-
US-Senator Sanders und ehemaliger Trump-Berater Bannon warnen vor KI
-
Anklage gegen IS-Mitglied in Frankfurt am Main erhoben
-
Regionalliga-Reform: Bayern-Boss Dreesen unterstützt DFB
-
Wegen Terrorverdachts: Zwei eritreische Regierungsgegner in Untersuchungshaft
-
24 Jahre nach Mord an Baggersee in Niedersachsen: Drei weitere Männer verurteilt
-
ADAC-Bilanz: Mehr als 128.000 Staus auf Autobahnen in diesjährigen Sommerferien
-
Erneuter Schiffsunfall an Eisenbahnbrücke in Elsfleth in Niedersachsen
-
Unions-Fraktionschef Frei will Sofortmaßnahmen gegen hohe Spritpreise zum 1. Oktober
-
Meta-Chef Zuckerberg lehnt Verlangsamung der KI-Entwicklung ab
-
Zwei Tote bei Brand in Wohnhaus in Baden-Württemberg
-
Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Umfrage sieht SPD knapp hinter AfD
-
Volleyballer mit "positiver Energie" ins Achtelfinale
-
"Rote Linie": Saudi-Arabien wirft Huthi-Miliz Angriff auf heilige Stadt Mekka vor
-
DAK-Report: Große Mehrheit im Urlaub trotz Rekordhitze gut erholt
-
Französische Ex-Ministerin Dati wegen Korruption vor Gericht
-
Kosovo-Sondertribunal verkündet Urteil im Fall von Ex-Präsident Thaci
-
Bundesverwaltungsgericht prüft Klage von Umwelthilfe für bessere Luft
-
Bundesverwaltungsgericht prüft Klage von Ostseegemeinde Binz gegen LNG-Terminal
-
BGH prüft Maskenkäufe von früherem Bundesgesundheitsminister Spahn in Pandemie
-
Spitzenkandidaten für Abgeordnetenhauswahl in Berlin stellen sich Bürgerfragen
-
Fernsehduell von Schwesig und Holm vor Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern
-
Nach Wahl in Sachsen-Anhalt: Termin für erste Landtagssitzung wird festgelegt
-
Hydrosat stellt die Osiris-Konstellation vor, die Zukunft von Thermal Intelligence
-
Trump droht mit dauerhafter Schließung des Kennedy Centers in Washington
-
Iran-Krieg: USA räumen erstmals Munitionsknappheit ein
-
US-Reise: Pistorius vereinbart mit Hegseth enge Rüstungszusammenarbeit
-
"Abschied, den er verdient": Messi noch einmal für Argentinien
-
Kreise: Wirtschaftsministerium hält Preisdeckel für Sprit und Übergewinnsteuer für "problematisch"
-
Pistorius betont Einigkeit mit USA bei Truppenabzug und Tomahawks
-
Ed Sheeran: Veranstalter für Tournee-Rauswurf von Rapper Macklemore verantwortlich
-
Trump kündigt sofortige Schließung des Kennedy Centers in Washington an
-
Maduro-Vertrauter schließt Deal mit der US-Justiz
-
Dutzende Festnahmen bei Protest gegen Razzien bei türkischen LGBTQ-Aktivisten
-
Volleyball-EM: Deutschland unterliegt Frankreich
-
Ajax-Trainer bestätigt: ter Stegen wieder für Deutschland
-
US-Reise: Verteidigungsminister Pistorius trifft Hegseth im Pentagon
-
Verletzte bei Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei in Rumänien
-
Bundeskanzler Merz sagt Reise nach New York zur UN-Generaldebatte ab
-
Von New York nach Halle: Zverev beim Davis Cup dabei
-
OpenAI will KI mit Konkurrenten selbst regulieren
-
EU-Parlament hebt Immunität von ultrarechtem polnischen Politiker Braun auf
-
US-Finanzminister Bessent will chinesischen Amtskollegen treffen
-
Nach nur sechs Spielen: Toppmöller und Lens trennen sich
-
Irak will mehr Öl nach Europa exportieren - Pipeline nach Deutschland denkbar
-
Ägypten und Saudi-Arabien fordern freie Schifffahrt durch Meerenge Bab al-Mandab
-
Merz: Regierung nimmt wegen hoher Spritpreise Steuern und Abgaben in den Blick
-
Carney betont enge Verbindung Kanadas zu den USA
-
US-Notenbank Fed berät über Leitzins: Gegen Trumps Willen Erhöhung möglich
-
60-Jähriger stirbt in Hessen nach Schüssen: Drei Verdächtige festgenommen
-
Oberstes Gericht Brasiliens prüft Verbindungen von Richter zu inhaftiertem Banker
Russland rückt in der Ostukraine weiter auf strategisch wichtige Stadt Pokrowsk vor
In der Ostukraine rückt Russland eigenen Angaben zufolge weiter in Richtung der strategisch wichtigen Stadt Pokrowsk vor. Die russische Armee meldete am Donnerstag die Einnahme der nur 15 Kilometer von Pokrowsk entfernten Ortschaft Mykolajiwka. Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Lage in der Region als "extrem schwierig" bezeichnet. Indes meldeten russische Behörden einen Toten und zwei Verletzte bei ukrainischen Drohnenangriffen in der Grenzregion Belgorod.
Wie das russische Verteidigungsministerium erklärte, wurde neben Mykolajiwka in der Region Donezk auch die Ortschaft Stelmachiwka in der benachbarten Region Luhansk eingenommen. Die russischen Streitkräfte waren in den vergangenen Monaten stetig in Richtung des wichtigen logistischen Knotenpunkts Pokrowsk vorgerückt und hatten eigenen Angaben zufolge mehrere Ortschaften eingenommen.
In seiner täglichen Ansprache bezeichnete der ukrainische Präsident Selenskyj die Lage unweit von Pokrowsk am Mittwochabend als "extrem schwierig". Dort seien derzeit die meisten russischen Kräfte konzentriert, sagte er. Laut dem ukrainischen Armeechef Oleksandr Syrskyj gibt es in dem Gebiet in einer Reihe von Dörfern "heftige Kämpfe".
Unterdessen setzte Russland auch seine Luftangriffe auf die Ukraine fort. Ukrainischen Angaben zufolge wurden 74 Angriffsdrohnen und fünf Raketen auf verschiedene Ziele im Land abgefeuert, die meisten Geschosse konnten allerdings von Luftabwehrsystemen abgeschossen werden.
Aus der Hauptstadt Kiew berichteten Journalisten der Nachrichtenagentur AFP von Luftalarm und mindestens einer Explosion. Mehrere Privathäuser wurden Behördenangaben zufolge beschädigt, Tote und Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet. Bereits in den Nächten zu Montag und Dienstag war die Ukraine von einer massiven Angriffswelle mit Raketen und Drohnen überzogen worden. Dabei wurden Energieanlagen getroffen und mehrere Menschen getötet.
Bei Beschuss der Stadt Nikopol in der Südukraine wurden am Donnerstag nach Angaben der regionalen Behörden ein Mensch getötet und fünf weitere verletzt. "Ein Einkaufszentrum, verschiedene Hochhäuser, Wohnhäuser, Autos und eine Gasleitung wurden beschädigt", erklärte Regionalgouverneuer Serhij Lysak in Onlinemedien. In der Stadt Tscherkassy im Zentrum des Landes lösten die Luftangriffe ein 3000 Quadratkilometer großes Feuer aus.
Derweil meldeten russische Behörden einen Toten bei ukrainischen Drohnenangriffen auf die Grenzregion Belgorod. Die Stadt Schebekino sei von den ukrainischen Streitkräften angegriffen worden, erklärte Belgorods Regionalgouverneur Wjatscheslaw Gladkow im Onlinedienst Telegram. Dabei sei ein Mensch getötet worden, zwei weitere seien mit Verletzungen durch Granatsplitter in ein Krankenhaus gebracht worden.
Das russische Verteidigungsministerium gab an, in der Nacht eine Drohne über der Region Belgorod abgeschossen zu haben. Zudem seien zwei Drohnen über der russischen Grenzregion Brjansk und drei weitere über der annektierten Halbinsel Krim abgewehrt worden.
Die Grenzregion Belgorod ist regelmäßig Ziel ukrainischer Luft- und Drohnenangriffe. Seit dem 6. August ist die Nachbarregion Kursk zudem Schauplatz der größten ukrainischen Offensive seit Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022. Nach Angaben aus Kiew wurden bereits dutzende Ortschaften eingenommen.
Im Interview mit dem Deutschlandfunk sagte der ukrainische Botschafter in Berlin, Oleksii Makeiev, der ukrainische Vorstoß in Kursk habe "sehr viel in der Wahrnehmung verändert". Die Ukraine habe der ganzen Welt gezeigt, dass Russland besiegbar sei, "wenn man seine Schwächen sieht und sie auch nutzt". Nun brauche Kiew aber auch "viel mehr Mut von unseren Partnern".
In Brüssel kritisierte der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba die Militärhilfen der europäischen Verbündeten angesichts der jüngsten russischen Luftangriffe als zu schleppend. Es gebe teils "exzessiv lange" Zeitabstände zwischen Ankündigungen und Lieferungen - etwa bei Patriot-Systemen, sagte er am Rande eines informellen EU-Außenrats.
Weiter rief Kuleba die Europäer dazu auf, Druck auf die USA und Großbritannien auszuüben, damit diese Länder Beschränkungen für den Einsatz der von ihnen gelieferten Waffen gegen Russland aufheben. Washington und London müssten es der Ukraine erlauben, "legitime militärische Ziele tief in Russland zu treffen", forderte Kuleba. Bisher ist dies der Ukraine lediglich in der Region Charkiw gestattet.
F.Moura--PC