angriffen auf Region Kiew
-
USA und Kanada signalisieren weitere Annäherung in Handelsverhandlungen
-
Bejlek schockt Nummer eins: Sabalenka scheitert erneut früh
-
Messi trifft nach Tod des Vaters - Müller verliert Topspiel
-
Trotz Matchball: Zverev beim Masters in Cincinnati raus
-
Wegen Red Bull: Foodwatch hält Jürgen Klopp für ungeeignet als Bundestrainer
-
Behörden: Mindestens sechs Tote bei neuen russischen Angriffen auf Region Kiew
-
Schweres Unwetter in Rheinland-Pfalz - Eine Frau von Baum erschlagen
-
Iran-Krieg: Trump kündigt umfassenden "Wirtschaftskrieg" gegen Teheran an
-
Staatsverschuldung der USA steigt erstmals auf über 40 Billionen Dollar
-
Medien: Prinz Harry und Meghan kehren nach Großbritannien zurück
-
Trump präsentiert neuen Hubschrauber-Landeplatz am Weißen Haus
-
Linke US-Demokratin Nixon gewinnt überraschend Kongress-Vorwahl in Florida
-
Medien: Prinz Harry und seine Frau Meghan kehren zurück nach Großbritannien
-
Burnham will Obdachlose bis Weihnachten von der Straße holen und Teil seines Gehalts spenden
-
Trump plant Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim noch in diesem Jahr
-
Trump bringt Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim noch in diesem Jahr ins Spiel
-
Heim-WM ohne Satou Sabally: "Muss auf meinen Körper hören"
-
Hackerangriff in Berlin: Offenbar keine sensiblen Daten erbeutet
-
Thüringen: Misstrauensvotum gegen Regierungschef Voigt auf AfD-Antrag kommende Woche
-
DDR-Fluchtpläne in Verhör verraten: Rehabilitierung trotzdem möglich
-
Kim Jong Uns Schwester: "Ich weiß absolut nichts" von Gesprächen mit Donald Trump
-
Springen: Deutscher Blitzstart in der Soers - aber Vogel patzt
-
Evakuierungen in Monschau und Belgien wegen Waldbrands aufgehoben - Lage weiter "kompliziert"
-
Goldener Schuh: Kane die "Numero uno" in Europa
-
Arzt soll dutzende Kinder missbraucht haben: Landgericht Potsdam lässt Anklage zu
-
Tod von fünfjähriger Hind Rajab: Israel leitet strafrechtliche Ermittlungen ein
-
Stadt Monschau hebt Evakuierung wegen Waldbrands in Belgien auf
-
Gericht in Paris ordnet Auslieferung eines Antifaschisten nach Deutschland an
-
Deutschland Tour: Del Toro gewinnt Prolog
-
Schwedendemokraten-Chef strebt "für 2030 oder später" Amt des Regierungschefs an
-
Waldbrand im belgischen Hohen Venn eingegrenzt - Lage bleibt aber "kompliziert"
-
Schnieder: Sachsen-Anhalt muss Vorsitz von Ministerpräsidentenkonferenz nicht übernehmen
-
Hockey-Frauen bestehen im WM-Krimi und sichern Zwischenrunde
-
Bundesgerichtshof bestätigt Haftstrafe nach Totschlag an Ehefrau in Liebeszelle
Weitere Evakuierungen in ukrainischer Stadt Mariupol geplant
In der ukrainischen Hafenstadt Mariupol hoffen eingeschlossene Zivilisten auf neue Evakuierungsaktionen. "Die Evakuierung geht weiter", verkündete das Präsidialamt in Kiew am Dienstag. Eine Bestätigung von vor Ort blieb zunächst aus. Derweil griff Russland im Süden und Osten der Ukraine weitere Ziele an. Nach US-Angaben plant Moskau die Annexion ostukrainischer Gebiete.
In den vergangenen Tagen waren erstmals seit Wochen von der UNO und dem Roten Kreuz organisierte Evakuierungsaktionen aus der letzten Bastion ukrainischer Kämpfer in Mariupol, dem Industriekomplex des Konzerns Asow-Stahl, geglückt. Mehr als hundert Zivilisten verließen das Stahlwerk. Ihr Verbleib war allerdings zunächst unklar.
Nach Angaben der russischen Armee blieben einige der Menschen "freiwillig" im Separatistengebiet Donezk, andere hätten Mariupol in Richtug ukrainischen Gebietes verlassen. Am Montag kamen die Menschen allerdings nicht wie von ukrainischer Seite erhofft im von ihren Streitkräften kontrollierten Saporischschja an.
Am Montagabend erklärte das an der Verteidigung des Stahlwerks beteiligte Asow-Regiment, die Anlage werde trotz geplanter Evakuierungen weiter beschossen. Nach Angaben der ukrainischen Vize-Regierungschefin Iryna Wereschtschuk harren weiterhin hunderte Zivilisten in den unterirdischen Gängen des elf Quadratmeter großen Komplexes aus.
Die Stadtverwaltung von Mariupol kündigte für Dienstagmorgen um 6.00 Uhr eine erneute Evakuierungsaktion an. Ob diese tatsächlich startete, konnte zunächst nicht verifiziert werden.
Das strategisch wichtige Mariupol am Asowschen Meer ist zum Symbol der russischen Kriegsführung in der Ukraine geworden. Russische Truppen hatten die inzwischen weitgehend zerstörte Stadt bereits in den ersten Kriegstagen umzingelt. Die Ukraine schätzt die Zahl der seit Beginn der Belagerung gestorbenen Menschen in Mariupol auf mindestens 20.000.
Abgesehen vom dumpfen Grollen von Explosionen aus Richtung des Asow-Stahlwerks ist die Stadt mittlerweile weitgehend ruhig, wie AFP-Journalisten berichteten, die an einer vom russischen Militär organisierten Pressetour teilnahmen. Ihr Alltag sei nun von der Suche nach dem Nötigsten zum Überleben geprägt, sagten Einwohner. "Wir leben nicht, wir überleben", sagte die 30-jährige Irina.
In anderen Gebieten der Ostukraine führte Russland seine Angriffe mit unverminderter Härte fort. Das Verteidigungsministerium in Kiew meldete vor allem in der Region Luhansk "aktive und schwere Kämpfe". Die USA warnten, Moskau könnte in Kürze die selbsternannten "Volksrepubliken" Donezk und Luhansk annektieren. Zu diesem Zweck seien manipulierte Referenden über einen Anschluss der beiden Separatisten-Regionen im Donbass geplant.
Das US-Verteidigungsministerium bestätigte zudem, dass der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow vergangene Woche die Region Donbass besucht hatte. Es hatte Berichte gegeben, dass Gerassimow dabei durch einen ukrainischen Angriff verletzt worden sei. Offenbar hatte er den beschossenen Ort in der Stadt Isjum zum Zeitpunkt des ukrainischen Angriffs aber bereits wieder verlassen.
CDU-Chef Friedrich Merz trat derweil seine umstrittene Reise in die Ukraine an. Er veröffentlichte ein Video, das ihn im fahrenden Zug auf dem Weg nach Kiew zeigt. Nach eigenen Angaben nimmt er mit seinem Besuch eine Einladung des ukrainischen Parlaments an. Am Abend ist laut CDU eine Pressekonferenz in Kiew geplant. Merz war vorgeworfen worden, den Ukraine-Krieg parteipolitisch zu instrumentalisieren.
Der britische Premierminister Boris Johnson sollte am Dienstag als erster ausländischer Regierungschef seit Beginn des russischen Angriffs per Videokonferenz im ukrainischen Parlament sprechen. Er wird voraussichtlich weitere Militärhilfen für Kiew im Wert von 300 Millionen Pfund (357 Millionen Euro) ankündigen.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollte nach mehrwöchiger Funkstille am Dienstagmittag wieder mit Russlands Staatschef Wladimir Putin sprechen, wie der Elysée-Palast mitteilte. Macron hatte auch nach dem russischen Angriff regelmäßig mit dem Kreml-Chef telefoniert, jedoch nicht mehr seit den ersten Berichten über Gräueltaten russischer Truppen im Kiewer Vorort Butscha Anfang April.
A.Santos--PC