-
Bas kündigt nach Landtagswahl Konsequenzen an: "Ein 'Weiter so' geht nicht"
-
Merz warnt AfD vor Grundgesetzverstößen nach Regierungsübernahme
-
Deutschland wehrt sich vor UN-Gericht gegen Völkermord-Vorwurf im Gazakrieg
-
Anschlagsversuch von Leipzig: Merz bekräftigt entschlossenen Kurs gegen Russland
-
Von der Leyen kündigt Investitionspaket in Höhe von 200 Millionen Euro für Grönland an
-
Merz will seinen Regierungsstil ändern - "Aufgeben ist für mich keine Option"
-
Tausende nehmen in Belgrad Abschied von gestorbenem Kriegsverbrecher Mladic
-
Sachsen-Anhalt: Ministerpräsident Schulze sieht Regierungsauftrag bei AfD
-
Neue Grenzbrücke: Russland und Nordkorea eröffnen erste direkte Straßenverbindung
-
Merz "zutiefst schockiert": Nach Sachsen-Anhalt "nicht zur Tagesordnung übergehen"
-
Weiter Flug-Chaos in Indonesien wegen Vulkanausbruchs - Hunderttausende sitzen fest
-
Widerstand aus Mitgliedstaaten: EU richtet vorerst kein Verteidigungs-Expertengremium ein
-
Nach Bruch mit Bundespartei: Frühere Thüringer BSW-Spitzenleute gründen neue Fraktion
-
Raketenabwehr statt Autos: VW verkauft Werk Osnabrück an israelischen Investor
-
Kubicki setzt sich Frist bis Mai 2027: FDP soll wieder über fünf Prozent kommen
-
Kreml: Wiederaufnahme gemeinsamer Gespräche mit der Ukraine und den USA nicht ausgeschlossen
-
CSU-Chef Söder: Müssen AfD inhaltlich stellen und nicht über Brandmauer diskutieren
-
Eishockey-WM: Deutscher Spielplan steht fest
-
UN-Menschenrechtskommissar: KI könnte zur "existenziellen Gefahr für Menschheit" werden
-
Belgien gegen Infantino: Heikler Antrag im FIFA-Machtkampf
-
Nach Bruch mit Bundespartei: Frühere Thüringer BSW-Abgeordnete gründen neue Fraktion
-
Siegmund: Gespräche über Zusammenarbeit mit AfD haben begonnen
-
Nach AfD-Sieg: Chef der Innenministerkonferenz fordert Schutz von Behörden
-
Widerstand aus Mitgliedstaaten: EU streicht Verteidigungs-Expertengremium
-
Industrieproduktion im Juli deutlich gesunken
-
Siegmund will Ministerpräsident werden - zeigt aber wenig Kompromissbereitschaft
-
Vergleichsportal: Gaspreise klettern auf Drei-Jahres-Hoch
-
Kirchen rufen nach AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt zu Achtung von Grundgesetz auf
-
WMO: Hitzewellen und Waldbrände verschlechtern die Luftqualität
-
ADAC rechnet für Wochenende mit starker Rückreisewelle auf Autobahnen
-
Bundesamt: Nord- und Ostsee in diesem Sommer "deutlich" zu warm
-
19-Jähriger soll in Hessen Mann in Wohnung erstochen haben - Festnahme
-
Nordkorea will seine Marine zu einer Nuklearstreitmacht ausbauen
-
Sabotageversuche an Stromversorgung: Weitere Sprengvorrichtungen in Sachsen gefunden
-
Völler: Klopp "kann etwas entfachen"
-
Siegmund sieht "feste Vereinbarung" mit anderen Abgeordneten als Option
-
Libanon: Elf Tote bei neuen israelischen Angriffen
-
Studie: E-Autos fahren ein Drittel günstiger als Verbrenner
-
Mittelalte Menschen und Männer in Sachsen-Anhalt besonders oft AfD-Wähler
-
Mit Eisenstange auf Münzjagd: 26-Jähriger macht sich an "Bremer Loch" zu schaffen
-
Gebäudeeinsturz in Neu Delhi mit sechs Toten: Retter suchen weitere Verschüttete
-
Chrupalla: AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt ist klares Signal gegen "Brandmauer"
-
Feierlichkeiten zur Beisetzung von Kriegsverbrecher Mladic in Belgrad haben begonnen
-
Berlin: Mann in Neuköllner Sonnenallee erschossen
-
BSW-Spitzenkandidat Schulze signalisiert Unterstützung für AfD in Sachsen-Anhalt
-
Nordrhein-Westfalen: 16-Jähriger auf Mofa stirbt nach Frontalzusammenstoß mit Auto
-
Trump schlägt Umbenennung von US-Bundesstaat New Mexico in "New America" vor
-
Gaza-Krieg: Deutschland verteidigt sich vor IGH gegen Vorwurf der Völkermord-Begünstigung
-
Warken: Personaldebatte über Merz wäre jetzt falsch
-
CDU-Politiker Amthor verteidigt Reformkurs und Kanzler Merz gegen Kritik
Kiew meldet Tote bei Angriff auf Odessa - Kreml spricht von Geländegewinnen in Kursk
Bei einem russischen Raketenangriff auf die südukrainische Hafenstadt Odessa sind Behördenangaben zufolge vier Menschen getötet und ein Frachtschiff beschädigt worden. Bei den Toten handele es sich um syrische Staatsbürger, erklärte der ukrainische Vize-Regierungschef Oleksij Kuleba am Mittwoch in Onlinemedien. Bei Angriffen im Süden und Osten der Ukraine wurden nach Behördenangaben vier weitere Menschen getötet. Moskau meldete derweil weitere Geländegewinne in der westrussischen Region Kursk.
Der russische Angriff in Odessa erfolgte laut Kuleba in der Nacht zum Mittwoch während der Beladung des Frachtschiffs mit Weizen. "Das jüngste Opfer war 18 Jahre alt, das älteste 24", erklärte der ukrainische Vize-Regierungschef. "Zwei weitere Menschen wurden verletzt, ein Ukrainer und ein Syrer", fügte er hinzu. Das Frachtschiff sei rein zivil genutzt worden. "Russland greift die ukrainische Infrastruktur an, darunter Häfen, die zur Lebensmittelsicherheit in der Welt beitragen", erklärte Kuleba weiter.
Die ukrainische Luftwaffe teilte mit, dass Russland die Ukraine in der Nacht insgesamt mit drei Raketen und 133 Drohnen angegriffen habe. 98 Drohnen seien abgeschossen worden. In der Heimatstadt des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Krywyj Rih, wurde laut Behördenangaben eine 47-jährige Frau bei einem Raketenangriff getötet. Bei russischen Luftangriffen in der östlichen Region Donezk wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft drei weitere Menschen getötet.
Die russische Armee erklärte derweil, sie habe fünf Dörfer in Kursk von den ukrainischen Truppen zurückerobert. Staatsmedien berichteten sogar von einem Eindringen russischer Truppen in Sudscha, was von Behörden jedoch nicht bestätigt wurde. Russische Medien veröffentlichten Videos, die zeigen sollen, wie russische Soldaten im Zentrum Sudschas Fahnen schwenkten. Die Stadt stellt die wichtigste Position der ukrainischen Armee in der Region dar - eine Rückeroberung durch die russische Armee wäre ein herber Rückschlag für Kiew.
Angesichts weiterer Geländegewinne in den vergangenen Tagen sprach der Kreml von einer "positiven Dynamik" in Kursk. Die russischen Truppen rückten erfolgreich in der Region vor, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Am Dienstag hatten sie bereits Geländegewinne von "mehr als hundert Quadratkilometern" vermeldet.
Die Ukraine hatte im vergangenen Sommer eine Offensive in der grenznahen russischen Region Kursk gestartet. Russland gelang es nach eigenen Angaben inzwischen aber, große Teile der anfangs von der Ukraine besetzten Gebiete wieder unter seine Kontrolle zu bringen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte am Mittwoch vor Journalisten, die russische Armee versuche, in Kursk "maximalen Druck" auf die ukrainischen Truppen aufzubauen. Seine Regierung tue jedoch "alles, was möglich ist", um die ukrainischen Soldaten zu schützen.
Bei ukrainischen Angriffen in Kursk wurden am Mittwoch russischen Angaben zufolge mindestens vier Fabrikangestellte getötet. Das angegriffene landwirtschaftliche Unternehmen befindet sich demnach in dem Dorf Kosirewka, etwa 15 Kilometer von den heftigen Kämpfen zwischen der ukrainischen und der russischen Armee entfernt.
Die neuen Angriffe auf beiden Seiten erfolgten unmittelbar nach Gesprächen zwischen den Delegationen der USA und der Ukraine in Saudi-Arabien, bei denen die Vertreter aus Kiew einer 30-tägigen Waffenruhe mit Russland zugestimmt hatten. Die USA sagten wiederum zu, ihre zwischenzeitlich gestoppte Militärhilfe für das von Russland angegriffene Land wiederaufzunehmen. Moskau reagierte bisher verhalten auf die Einigung. Russland rechne damit, in den kommenden Tagen genauer von Washington informiert zu werden, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.
X.Matos--PC