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Russischer Gesandter reist am Donnerstag zu Treffen mit US-Vertretern nach Genf
Der Kreml-Gesandte für internationale Wirtschaftsfragen, Kirill Dmitriew, reist nach russischen Angaben am Donnerstag zu Gesprächen mit US-Unterhändlern nach Genf. Dmitriew wolle die Verhandlungen mit den US-Vertretern über "wirtschaftliche Fragen" fortsetzen, meldete am Mittwoch die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass.
Ebenfalls am Donnerstag wollen die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Genf mit ukrainischen Regierungsvertretern über Wege zur Beendigung des Ukraine-Kriegs beraten. Im Vorfeld dieser Gespräche telefonierte US-Präsident Donald Trump am Mittwoch mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj. Auch Witkoff und Kushner hätten an dem Telefonat teilgenommen, teilte Selenskyj in Onlinediensten mit.
Das Telefonat dauerte nach Angaben des ukrainischen Präsidentenberaters Dmitro Lytvyn etwa eine halbe Stunde. Inhaltliches zu dem Telefonat wurde weder von der ukrainischen noch der US-Seite bekanntgegeben.
Selenskyj hatte zuvor mitgeteilt, dass der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow in Genf mit Witkoff und Kushner das für Anfang März geplante nächste "trilaterale Treffen mit Russland" vorbereiten wolle. Laut Selenskyj soll es bei dem Treffen in Genf auch um einen "Sanierungsplan" für die von vier Jahren russischem Angriffskrieg strapazierte ukrainische Wirtschaft gehen.
In Genf hatte bereits Mitte Februar eine Gesprächsrunde mit Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA stattgefunden, die allerdings keine konkreten Ergebnisse brachte. Moskau beharrt bislang auf seiner Forderung, dass die Ukraine die gesamte Donbass-Region abtreten soll - was Kiew strikt ablehnt.
A.Seabra--PC