-
Gegen zehn Darmstädter: Hannover feiert ersten Sieg
-
Kaiserslautern mit Befreiungsschlag - St. Pauli in der Krise
-
Trauergottesdienste für Harald V. in Norwegen mit neuem König Haakon VIII. und Regierung
-
Aragón: Márquez feiert dritten Doppelsieg in Serie
-
Vierter WM-Titel: Zeidler bleibt das Maß aller Dinge
-
Rang vier: Achter verpasst Medaille bei der Ruder-WM
-
Klingbeil sucht bei G20-Treffen in USA nach neuen Handelspartnern
-
Mühsame Suche nach Vermissten nach Sturzflut im Himalaya - Retter in Tibet abgezogen
-
"Export-Lawine": Chinas BYD verkauft massenhaft Plugin-Hybrid-Autos in Deutschland
-
Norwegens neuer König Haakon VIII. gedenkt seines Vaters bei Trauergottesdienst
-
"Neuer Präsident genügt nicht": KNVB plant FIFA-Zukunftsgipfel
-
Russland kündigt "massive Angriffe" auf ukrainischen Energiesektor an
-
Dähling kritisiert EEG-Reform und Netzpaket als Bremse der Energiewende
-
Rechtsextremer Minister Ben Gvir ist "stolz" auf schlechte Haftbedingungen in Israel
-
Junge Frau bei Schüssen während Rave-Party in der Schweiz getötet - Fünf Verletzte
-
Isländer stimmen in Referendum gegen EU-Beitrittsverhandlungen
-
Nach Öl-Deal mit Trump: Venezuelas Präsidentin sichert Wahrung der Souveränität zu
-
"Stayin' Alive": Pogacar meldet sich aus dem Krankenhaus
-
Chelsea holt Keeper Martínez von Aston Villa
-
SPD- und Grünen-Politiker fordern Verbot radikaler AfD-Landesverbände
-
Prinz George startet sein Leben am Eton College
-
Chinesischer Autobauer BYD verkauft massenweise Plugin-Hybride in Deutschland
-
Hrgovic neuer IBF-Weltmeister - jetzt Duell mit Kabayel?
-
Oberbayern: 31 Jahre alte Britin in Bahnhof in Rosenheim erstochen
-
Sturzflut im Himalaya: Erdrutsch formt neuen See - Retter in Tibet abgezogen
-
Schüsse bei Rave-Party in der Schweiz: Ein Toter und fünf Verletzte
-
Ein Todesopfer und fünf Verletzte bei Schüssen bei Rave-Party in der Schweiz
-
Referendum in Island: Gegner von EU-Beitrittsverhandlungen kurz vor Auszählungsende vorne
-
Unter Tränen: Federer in Hall of Fame des Tennis aufgenommen
-
Viererpack Messi: Miami beendet Negativserie
-
Rettungskräfte in Nepal kämpfen gegen Regen und steigende Pegelstände
-
"Sieg teuer bezahlt": Kovac leidet mit Konstantelias
-
Junta im Niger schlägt Aufstand von Soldaten mit Hilfe Russlands nieder
-
Referendum in Island über EU-Beitrittsverhandlungen beendet
-
"Bild am Sonntag": Bahn investiert 210 Millionen Euro in "XXL-Waschprogramm"
-
Ehemaliger Trump-Unterstützer aus den USA abgeschoben
-
IAEA: Akw Saporischschja seit mehr als einer Woche ohne externe Stromversorgung
-
Dritter Sieg: Nürnberg mit bestem Start seit 1999
-
Norwegen trauert um Harald V. - neuer König Haakon VIII. hält Rede an die Nation
-
Operation nötig: Pogacar bricht sich Schlüsselbein
-
Sirtaki zum Auftakt: Dortmund dominiert den HSV
-
Norwegens neuer König Haakon VIII. würdigt verstorbenen Vater in erster Rede
-
Kinderärztin wirft Merz in Bürgergespräch schädliche Politik vor
-
Zweijähriges Mädchen bei russischem Drohnenangriff auf Kiew getötet
-
Coca-Cola-Abfüller erhöht Abgabepreise ab September
-
McDonald’s bringt M&M Bacon und mehrere neue Aktionsprodukte zurück
-
Führerscheine von 2002 bis 2004 müssen bis Januar 2027 umgetauscht werden
-
Gebühren können Altersvorsorge über 40 Jahre erheblich mindern
-
Karlsruher SC verliert torreiches Heimspiel gegen Wolfsburg mit 2:5
-
Mobiler Freizeitpark Happy Fun World öffnet in Ettlingen
USA: Attentat auf Trump-nahen Aktivisten Kirk nährt Furcht vor weiterer Gewalt
In den USA hat das tödliche Attentat auf den rechten Aktivisten Charlie Kirk die Furcht vor weiterer politischer Gewalt genährt. Präsident Donald Trump nannte Kirk einen "Märtyrer für die Wahrheit und die Freiheit" und machte "radikale Linke" für seinen Tod verantwortlich. Das FBI fand nach Angaben vom Donnerstag die Tatwaffe und veröffentlichte das Foto eines Verdächtigen.
Der 31-jährige Podcaster und Trump-Unterstützer Kirk war am Mittwoch bei einem Auftritt an einer Universität im Bundesstaat Utah tödlich von einer Kugel am Hals getroffen worden. Kirk war Mitbegründer der ultrakonservativen Organisation Turning Point USA (etwa: Wendepunkt USA) und Trumps Sprachrohr für die Jugend.
Trump nutzte das nationale Gedenken an den 24. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001, um Kirk zu würdigen. Der Präsident nannte ihn bei einer Zeremonie im Pentagon einen "Riesen seiner Generation" und einen "Verfechter der Freiheit".
Er kündigte zudem an, Kirk posthum die Präsidentenmedaille der Freiheit zu verleihen. Zuvor hatte Trump in einem ungewöhnlichen Schritt US-weite Trauerbeflaggung für seinen Unterstützer Kirk angeordnet, auch am Weißen Haus waren die Fahnen auf halbmast.
Das FBI setzte unterdessen die Suche nach dem Attentäter fort. Die Ermittler veröffentlichten Aufnahmen einer verdächtigen Person, womöglich im Studentenalter. Auf den unscharfen Bildern ist ein Mensch mit dunkler Basecap und Sonnenbrille und schwarzem Oberteil zu sehen, darauf scheint ein Logo mit einer US-Flagge zu prangen.
Zudem fanden die Ermittler nach eigenen Angaben in einem Waldgebiet nahe des Tatorts die mutmaßliche Tatwaffe. Es handele sich um ein "Hochleistungs-Bolzengewehr", sagte der zuständige FBI-Agent Robert Bohls. Solche Waffen werden bei der Jagd auf Großwild eingesetzt oder als Präzisionswaffe von Scharfschützen des Militärs. Sie ermöglichen es, Ziele aus großer Distanz zu treffen. Kirk war offenbar aus einer Entfernung von rund 180 Metern mit einem einzigen Schuss tödlich am Hals verletzt worden.
Aus dem Trump-Lager waren nach dem Attentat martialische Töne zu hören. "Charlie Kirk ist ein Kriegsopfer", sagte der frühere Präsidentenberater Steve Bannon. "Wir befinden uns im Krieg in diesem Land." Der frühere Sprecher des Repräsentantenhauses, der Republikaner Newt Gingrich, sprach nach Angaben der "New York Times" von einem "kulturellen Bürgerkrieg" mit liberalen Kräften. Fox-News-Kommentator Jesse Watters sagte, das rechte Lager werde sich für Kirks Tod "rächen".
Linksgerichtete Nutzer äußerten in Onlinemedien teils Genugtuung über Kirks Tod und nannten ihn einen "Hassredner". Die oppositionellen Demokraten hatten den Angriff auf Kirk dagegen scharf verurteilt. "In unserem Land gibt es keinen Platz für diese Art von Gewalt. Sie muss sofort aufhören", schrieb Trumps Vorgänger Joe Biden im Onlinedienst X. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom nannte den Angriff auf Kirk auf X "widerlich, abscheulich und verwerflich".
Das politische Klima in den USA ist schon länger aufgeheizt. Im Juli des vergangenen Jahres war Trump bei einem Wahlkampfauftritt im US-Bundesstaat Pennsylvania am Ohr verletzt worden, der Schütze wurde von Sicherheitskräften getötet. Im Juni dieses Jahres verübte ein Mann in Minnesota Attentate auf Parlamentarier der Demokraten und tötete zwei Menschen.
Trump hat die Stimmung seit seinem Amtsantritt im Januar weiter angeheizt. Er geht auf beispiellose Weise gegen Einwanderer, politische Gegner, Hochschulen und Medien vor und setzte Soldaten in Demokraten-Hochburgen wie Los Angeles und Washington ein - angeblich um Gewaltexzesse zu bekämpfen. Städten wie Chicago, Baltimore und New Orleans drohte er mit ähnlichen Einsätzen.
E.Paulino--PC