-
Trump zieht nach Blockade von Dekret zu Briefwahleinschränkungen vor Oberstes Gericht
-
Taxi ohne Lenkrad: Tesla stellt "Cybercab" vor
-
Bundesdigitalminister Wildberger eröffnet Elektronikmesse IFA mit Rundgang
-
Innenminister Dobrindt und EU-Kollegen beraten in Kopenhagen über Abschiebezentren
-
"Auf die Schnauze bekommen": Lys ohne Chance gegen Andrejewa
-
Prägend für "Generationen von Frauen": US-Feministin Gloria Steinem mit 92 Jahren gestorben
-
Lys ohne Chance gegen Andrejewa
-
Washington: Bauarbeiten für Trumps Triumphbogen beginnen
-
Polizeieinsatz wegen verdächtigen Gegenstands an Umspannwerk in Dormagen
-
50.000 Stellen betroffen: Aufsichtsrat von Volkswagen stimmt Sanierungsplan zu
-
ZDF-Umfrage vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: AfD weiter ohne absolute Mehrheit
-
OpenAI beginnt mit Einführung von neuem KI-Modell GPT-6
-
Aufsichtsrat von Volkswagen stimmt Sanierungsplan zu - Massiver Stellenabbau
-
Struff nach kuriosem Fünfsatz-Krimi ausgeschieden
-
Vance: USA untersuchen Angriff auf iranische Hochzeit
-
Leiche von Kriegsverbrecher Mladic in Serbien eingetroffen
-
Volleyball-EM: Deutschland scheitert im Viertelfinale
-
Demokratische Republik Kongo will Botschaft in Israel nach Jerusalem verlegen
-
Britischer Regierungschef Burnham empfängt französischen Präsidenten Macron
-
Bekennerschreiben nach Angriff auf Umspannwerk in Brandenburg aufgetaucht
-
Malta: Empörung über Freispruch im Caruana-Galizia-Prozess hält an
-
Streit um Förderung: AfD-nahe Stiftung zeigt Dobrindt wegen Rechtsbeugung an
-
Nach acht Jahren Reise: Mission "BepiColombo" beginnt Anflug auf den Merkur
-
Epstein-Skandal: US-Milliardär Black verweigert Kongressanhörung
-
Nächstes Slowenen-Wunderkind: Omrzel siegt wie einst Pogacar
-
Vor US-Prozess: Venezuelas Ex-Präsident Maduro pocht auf Immunität
-
Mindestens 1280 Menschen durch Sturzflut im Himalaya ums Leben gekommen
-
Russland schließt Goethe-Institute - Berlin, Paris und Warschau zeigen sich geschlossen
-
Für bis zu 14-Jährige: New York verbannt KI aus Schulen
-
FIS-Revolution: Weltmeisterschaften auch in geraden Jahren
-
Wasserdefizit in Deutschland: Erholung durch mehr Herbstregen fraglich
-
Filmstar John Malkovich denkt mit 72 noch nicht ans Aufhören
-
SPD-Fraktion diskutiert Übergewinnsteuer auf KI-Konzerne
-
Nach Zuflucht in Deutschland: Regierungsgegner im Iran zum Tode verurteilt
-
US-Exportdefizit vergrößert sich im Juli stark
-
24-Jähriger verunglückt in bayerischen Alpen tödlich
-
Frankreichs Ex-Präsident Hollande bereitet erneute Kandidatur vor
-
Streit um Förderung: AfD-nahe Stiftung verklagt Dobrindt wegen Rechtsbeugung
-
Gericht: Herzkranker Grundschüler darf nicht von Klassenfahrt ausgeschlossen werden
-
Vier Jahre nach Nord-Stream-Anschlägen: Erster Prozess beginnt in Hamburg
-
Anklage im Fall von Schüssen auf Polizisten in Rheinland-Pfalz erhoben
-
Verletzung im Training: Reitz fehlt Leipzig wochenlang
-
Schwere Vorwürfe: Waldorfschule in Dachsberg in Baden-Württemberg bleibt vorläufig zu
-
Russland schließt Goethe-Institute - Wadephul äußert Bedauern
-
Putin weist Spekulationen über weitere Mobilmachung für Ukraine-Offensive zurück
-
Entwurf für Beschlussvorlage: SPD-Fraktion erwägt Zerschlagung von Öl-Konzernen
-
Prozess gegen ersten Nord-Stream-Verdächtigen beginnt Mitte Oktober in Hamburg
-
Suche beendet: Kanu-Olympiasieger Rauhe wird Staatsminister
-
Polizei löst Blockadeaktion vor Lüttich-Kaserne in Köln auf
-
Vertauschte Rollen: US-Star Clooney wird beim Filmfestival in Venedig zum Fotografen
Vorzeitige Stimmabgabe für Präsidentenwahl in Südkorea begonnen
In Südkorea hat am Donnerstag die Stimmabgabe für die Präsidentschaftswahl begonnen, die durch die kurzzeitige Verhängung des Kriegsrechtes im Land notwendig wurde. Das neue Staatsoberhaupt und der Nachfolger für den den abgesetzten Präsidenten Yoon Suk Yeol wird zwar erst am 3. Juni gewählt, jedoch war am Donnerstag und Freitag eine vorzeitige Stimmabgabe möglich. Als aussichtsreichste Kandidaten gehen der Oppositionskandidat Lee Jae Myung und der konservative ehemalige Arbeitsminister Kim Moon Soo von der regierenden People Power Party (PPP) - die Partei Yoons - ins Rennen.
Yoon hatte Anfang Dezember in einem Haushaltsstreit kurzzeitig das Kriegsrecht verhängt und damit eine politische Krise in Südkorea ausgelöst. Das Parlament in Seoul stimmte daraufhin für die Absetzung Yoons, was das südkoreanische Verfassungsgericht Anfang April bestätigte. Nun hofft das seitdem durch Übergangspräsidenten regierte Land, durch die Wahl eines neuen Staatschefs die Krise zu überwinden.
Alle wichtigen Umfragen sehen Lee von der Demokratischen Partei als klaren Favoriten. Einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Gallup zufolge würden 49 Prozent der Befragten für ihn stimmen. Kim kommt demnach auf 35 Prozent der Stimmen.
In den vergangen Jahren haben zunehmend mehr Südkoreaner von der Möglichkeit der vorzeitigen Stimmabgabe Gebrauch gemacht. Bei der Präsidentschaftswahl 2022 gaben bereits 37 Prozent ihre Stimme vor dem eigentlichen Wahltag ab.
Am Donnerstag lag die Wahlbeteiligung bereits bei 19,6 Prozent - und war damit die höchste jemals in Südkorea bei einer vorzeitigen Wahl am ersten Tag erzielte Quote. Auch die Wahlbeteiligung im Ausland erreichte mit vier Fünfteln der insgesamt 1,97 Millionen Wahlberechtigten einen historischen Höchststand.
Auch Oppositionskandidat Lee gab seine Stimme bereits am Donnerstagmorgen in der Hauptstadt Seoul ab. Dort sagte er vor Journalisten: "Es gibt ein Sprichwort, das besagt, dass eine Stimme mehr Macht hat als eine Kugel." Selbst ein Aufstand könne "nur durch die Beteiligung der Bevölkerung an der Wahl wirklich überwunden werden".
Laut einer Gallup-Umfrage gaben mehr als die Hälfte von Lees Anhänger an, dass sie vorzeitig wählen wollten, während dies nur 16 Prozent der Anhänger von Kim vorhatten.
Kim hat angekündigt, dass er seine Stimme in Incheon westlich von Seoul abgeben wird. Seine Entscheidung, vorzeitig zu wählen, hat viele Menschen in rechtsgerichteten Kreisen überrascht, wo Verschwörungstheorien zu Wahlbetrug – insbesondere bei der vorzeitigen Stimmabgabe – weit verbreitet sind.
Der 37-Jährige versicherte seinen Anhängern jedoch, dass es "keinen Grund zur Sorge" gebe. "Wenn Sie zögern, frühzeitig zu wählen, und dann die Hauptwahl verpassen, wäre das ein großer Verlust", sagte der konservative Kandidat.
S.Pimentel--PC