-
Ein Todesopfer und fünf Verletzte bei Schüssen bei Rave-Party in der Schweiz
-
Referendum in Island: Gegner von EU-Beitrittsverhandlungen kurz vor Auszählungsende vorne
-
Unter Tränen: Federer in Hall of Fame des Tennis aufgenommen
-
Viererpack Messi: Miami beendet Negativserie
-
Rettungskräfte in Nepal kämpfen gegen Regen und steigende Pegelstände
-
"Sieg teuer bezahlt": Kovac leidet mit Konstantelias
-
Junta im Niger schlägt Aufstand von Soldaten mit Hilfe Russlands nieder
-
Referendum in Island über EU-Beitrittsverhandlungen beendet
-
"Bild am Sonntag": Bahn investiert 210 Millionen Euro in "XXL-Waschprogramm"
-
Ehemaliger Trump-Unterstützer aus den USA abgeschoben
-
IAEA: Akw Saporischschja seit mehr als einer Woche ohne externe Stromversorgung
-
Dritter Sieg: Nürnberg mit bestem Start seit 1999
-
Norwegen trauert um Harald V. - neuer König Haakon VIII. hält Rede an die Nation
-
Operation nötig: Pogacar bricht sich Schlüsselbein
-
Sirtaki zum Auftakt: Dortmund dominiert den HSV
-
Norwegens neuer König Haakon VIII. würdigt verstorbenen Vater in erster Rede
-
Neue Gewalt in Kusra: Israelische Siedler dringen in palästinensisches Haus ein
-
Mobiler Freizeitpark Happy Fun World öffnet in Ettlingen
-
Karlsruher Großraumdiskothek Agostea kündigt Schließung an
-
Karlsruher SC verliert torreiches Heimspiel gegen Wolfsburg mit 2:5
-
Deutsch-französische Musikfreizeit fordert verlässlichere EU-Förderung
-
Wiesn-Bedienungen können in 16 bis 18 Tagen bis zu 16.000 Euro verdienen
-
Gebühren können Altersvorsorge über 40 Jahre erheblich mindern
-
Führerscheine von 2002 bis 2004 müssen bis Januar 2027 umgetauscht werden
-
McDonald’s bringt M&M Bacon und mehrere neue Aktionsprodukte zurück
-
Coca-Cola-Abfüller erhöht Abgabepreise ab September
-
Kinderärztin wirft Merz in Bürgergespräch schädliche Politik vor
-
Zweijähriges Mädchen bei russischem Drohnenangriff auf Kiew getötet
-
Siedlergewalt in Kusra: Fahrzeuge beschlagnahmt und Ermittlungen eingeleitet
-
Berner Regierung will Vetorecht der Gemeinden bei großen Energieanlagen streichen
-
Esther González wechselt nach Vertragsauflösung zu Al-Qadsiah
-
El Mala widmet erstes Saisontor Basketballstar Dennis Schröder
-
Gladbachs Daiki Hashioka nach Kopfverletzung in Leipziger Klinik untersucht
-
Kubicki erwartet FDP-Ergebnis von fünf bis sechs Prozent in Sachsen-Anhalt
-
Finnlands Präsident Stubb hält russischen NATO-Angriff für unwahrscheinlich
-
Flekken kritisiert Leverkusen nach 2:3-Niederlage in Elversberg
-
Thüringer BSW hält trotz Kritik am Sonderparteitag am 6. September fest
-
Darmstadt 98 verpflichtet William Mikelbrencis
-
Bayer Leverkusen plant offenbar weiter mit Robert Andrich
-
Sieben Bewohner in Kusra von Siedlern belagert – Berichte über Verletzte und Brände
-
Lausanne-Sport soll Nicolas Cozza für drei Jahre verpflichtet haben
-
Patrouille Suisse begeistert Tausende beim Jubiläum in Altenrhein
-
Mehrere Rivalitäten prägen das Formel-1-Fahrerlager
-
Siegmund fordert Beobachtung der Stimmenauszählung
-
Dallinga führt Köln bei seinem Debüt zum 3:2 gegen Hoffenheim
-
Krösche sagt TV-Interview ab, Aufsichtsrat berät nach Transferschluss
-
Krösche weicht Fragen zu möglichem Eintracht-Abschied aus
-
Audrey Werro sagt Start in Bellinzona ab
-
Haakon VIII. würdigt verstorbenen König Harald in erster Ansprache
-
Villa mit Pool und Zürichseeblick kostet 9,8 Millionen Franken
Grüne dringen auf Klausur auf finanzielle Entlastung für Kommunen
Die Grünen haben einen Maßnahmenkatalog vorgeschlagen, um Kommunen finanziell zu entlasten. "Wir wollen mehr kommunale Finanzen ermöglichen", sagte Parteichefin Franziska Brantner am Montag zum Auftakt der Vorstandsklausur der Partei in Bonn. Beschlossen wurde dort ein Positionspapier, in dem die Grünen unter anderem einen höheren Anteil der Kommunen an den Einnahmen aus der Mehrwertsteuer fordern.
"Wir wissen, dass die Demokratie vor Ort lebt", sagte dazu Brantner. Es gehe um den Kita-Ausbau aber auch um den Erhalt kommunaler Einrichtungen wie zum Beispiel der Stadtbibliothek. Daher sei auch wichtig, das Geld aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität "schnell an die Kommunen zu bringen". Zudem müsse der Bund bei der Digitalisierung vorankommen, denn "dann geht es auch vor Ort flotter".
Zur Erhöhung des Mehrwertsteueranteils für die Kommunen heißt es in dem Papier, so lasse sich das hohe Defizit der Städte und Gemeinden wirksam verringern. "Wer neue Aufgaben für die Kommunen beschließt, muss sie auch bezahlen", betonen die Grünen mit Blick auf kostenträchtige Entscheidungen auf Bundesebene. Zudem müsse die Bundesregierung "jetzt wie versprochen ihren Anteil zur Lösung des kommunalen Altschuldenproblems liefern".
"Städte, Gemeinden und Kreise seien Herz und Rückgrat unseres Landes", begründen die Grünen ihren Vorstoß. "Hier gehen Kinder in Schule und Kita, hier treffen sich Nachbarn im Schwimmbad oder auf dem Marktplatz, hier trainieren Jugendliche im Sportverein, hier engagieren sich Menschen in Feuerwehr, Kirchen und Vereinen", heißt es in dem Papier. So entstünden "Gemeinschaft, Zusammenhalt und Demokratie vor Ort im Konkreten".
Den derzeitigen Anteil der Kommunen an der Mehrwertsteuer von rund zwei Prozent kritisieren die Grünen demnach als zu niedrig. Sie verweisen auf "Rekorddefizite, Investitionsstaus und steigende Kosten" für die Städte und Gemeinden, was deren Handlungsfähigkeit bedrohe. Die Folgen seien "marode Schulen, fehlende Kita-Plätze, ausgedünnter Nahverkehr, geschlossene Schwimmbäder". Damit aber "verliert die Demokratie vor Ort an Vertrauen und der Zusammenhalt bröckelt".
Die Grünen fordern zudem mehr Möglichkeiten für Kommunen, eigenständig und verursachergerecht Abgaben zu erheben. Dies könne beispielsweise "eine Verpackungsabgabe oder ein Mobilitätsbeitrag" sein. Der Bund solle außerdem "zentrale Digitalisierungslösungen bereitstellen, um Verwaltungskosten zu senken". Bürgerinnen und Bürger sollen Daten nur einmal angeben müssen, Behörden könnten dann bei Bedarf sicher darauf zugreifen.
Die Grünen-Spitze berät an diesem Montag und Dienstag in Bonn auf einer Klausurtagung über Weichenstellungen für die kommenden Monate. Das Treffen erfolgt vor dem Hintergrund der Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen vom Sonntag. Dort mussten die Grünen deutliche Verluste hinnehmen, es gab aber auch Erfolge in der Metropole Köln und weiteren Großstädten, wo Bewerberinnen und Bewerbern der Grünen in teils aussichtsreicher Position der Einzug in Stichwahlen um das Oberbürgermeisteramt gelang.
Die Vorstandsklausur soll zudem der Vorbereitung des Bundesparteitags im November dienen. Brantner und Ko-Parteichef Felix Banaszak warben für ein klares Profil der Partei. Sie nannten dabei neben der Stärkung der Kommunen besonders sozialpolitische Themen sowie Energiewende und Klimaschutz.
Über das Papier der Grünen zu den Kommunen hatte zuerst die Funke Mediengruppe berichtet. Die Kommunen in Deutschland hatten im vergangenen Jahr laut statistischem Bundesamt ein Rekorddefizit von rund 24,8 Milliarden Euro verzeichnet. Dies war demnach das höchste kommunale Finanzierungsdefizit seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990.
Ferreira--PC