-
Washington: Bauarbeiten für Trumps Triumphbogen beginnen
-
Polizeieinsatz wegen verdächtigen Gegenstands an Umspannwerk in Dormagen
-
50.000 Stellen betroffen: Aufsichtsrat von Volkswagen stimmt Sanierungsplan zu
-
ZDF-Umfrage vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: AfD weiter ohne absolute Mehrheit
-
OpenAI beginnt mit Einführung von neuem KI-Modell GPT-6
-
Aufsichtsrat von Volkswagen stimmt Sanierungsplan zu - Massiver Stellenabbau
-
Struff nach kuriosem Fünfsatz-Krimi ausgeschieden
-
Vance: USA untersuchen Angriff auf iranische Hochzeit
-
Leiche von Kriegsverbrecher Mladic in Serbien eingetroffen
-
Volleyball-EM: Deutschland scheitert im Viertelfinale
-
Demokratische Republik Kongo will Botschaft in Israel nach Jerusalem verlegen
-
Britischer Regierungschef Burnham empfängt französischen Präsidenten Macron
-
Bekennerschreiben nach Angriff auf Umspannwerk in Brandenburg aufgetaucht
-
Malta: Empörung über Freispruch im Caruana-Galizia-Prozess hält an
-
Streit um Förderung: AfD-nahe Stiftung zeigt Dobrindt wegen Rechtsbeugung an
-
Nach acht Jahren Reise: Mission "BepiColombo" beginnt Anflug auf den Merkur
-
Epstein-Skandal: US-Milliardär Black verweigert Kongressanhörung
-
Nächstes Slowenen-Wunderkind: Omrzel siegt wie einst Pogacar
-
Vor US-Prozess: Venezuelas Ex-Präsident Maduro pocht auf Immunität
-
Mindestens 1280 Menschen durch Sturzflut im Himalaya ums Leben gekommen
-
Russland schließt Goethe-Institute - Berlin, Paris und Warschau zeigen sich geschlossen
-
Für bis zu 14-Jährige: New York verbannt KI aus Schulen
-
FIS-Revolution: Weltmeisterschaften auch in geraden Jahren
-
Wasserdefizit in Deutschland: Erholung durch mehr Herbstregen fraglich
-
Filmstar John Malkovich denkt mit 72 noch nicht ans Aufhören
-
SPD-Fraktion diskutiert Übergewinnsteuer auf KI-Konzerne
-
Nach Zuflucht in Deutschland: Regierungsgegner im Iran zum Tode verurteilt
-
US-Exportdefizit vergrößert sich im Juli stark
-
24-Jähriger verunglückt in bayerischen Alpen tödlich
-
Frankreichs Ex-Präsident Hollande bereitet erneute Kandidatur vor
-
Streit um Förderung: AfD-nahe Stiftung verklagt Dobrindt wegen Rechtsbeugung
-
Gericht: Herzkranker Grundschüler darf nicht von Klassenfahrt ausgeschlossen werden
-
Vier Jahre nach Nord-Stream-Anschlägen: Erster Prozess beginnt in Hamburg
-
Anklage im Fall von Schüssen auf Polizisten in Rheinland-Pfalz erhoben
-
Verletzung im Training: Reitz fehlt Leipzig wochenlang
-
Schwere Vorwürfe: Waldorfschule in Dachsberg in Baden-Württemberg bleibt vorläufig zu
-
Russland schließt Goethe-Institute - Wadephul äußert Bedauern
-
Putin weist Spekulationen über weitere Mobilmachung für Ukraine-Offensive zurück
-
Entwurf für Beschlussvorlage: SPD-Fraktion erwägt Zerschlagung von Öl-Konzernen
-
Prozess gegen ersten Nord-Stream-Verdächtigen beginnt Mitte Oktober in Hamburg
-
Suche beendet: Kanu-Olympiasieger Rauhe wird Staatsminister
-
Polizei löst Blockadeaktion vor Lüttich-Kaserne in Köln auf
-
Vertauschte Rollen: US-Star Clooney wird beim Filmfestival in Venedig zum Fotografen
-
Kanu-Olympiasieger Ronald Rauhe wird neuer Sport-Staatsminister
-
US-Importverbot für humanoide Roboter: Deutsches Start-up hofft auf Ausnahme
-
Verbesserte Konjunktur: Wirtschaftsinstitute heben Wachstumsprognosen deutlich
-
Iran greift US-Stützpunkte am Golf an - Trump droht mit weiteren US-Angriffen
-
UNO: Versorgung Überlebender in Nepal bleibt "sehr, sehr, sehr schwierig"
-
Menschenrechtsgericht stellt knapp 900 Verfahren gegen Russland ein
-
Malta: Hunderte demonstrieren gegen Freispruch nach Mord an Enthüllungsjournalistin
Polen: Tusk will nach Wahl-Rückschlag am 11. Juni Vertrauensfrage stellen
Nach dem Sieg des Rechtsnationalisten Karol Nawrocki bei der Präsidentschaftswahl in Polen will der liberal-konservative Regierungschef Donald Tusk am 11. Juni im Parlament die Vertrauensfrage stellen. "Diese Vertrauensfrage sollte ein Neuanfang sein", sagte Tusk am Dienstag vor einer Kabinettssitzung in Warschau. US-Präsident Donald Trump frohlockte unterdessen über den Sieg Nawrockis: Dieser Wahlausgang "schockiert ganz Europa", konstatierte er.
Der Sieg des Polit-Neulings Nawrockis, der von der vorherigen rechtsnationalistischen Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) unterstützt wird, stellt einen schweren Rückschlag für die Regierung Tusk dar - der künftige Staatschef könnte ähnlich wie sein Vorgänger Andrzej Duda von der Regierung betriebene Reformen blockieren. Tusk hatte auf den Sieg des bei der Stichwahl am Sonntag knapp unterlegenen pro-europäischen Warschauer Bürgermeisters Karol Nawrocki gesetzt, der sein Parteifreund bei der liberal-konservativen Bürgerplattform (PO) ist.
Die Vertrauensfrage hatte Tusk deshalb bereits am Montagabend in einer Fernsehansprache angekündigt, ohne allerdings zunächst einen Termin zu nennen. Zugleich kündigte er in der Rede an, weiter regieren zu wollen, und bekundete die Hoffnung auf gute Zusammenarbeit mit Nawrocki. "Die Präsidentschaftswahl hat hier nichts verändert und wird auch nichts ändern", beteuerte Tusk.
Der Sieg des Trump-Fans Nawrocki löste Jubel im Lager der europäischen Rechtspopulisten und Rechtsnationalisten aus - wie auch im Weißen Haus. "Glückwunsch Polen, Ihr habt einen Sieger gewählt", schrieb Trump am Dienstag in seinem Onlinedienst Truth Social. "Ein Trump-Verbündeter siegt in Polen und schockiert ganz Europa", fügte er hinzu. Der 42-jährige Nawrocki war erst Anfang Mai zu Besuch bei Trump im Weißen Haus gewesen.
Auch US-Außenminister Marco Rubio gratulierte dem polnischen Wahlsieger. "Das polnische Volk hat gesprochen und unterstützt ein stärkeres Militär und die Sicherung seiner Grenzen", erklärte Rubio. Er freue sich auf eine enge Zusammenarbeit mit Nawrocki und der polnischen Regierung, "um unsere gemeinsamen Prioritäten voranzubringen", fügte Rubio hinzu.
Der Kreml erklärte unterdessen, dass er keine Verbesserung der russisch-polnischen Beziehungen unter dem neuen Präsidenten erwarte. "Derzeit lässt sich nicht erwarten, dass in Polen ein Politiker mit einer breiteren politischen Vision an die Macht kommt, die ein Überdenken der Beziehungen zu den Nachbarländern einschließlich Russlands auslösen würde", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.
Nawrocki will die polnische Unterstützung für die Ukraine in ihrem Abwehrkrieg gegen Russland fortsetzen. Doch lehnt er eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine ab. Den etwa eine Million ukrainischen Flüchtlingen in seinem Land wirft der Rechtsnationalist vor, sich an Polen zu bereichern.
X.Brito--PC