-
Norris schnappt sich die Pole in Madrid
-
Brics-Staaten rufen zu "maximaler Zurückhaltung" in Golfregion auf
-
US-Präsident Trump irritiert bei Besuch in Irland mit Aussage zu Wiedervereinigung
-
Nach Brand auf philippinischer Fähre Zahl der Todesopfer auf 76 gestiegen
-
Brics-Staaten rufen bei Gipfel zu "maximaler Zurückhaltung" in Golfregion auf
-
Trauer in Braunschweig: Fan verstirbt während Zweitligaspiel
-
Startelf: Schlotterbeck-Comeback für den BVB
-
Schleswig-Holstein: SPD wählt Parteichef Kämpfer zu Spitzenkandidat für Landtagswahl
-
Bericht: Ermittler identifizieren GRU-Agenten hinter Drohnenangriff von Leipzig
-
Trump: Huthis wollten keine Einmischung der USA im Jemen
-
Vier Tote bei nächtlichen russischen Angriffen auf die Ukraine
-
US-Präsident Trump trifft in Irland politische Spitzen
-
Demichelis muss liefern: "Drei Punkte sind Pflicht"
-
Kritik an Merz reißt nicht ab - SPD verärgert über CDU-Rücktrittsforderung an Bas
-
Chinas Staatschef Xi zu Gipfel der Brics-Staaten in Indien eingetroffen
-
Interview: Selenskyj zu Treffen mit Putin bei G20-Gipfel in Miami bereit
-
Kretschmer: Merz "sollte stärker das Gespräch mit den Gewerkschaften suchen"
-
Kompany mit Respekt vor Elversberg - Gnabry-Comeback offen
-
US-Präsident Trump zu zweitägigem Besuch in Irland eingetroffen
-
CDU-Generalsekretärin verteidigt Merz gegen Kritik: "Auf dem richtigen Weg"
-
Chinas Staatschef XI laut Staatsmedien zu Gipfel der Brics-Staaten in Indien eingetroffen
-
Software auf KI-Basis von OpenAI steuerte vor Angriff auf Hugging Face weitere Website an
-
Bericht: Deutsche Behörden identifizieren GRU-Agenten hinter Drohnenangriff von Leipzig
-
Hubig will Verstöße gegen Mietpreisbremse mit Bußgeldern bestrafen
-
"In mein Gehirn gebrannt": DBB-Frauen sinnen auf Revanche
-
Karius über DFB-Traum: "Mache mir darüber keine Gedanken"
-
Mecklenburg-Vorpommern: CDU-Politiker befürchten Scheitern an Fünf-Prozent-Hürde
-
US Open: Shelton fordert Zverev im Finale
-
Verleihung des Goldenen Löwen zum Abschluss des Filmfestivals in Venedig
-
Gipfeltreffen der Brics-Staaten beginnt in Indien
-
Céline Dion beginnt in Paris Konzertserie: 16 ausverkaufte Auftritte
-
Trump besucht Irland: Golf und politische Gespräche geplant
-
Seoul: Nordkorea feuert ballistische Raketen ab
-
Gary Oldman wünscht sich Jack Lowden als neuen James Bond
-
Berliner CDU-Spitzenkandidat Evers fordert von Bundesregierung mehr Geschlossenheit
-
Wieder in drei Sätzen: Zverev im US-Open-Finale
-
Mindestens 44 Verletzte bei Zugunglück in Nordfrankreich
-
25 Jahre nach 9/11: Gedenkfeiern in den USA für die Opfer der Terroranschläge
-
Erster Bundesliga-Sieg seit Rückkehr: Gosens erlöst Schalke
-
25 Jahre 9/11: US-Geheimdienst CIA gibt Berichte mit Al-Kaida-Warnungen frei
-
Selenskyj fordert von USA ab sofort "strenge" Sanktionen gegen Russland
-
Traumstart geht weiter: Nürnberg bezwingt auch Hannover
-
Erster Ultimate Champion: Hummel gewinnt in Budapest
-
Merz trennt sich von CDU-Vize-Generalsekretärin Stumpp - Thüringer Hose Nachfolger
-
Korruptionsermittlungen gegen Präsidentschaftskandidaten Bolsonaro in Brasilien
-
25 Jahre 9/11: Gespaltene USA erinnern an die Opfer der Terroranschläge
-
Huthi-Miliz im Jemen übernimmt Kontrolle über wichtige Meerenge Bab al-Mandab
-
EU und UNO verurteilen Haftstrafen gegen Organisatoren von Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong
-
Rüstungsgüter für "Abschiebeoffensiven": AfD-Politiker Siegmund löst Empörung aus
-
Vuelta: Mas weiter auf Kurs - Dunbar gewinnt Etappe
Nach IAEA-Resolution: Iran will "fortschrittliche Zentrifugen" in Betrieb nehmen
Der Iran will als Reaktion auf die jüngste Resolution der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) "neue fortschrittliche Zentrifugen" in Betrieb nehmen. Der Leiter der iranischen Atomorganisation, Mohammad Eslami, habe angeordnet, "wirksame Maßnahmen zu ergreifen, einschließlich der Inbetriebnahme einer Reihe neuer, fortschrittlicher Zentrifugen verschiedener Typen", hieß es am Freitag in einer gemeinsamen Mitteilung der Atomorganisation und des Außenministeriums in Teheran.
Die Inbetriebnahme der modernen Zentrifugen erhöhe die Kapazitäten für die Urananreicherung "beträchtlich", sagte der Sprecher der iranischen Atomorganisation, Behrus Kamalwandi.
Westliche Staaten befürchten, dass der Iran angereichertes Uran zur Entwicklung von Atomwaffen verwendet, was Teheran stets bestritten hat. Nach Angaben der IAEA ist der Iran der einzige Nicht-Atomwaffenstaat, der über auf 60 Prozent angereichertes Uran verfügt. Das Land ist damit auf dem Weg, Uran auf die für Atomwaffen notwendigen 90 Prozent anzureichern.
Die Zusammenarbeit mit der IAEA im Hinblick auf technische Aspekte und Sicherheitsfragen werde aktuell jedoch fortgesetzt, erklärten die iranischen Behörden am Freitag weiter. Die als Reaktion auf die Resolution erfolgten iranischen Gegenmaßnahmen könnten aufgehoben werden, wenn die "feindlichen (westlichen) Handlungen zurückgezogen werden oder Verhandlungen eröffnet werden".
Der IAEA-Gouverneursrat hatte die von Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA gemeinsam eingebrachte Resolution am Donnerstag verabschiedet, um den Druck auf den Iran hinsichtlich seines Atomprogramms zu erhöhen. Die Resolution wurde mit den Stimmen von 19 der 35 Mitgliedstaaten des Gouverneursrat angenommen, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Diplomatenkreisen erfuhr. Unter anderem hätten Russland und China dagegen gestimmt - mehrere Länder enthielten sich.
In der Resolution wird der Iran dazu aufgefordert, seine "gesetzlichen Verpflichtungen" aus dem Atomwaffensperrvertrag von 1970 zu erfüllen. Dieser verpflichtet Unterzeichnerstaaten wie den Iran dazu, ihre Atomaktivitäten bei der IAEA darzulegen und von der Organisation kontrollieren zu lassen.
Teheran müsse zudem "technisch plausible Erklärungen" dafür liefern, warum an zwei nicht deklarierten Stätten im Iran Uranpartikel gefunden wurden. Die vier westlichen Staaten, die den Resolutionstext vorgelegt hatten, verlangen zudem einen "umfassenden Bericht" der IAEA über das iranische Atomprogramm bis zum kommenden Frühjahr.
Der iranische Vize-Außenminister Kasem Gharibabadi warnte nach der Verabschiedung der Resolution davor, weitere Sanktionen gegen sein Land zu verhängen. Teheran habe europäische Länder schriftlich darüber informiert, dass der Iran sich aus dem Atomwaffensperrvertrag zurückziehen würde, sollten Sanktionsmechanismen in Kraft treten, sagte Gharibabadi im Staatsfernsehen.
In dem internationalen Atomabkommen mit dem Iran aus dem Jahr 2015 waren Beschränkungen des iranischen Nuklearprogramms festgelegt worden, im Gegenzug wurden die Sanktionen gegen das Land gelockert. Der designierte US-Präsident Donald Trump hatte aber während seiner ersten Amtszeit den einseitigen Rückzug seines Landes aus dem Atomabkommen im Jahr 2018 vollzogen. Danach ließ er wieder massive US-Sanktionen gegen den Iran in Kraft treten.
Als Reaktion darauf zog sich Teheran seinerseits schrittweise aus seinen Verpflichtungen aus dem Abkommen zurück. Seit 2021 fuhr der Iran auch seine Kooperation mit der IAEA zurück, unter anderem wurde Überwachungstechnik deaktiviert und Inspektoren nicht mehr ins Land gelassen.
Im Bemühen um eine Wiederbelebung des Atomabkommens war in der vergangenen Woche IAEA-Direktor Rafael Grossi in den Iran gereist. Er traf Präsident Massud Peseschkian, Außenminister Abbas Araghtschi und besuchte zwei Urananreicherungsanlagen.
Der seit Juli amtierende Präsident Peseschkian hat sich für eine Wiederbelebung des Atomabkommens ausgesprochen und fordert im Gegenzug ein Ende der Isolation seines Landes. Allerdings wird befürchtet, dass mit der Rückkehr Trumps ins Weiße Haus im Januar die Spannungen zwischen dem Iran und den USA erneut deutlich zunehmen könnten.
S.Pimentel--PC