-
USA greifen erstmals seit Wochen Ziele im Iran an
-
Venezuelas Ex-Präsident Maduro meldet sich aus US-Haft zu Wort
-
Militär: USA greifen erstmals seit Wochen Ziele im Iran an
-
NFL: Los Angeles Rams locken Donald aus dem Ruhestand
-
Bevölkerung von Guinea-Bissau stimmt über Stärkung des Präsidenten ab
-
Junge Italienerin stirbt durch Schüsse bei Techno-Party in der Schweiz
-
Fähre sinkt vor Nordzypern: Mindestens acht Todesopfer
-
Frankreichs Ex-Premier Philippe will konservative Parteien in neuem Bündnis einen
-
AfD-Verbotsverfahren: Merz warnt vor sehr hohen Hürden
-
Merz: Regierung hat Reaktion auf Drohnenvorfall in Leipzig weitgehend festgelegt
-
Schalker Dämpfer bei Bundesliga-Comeback
-
Vermisster 27-Jähriger tot aus Baggersee Giesen geborgen
-
Neuer Dodge Charger startet in Deutschland ab 65.093 Euro
-
Konstantelias-Verletzung bringt BVB vor Transferschluss unter Zugzwang
-
Kampenwandkreuz wird zum 75. Jahrestag mit Bergmesse gewürdigt
-
Deutschland verteidigt Hockey-WM-Titel mit 1:0 gegen Spanien
-
Motorradwrack nach mehr als zehn Stunden im Wald entdeckt
-
B192 bleibt zwischen Penkow und Roez nach Unwetter gesperrt
-
Kreuzbandriss stoppt Konstantelias nach starkem BVB-Debüt
-
Magdeburg startet mit 33:31-Sieg in Gummersbach in die Saison
-
Deutschlands Hockey-Männer sichern sich den vierten WM-Titel
-
Transfermarkt: Gakpo vor City-Wechsel, Morata geht zu Leganés
-
Suzuki trifft dreimal bei Freiburgs 4:1 gegen Werder Bremen
-
BVB bestätigt Kreuzbandriss bei Neuzugang Konstantelias
-
Historischer Erfolg: Hockey-Herren erneut Weltmeister
-
Nena kündigt Berliner Arena-Konzert für Oktober 2027 an
-
Letzter Sommertag bringt Hitze, Sturmböen und nächtliche Gewitter
-
Sarah Oswald spricht über Ost-Identität und ihre Heimat Köpenick
-
Kickers-U17 schlägt Heidenheim nach frühem Doppelschlag mit 4:1
-
Merz warnt vor wirtschaftlichen Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Wütender Trump droht Journalistin mit "Bestrafung" durch Aufsichtsbehörde
-
Befürchtung bestätigt: Konstantelias erleidet Kreuzbandriss
-
Historischer Erfolg: Hockey-Männer erneut Weltmeister
-
Isländer stimmen mit knapper Mehrheit gegen EU-Beitrittsverhandlungen
-
Krimi in Danzig: Basketballer gewinnen Spitzenspiel
-
Suzuki-Gala sorgt für Füllkrugs Frust-Start
-
HBL: Magdeburg startet siegreich in die Saison
-
Islands Regierungschefin bezeichnet Referendum-Ausgang als "Sieg für Demokratie"
-
Mindestens sieben Tote bei Schiffsunglück vor Küste Nordzyperns
-
Mehr als 790 Tote nach Sturzflut im Himalaya - Befreiungsaktion für verschüttete Arbeiter
-
Schüsse bei Techno-Party in der Schweiz: Eine Tote und fünf Verletzte
-
Gegen zehn Darmstädter: Hannover feiert ersten Sieg
-
Kaiserslautern mit Befreiungsschlag - St. Pauli in der Krise
-
Trauergottesdienste für Harald V. in Norwegen mit neuem König Haakon VIII. und Regierung
-
Aragón: Márquez feiert dritten Doppelsieg in Serie
-
Vierter WM-Titel: Zeidler bleibt das Maß aller Dinge
-
Rang vier: Achter verpasst Medaille bei der Ruder-WM
-
Klingbeil sucht bei G20-Treffen in USA nach neuen Handelspartnern
-
Mühsame Suche nach Vermissten nach Sturzflut im Himalaya - Retter in Tibet abgezogen
-
"Export-Lawine": Chinas BYD verkauft massenhaft Plugin-Hybrid-Autos in Deutschland
Spannungen mit Venezuela überschatten Wahl in Guyana
Inmitten der Spannungen mit dem Nachbarland Venezuela ist am Montag in Guyana ein neues Parlament gewählt worden. Die Wahllokale öffneten am Montagmorgen und sollten bis zum Abend (Mitternacht MESZ) geöffnet bleiben. Die Partei, die als stärkste Kraft aus der Wahl hervorgeht, bestimmt den nächsten Präsidenten. Am Sonntag hatten die Behörden des ölreichen Landes Schüsse aus Venezuela auf ein Schiff mit Wahlunterlagen für die von beiden Ländern beanspruchte Region Essequibo gemeldet.
Als Favoriten der Wahl in Guyana gelten der amtierende Staatschef Irfaan Ali, der Oppositionskandidat Aubrey Norton und der Milliardär Azruddin Mohamed, der mit einer neuen Partei das traditionelle Zwei-Parteien-System aufbrachen will. Das Wahlergebnis wird frühestens für Donnerstag erwartet.
Der künftige Präsident muss die riesigen Ölvorkommen in dem südamerikanischen Land verwalten, dank derer sich der Staatshaushalt innerhalb von fünf Jahren vervierfacht hat. Guyana verzeichnete im vergangenen Jahr mit gut 43 Prozent das höchste Wirtschaftswachstum in Lateinamerika.
Einen Tag vor der Wahl hatten die Behörden einen Zwischenfall in der von Guyana und Venezuela beanspruchten Region Essequibo gemeldet. Aus dem Nachbarland seien am Sonntagnachmittag (Ortszeit) Schüsse auf ein Patrouillenschiff mit Wahlunterlagen für die Region auf dem Fluss Cuyuní in Essequibo abgegeben worden, erklärten Guyanas Armee und Polizei. Unmittelbar nach dem Beschuss in Höhe des Ortes Bamboo habe die Besatzung des guyanischen Patrouillenbootes zurückgeschossen.
Bei dem Vorfall sei auf guyanischer Seite niemand verletzt worden, hieß es in der Mitteilung von Armee und Polizei. Die Besatzung habe ihre Fahrt fortgesetzt und die Wahlunterlagen planmäßig zu den Wahllokalen gebracht. Die mutmaßlichen Verantwortlichen für den Angriff benannten die guyanischen Sicherheitsbehörden nicht. Sie erklärten lediglich, die Schüsse seien "vom venezolanischen Ufer" abgegeben worden.
Die beiden Nachbarländer haben einander in der Vergangenheit wiederholt Schüsse auf ihre Schiffe vorgeworfen. Meist schrecken sie aber davor zurück, das Militär des jeweils anderen Landes öffentlich verantwortlich zu machen. Hintergrund der Vorwürfe ist der Streit zwischen Guyana und Venezuela um das Gebiet Essequibo, das zwei Drittel der Landfläche Guyanas ausmacht.
Venezuela reklamiert Essequibo seit mehr als einem Jahrhundert für sich. Caracas' Begehrlichkeiten nahmen zu, nachdem ExxonMobil 2015 in dem Gebiet Ölvorkommen entdeckt hatte. In Essequibo leben rund 125.000 der insgesamt rund 850.000 Bewohner der ehemaligen britischen und niederländischen Kolonie Guyana. In dem Gebietsstreit hatte Guyanas scheidender Staatschef Irfaan Ali eine harte Haltung eingenommen und Rückendeckung der USA erhalten.
Im April 2024 ließ Venezuelas linksnationalistischer Präsident Nicolás Maduro ein Gesetz verabschieden, das Essequibo zu einem Bundesstaat Venezuelas erklärt und die Einrichtung "geheimer Militärbasen" durch die USA in der Region anprangert. Die Regierung in Georgetown nannte das Gesetz einen "eklatanten Verstoß" gegen das Völkerrecht. US-Außenminister Marco Rubio hatte im März bei einem Besuch in Guyana vor "Konsequenzen" für Venezuela gewarnt, sollte es das Nachbarland angreifen.
J.Oliveira--PC