-
Selbstfahrende Autos: Uber und Wayve starten in London mit Robotaxi-Fahrten
-
BGH urteilt noch einmal in Dauerstreit von Kraftwerk und Produzent Pelham
-
Bundesgerichtshof entscheidet über Gema-Klage wegen Fernsehen im Seniorenheim
-
Bundesgerichtshof verhandelt über Nutzung von Foto für KI-Training
-
Treffen der Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens in Weimar
-
"Star Wars"-Museum in Los Angeles gewährt vor Eröffnung Einblicke in seine Räume
-
Hape Kerkeling hält Vortrag bei der SPD-Bundestagsfraktion - für Demokratie
-
Empörung nach Freispruch für maltesischen Geschäftsmann in Mordfall Caruana Galizia
-
Studie: Reale CO2-Bilanz von Plugin-Hybriden wird immer schlechter
-
Nach Vandalismus: Dolly Parton erhält neuen Stern auf "Walk of Fame"
-
Wahnsinns-Gegentor: Aber Bayern souverän weiter
-
Venezuela unterzeichnet milliardenschwere Verträge mit Chevron, ENI und GE Vernova
-
"Kein Fan": Trump froh über Ausreise von Harry und Meghan
-
CL: Wolfsburg und Frankfurt scheitern dramatisch
-
Macron eröffnet Ausstellung von Bayeux-Wandteppich in London
-
US-Richterin verhindert Abspaltung der Google-Werbeplattform
-
Gespräche in der EU über Reform des Auswärtigen Dienstes
-
Filmfestival von Venedig: Hollywoodstar George Clooney für Lebenswerk geehrt
-
Nach Krösche-Gerüchten: Frankfurt betont "Geschlossenheit"
-
Uber streicht weltweit jede zehnte Stelle und stellt Betrieb in Nigeria und Uganda ein
-
Basketball: Nyara Sabally im deutschen WM-Kader
-
Umfrage vor Berliner Abgeordnetenhauswahl sieht CDU wieder vor Linkspartei
-
Ukraine führt neues zweistufiges Luftalarm-System ein
-
Medien: DFB will Kompass-Modell durchsetzen
-
"Trump-Straße": Trump erwägt Umbenennung der Straße von Hormus
-
"Brutale Diktatur": USA rufen Partner zur Ächtung Nicaraguas auf
-
Ellbogenbruch: Golfprofi Schmid fällt lange aus
-
Nach Anschlagsversuch in Leipzig: EU bereitet neue Russland-Sanktionen vor
-
Formel 1: Hadjar fehlt auch in Monza
-
Céline Dion singt mit Fans vor ihrem Pariser Hotel
-
Minister: Israel plant Umsiedlung von Bevölkerung des Gazastreifens
-
USA: Goldener Trump-Dollar kommt in Umlauf
-
Frau stirbt nach Attacke mit Messer und Feuer durch Ehemann in Stuttgart
-
Selenskyj bietet Deutschland nach Anschlagsversuch in Leipzig Hilfe an
-
Nach Angriff auf Hochzeitsfeier: Teheran wirft den USA "Kriegsverbrechen" vor
-
Rücksichtslos gefahren: Golf-Star Tiger Woods verliert vorerst Führerschein
-
Ermittlungen nach Angriffen auf Umspannwerke wegen Anschlagsverdachts
-
Nach Autounfall: Woods bekennt sich doch schuldig
-
US-Ölriese Chevron will Ölförderung in Venezuela verdoppeln
-
Zwei Leichen in Mehrfamilienhaus in Bayern: Haftbefehl gegen Verdächtigen
-
Niederlande verlagern 86 Tonnen ihrer Goldreserven aus USA und Kanada nach London
-
George Clooney: Die USA "werden von den am wenigsten qualifizierten Leuten regiert"
-
"Sprache der Eskalation": Bundesregierung weist Kritik aus Moskau zurück
-
Reiche stimmt Reform der Einkommensteuer im Kabinett zu - der Ärger der SPD bleibt
-
EU-Kommission genehmigt Reiches Pläne für neue Gaskraftwerke
-
Filmfestival in Venedig: Jury-Präsidentin kritisiert geringen Frauenanteil im Wettbewerb
-
Nach Anschlagsversuch in Leipzig: EU stützt Deutschlands Vorgehen gegen Russland
-
Stallbrand in Niedersachsen: 120 Schweine verenden
-
Mädchen zu Selbstverletzung genötigt und Männer attackiert: Jugendstrafe in Hamburg
-
Anschlag auf NRW-Umspannwerk: Abschussvorrichtungen für Pyrotechnik gefunden
Nach iranischem Angriff auf Klinik: Israel kündigt Vergeltung an und droht Chamenei
Nach einem iranischen Raketenangriff auf ein Krankenhaus in Israel hat die israelische Regierung Vergeltung angekündigt und eine direkte Drohung gegen Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei ausgesprochen. Chamenei dürfe nicht "weiter existieren", sagte Israels Verteidigungsminister Israel Katz am Donnerstag. Bei der jüngsten iranischen Angriffswelle wurden nach Angaben von Rettungskräften dutzende Menschen verletzt. Während Israel erneut iranische Atomanlagen bombardierte, heizte US-Präsident Donald Trump Spekulationen über eine Beteiligung der USA an den Angriffen gegen den Iran an.
Am siebten Tag des iranisch-israelischen Kriegs flog die israelische Luftwaffe neue Angriffe auf die Atomanlage Natans und einen "inaktiven Kernreaktor" in Arak. Insgesamt griffen nach Angaben der Armee rund 40 Kampfflugzeuge dutzende Ziele an. In Natans lässt die iranische Regierung Uran anreichern. Die israelische Armee hatte die Anlage bereits zu Beginn ihres Großangriffs auf den Iran bombardiert.
In mehreren Teilen Israels wurde derweil am frühen Donnerstagmorgen Luftalarm ausgelöst, nachdem der Iran einen neuen Raketenangriff auf Israel gestartet hatte. Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten von Explosionen, die in Tel Aviv und Jerusalem zu hören waren. Nach Angaben der israelischen Armee feuerte der Iran "dutzende ballistische Raketen" ab, mindestens 47 Menschen wurden nach Angaben von Rettungskräften verletzt.
Einer der Angriffe traf das Soroka-Krankenhaus in Beerscheba in Südisrael. "Mehrere Stationen wurden vollständig zerstört, und das gesamte Krankenhaus ist stark beschädigt", erklärte die Klinikleitung. 40 Menschen seien verletzt worden. Bei den iranischen Raketenangriffen wurden außerdem in zwei Städten nahe Tel Aviv mehrere Gebäude beschädigt. Der Iran erklärte, das Hauptziel seines Raketenangriffs in Beerscheba sei nicht das Krankenhaus, sondern ein nahe gelegener Militär- und Geheimdienststützpunkt gewesen.
Die Führung in Teheran werde "einen hohen Preis" zahlen für das Bombardement des Krankenhauses und Angriffe "auf Zivilisten im Zentrum des Landes", schrieb Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu im Onlinedienst X.
Verteidigungsminister Katz sagte, die Armee sei angewiesen worden, die Angriffe auf den Iran zu "intensivieren". Mit Blick auf Chamenei sagte er: "Ein solcher Mann darf nicht weiter existieren." Irans geistliches Oberhaupt betrachte "die Zerstörung Israels als sein Ziel" und gebe "persönlich den Befehl, Krankenhäuser anzugreifen".
Chamenei hatte am Mittwoch Aufrufe zur Kapitulation scharf zurückgewiesen und die USA vor einem militärischen Eingreifen an der Seite Israels gewarnt. Trump hält sich diese Option weiter offen. "Ich habe Ideen, was ich tun könnte, aber ich habe noch keine endgültige Entscheidung getroffen", sagte der US-Präsident am Mittwoch im Weißen Haus. "Ich treffe die endgültige Entscheidung gerne eine Sekunde, bevor sie fällig ist, denn die Dinge ändern sich. Besonders im Krieg."
Das "Wall Street Journal" berichtete, dass Trump seinen Beratern gesagt habe, dass er Angriffspläne grundsätzlich schon genehmigt habe. Er will demnach aber noch abwarten, ob der Iran sein Atomprogramm aufgibt.
Israel hat sein am vergangenen Freitag begonnenes militärisches Vorgehen gegen den Iran mit dem Ziel begründet, Teheran vom Bau einer Atombombe abzuhalten. Die islamische Republik hat stets erklärt, Uran lediglich für die zivile Nutzung anreichern zu wollen.
Die Regierung in Teheran warnte die USA davor, militärisch in den Krieg einzugreifen. In einem solchen Fall würde der Iran "den Aggressoren eine Lektion erteilen und seine nationale Sicherheit und seine nationalen Interessen verteidigen", sagte der stellvertretende iranische Außenminister Kasem Gharibabadi nach Angaben des Staatsfernsehens.
Russlands Präsident Wladimir Putin und sein chinesischer Kollege Xi Jinping verurteilten die israelischen Angriffe auf den Iran scharf und forderten eine diplomatische Lösung des Konflikts. Moskau und Peking gingen beide davon aus, dass eine Lösung des Konflikts "nicht mit Gewalt", sondern "ausschließlich mit politischen und diplomatischen Mitteln erreicht werden kann und muss", sagte Putins Berater Juri Uschakow nach einem etwa einstündigen Telefonat zwischen Putin und Xi vor Journalisten.
Die Sprecherin des Außenministeriums in Moskau warnte "insbesondere Washington vor einer militärischen Intervention". Dies wäre ein "äußerst gefährlicher Schritt mit wirklich unvorhersehbaren negativen Folgen", sagte Maria Sacharowa.
Das geistliche Oberhaupt der Schiiten im Irak, Ayatollah Ali Sistani, warnte, dass ein Angriff auf die "oberste religiöse und politische Führung" des Iran "schreckliche Folgen für die Region" haben würde.
Im Bemühen um eine Verhandlungslösung wollen Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) und seine Kollegen aus Frankreich und Großbritannien am Freitag in Genf den iranischen Chefdiplomaten Abbas Araghtschi treffen. Auch der UN-Sicherheitsrat will sich am Freitag auf Antrag Teherans erneut mit dem eskalierten Konflikt befassen.
P.L.Madureira--PC