-
US-Medien: CIA-Direktor Ratcliffe warnte in Moskau vor Angriff auf Nato-Staaten
-
US Open: Muchova/Mensik holen Mixed-Titel
-
Verheerende Sturzflut: Mehr als 1300 Menschen in Nepal und Tibet vermisst
-
Nepals Katastrophenschutzbehörde meldet nach Sturzflut 823 Vermisste
-
NFL: Meister Seahawks werden für 10 Milliarden verkauft
-
Nach Carragher-Kritik: Rolfes verteidigt Wirtz
-
"Ein paar Tränen": Becker sieht sich im Kino seiner Kindheit
-
"Letzten Meter machen": Diaby vor Bayer-Rückkehr
-
"Überrascht" vom Verband: Kukuk kritisiert Kommunikation
-
TK-Umfrage: Fast die Hälfte der Jugendlichen für Altersgrenze in sozialen Medien
-
US-Erdbebenwarte: Verheerende Sturzflut in Nepal durch Gletscherabbruch ausgelöst
-
Erste Debatte französischer Präsidentschaftskandidaten
-
Koalitionsfraktionen stecken bei Klausur weiteren Reformkurs ab
-
Chef des Dachverbandes der DDR-Opfer kritisiert Linken-Forderung nach Enteignung
-
Chiphersteller Nvidia legt im Quartalsumsatz um mehr als das Doppelte zu
-
Nvidia verdoppelt Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal
-
Union Berlin: Querfeld als Verkaufskandidat? Uduokhai-Transfer im Raum
-
Spanien: Mbappé-Dreierpack bei Mourinhos Rückkehr
-
Servette-Frauen unterliegen Sparta Prag im Quali-Hinspiel
-
"Ich labere nicht": Schulze und Siegmund liefern sich in Sachsen-Anhalt Rededuell
-
Sana Surselva kippt Schließung der Geburtshilfe in Ilanz
-
Lucid Gravity im Test: Luxus-ElektrosUV mit Frunk-Sitzbank
-
Verheerende Sturzflut: Mindestens 160 Tote und hunderte Vermisste in Nepal und Tibet
-
Volvo Cars setzt Jim Rowan ab: Håkan Samuelsson kehrt als CEO zurück
-
Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: Heftiges Rededuell zwischen Kandidaten von CDU und AfD
-
Schweizer Aussenpolitik und EU-Beziehungen im Fokus
-
Werteverlust und Sonderschulquote belasten thurgauische Schulen
-
Eisbären-Legende Rankel wird Bundestrainer
-
Zahl der Toten nach Überschwemmungen in Nepal steigt auf 157
-
Protest gegen fremdenfeindliche Gewalt: Salif Keita sagt Konzerte in Südafrika ab
-
Ex-"Tatort"-Kommissar Andreas Hoppe mit 66 Jahren gestorben
-
"TMZ": "Rocky Horror Picture Show"-Star Tim Curry mit 80 Jahren gestorben
-
Mit Herz und Ständchen: Auch die Royals würdigen verstorbene Dolly Parton
-
Bill Gates fordert Roboter-Steuer und andere Auflagen für KI
-
Ungarischer Autor und Holocaust-Überlebender Peter Nadas mit 83 Jahren gestorben
-
Zwei Tote nach Infektionen mit Malaria an Frankfurter Flughafen
-
Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: AfD baut Vorsprung in Umfrage weiter aus
-
Mehr als 90 Tote bei Überschwemmungen in Nepal - Hunderte Touristen vermisst
-
Vuelta: Brennan gewinnt fünfte Etappe
-
Trump-Regierung droht mit Abriss des Kennedy Center in Washington
-
Medien: Harry und Meghan sind mit ihren Kinder nach Großbritannien zurückgekehrt
-
BSW in Thüringen stellt klar: Fraktion stimmt gegen Misstrauensvotum von AfD
-
Mehr und günstigere Fernwärme: Gesetzespaket soll Versorgern und Verbrauchern helfen
-
Jugendtrainer in Bayern soll mindestens zwei Kinder missbraucht haben
-
Social-Media-Sucht: Instagram und Facebook führen Zeitsperren für Teenager ein
-
Epstein-Affäre: Frankreich wegen verzögerter Ermittlungen verklagt
-
Selenskyj besucht ukrainische Soldaten an der Front
-
Social-Media-Sucht: Meta zahlt Bundesstaaten in Vergleich 16 Milliarden Dollar
-
Menschenverachtende Posts: Universitätsklinikum Rostock stellt Oberarzt frei
-
Silvesterrakete in Berliner Wohnung geschossen: Neue Verhandlung gegen Influencer
Historischer Besuch: Steinmeier gedenkt in Guernica der Opfer von NS-Luftangriff
Als erstes deutsches Staatsoberhaupt hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die 1937 bei einem Bombenangriff der NS-Luftwaffe zerstörte baskische Stadt Guernica besucht. Steinmeier nahm am Freitag bei dem historischen Besuch gemeinsam mit dem spanischen König Felipe VI. auf dem Friedhof von Guernica an einer Kranzniederlegung teil und gedachte der hunderten Todesopfer der nationalsozialistischen Bombardierung.
Steinmeier traf zunächst zwei Überlebende des Bombardements, Crucita Etxabe und María Carmen Aguirre, die bei dem Luftangriff kleine Kinder waren und heute über 90 Jahre alt sind. Anschließend ertönte fünf Mal die Glocke der bei dem Luftangriff während des Spanischen Bürgerkriegs zerstörten Kirche San Juan.
Vor dem Mausoleum, in dem die sterblichen Überreste von Opfern des NS-Luftangriffs ruhen, wurde ein Kranz aus weißen Nelken abgelegt. Außerdem hielten Steinmeier und der König eine Schweigeminute im Gedenken an die Opfer ab. Steinmeier verneigte sich zum Ende der Zeremonie kurz.
Begleitet wurde der Bundespräsident von seiner Ehefrau Elke Büdenbender. Anwesend waren unter anderen auch der Bürgermeister von Guernica, José María Gorroño Etxebarrieta, und der Bürgermeister von Guernicas Partnerstadt Pforzheim, Peter Boch.
Im Anschluss an die Zeremonie besuchten Steinmeier und Felipe VI. das Friedensmuseum von Guernica. Vor dem Museum gab es Proteste baskischer Nationalisten, die dem König kritisch gegenüberstehen.
Der deutsche Luftwaffenverband "Legion Condor" hatte die 5000-Einwohner-Stadt im Norden Spaniens am 26. April 1937 in Schutt und Asche gelegt. Dabei wurden je nach Schätzung zwischen 200 und 1700 Menschen getötet. Der Angriff auf Guernica (baskisch: Gernika) sorgte international für Entsetzen und wurde zum Symbol für eine grausame und gegen die Zivilbevölkerung gerichtete Kriegsführung. Der Maler Pablo Picasso hielt das Grauen in seinem ikonischen Gemälde "Guernica" für die Ewigkeit fest.
Adolf Hitler hatte die Jagdflugzeuge und Bomber der "Legion Condor" zur Unterstützung des Putsch-Generals und späteren faschistischen Diktators Francisco Franco in den Spanischen Bürgerkrieg geschickt. Francos Sieg über die Einheiten der Linksregierung der Zweiten Spanischen Republik am 1. April 1939 war der Beginn einer Diktatur in Spanien, die erst vor 50 Jahren nach Francos Tod am 20. November 1975 endete.
Das Gedenken zu Guernica war ein zentrales Element bei Steinmeiers dreitägigem Staatsbesuch in Spanien. Am Mittwoch hatte der Bundespräsident bei einem Staatsbankett im Königspalast gesagt, Deutsche hätten in Guernica "schwere Schuld auf sich geladen" und ein "Verbrechen" begangen. Ebenfalls am Mittwoch hatte Steinmeier sich in Madrid im Museum Reina Sofía Picassos "Guernica" zeigen lassen.
Die Aufarbeitung von Guernica erfolgte spät. Erst zum 60. Jahrestag der Bombardierung bekannte sich 1997 der damalige Bundespräsident Roman Herzog zu einer "schuldhaften Verstrickung deutscher Flieger" und bat die Bewohner von Guernica um "Versöhnung". Vor Steinmeier reiste kein Bundespräsident in die nahe Bilbao gelegene Stadt.
N.Esteves--PC