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Vorläufige Festnahme nach Anschlag auf Haus von Kommunalpolitikerin in Hessen
Mehr als drei Monate nach einem Anschlag auf das Haus einer Kommunalpolitikerin der Grünen im hessischen Dietzenbach haben Ermittler einen Verdächtigen vorläufig festgenommen. Der Haftbefehl gegen den 36-Jährigen wurde unter Auflagen außer Vollzug gesetzt, wie das Hessische Landeskriminalamt am Freitag mitteilte. Der Mann muss nun eine Fußfessel tragen. Gegen ihn wird wegen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion ermittelt.
Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung in Frankfurt am Main beschlagnahmten die Beamten demnach mutmaßliche Tatkleidung sowie das mutmaßliche Fluchtauto. Die Hintergründe der Tat blieben unklar.
Nach Polizeiangaben hatte es in der Nacht zum 16. Oktober ein lautes Explosionsgeräusch in Dietzenbach gegeben. Von Anwohnern alarmierte Beamte hätten dann eine kaputte Haustür an einem Wohnhaus entdeckt sowie Schmauchspuren, die auf eine Detonation hindeuteten.
Die Sprengkraft sei so groß gewesen, dass das Türblatt erheblich beschädigt wurde. Der Sachschaden wurde auf mehrere tausend Euro geschätzt.
X.M.Francisco--PC