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Auswärtiges Amt rät "dringend" von Reisen nach Israel ab
Angesichts der wachsenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran rät die Bundesregierung "dringend" von Reisen nach Israel ab. Einen entsprechenden Reise- und Sicherheitshinweis verbreitete das Auswärtige Amt am Freitagabend. "Von Reisen nach Israel sowie nach Ostjerusalem wird dringend abgeraten", heißt es darin.
"Die Deutsche Botschaft in Tel Aviv bleibt voll arbeitsfähig", hieß es zudem aus dem Auswärtigen Amt. "Wir beobachten die Lage sehr aufmerksam und stehen im engen Austausch mit unserer Botschaft in Tel Aviv, auch zur Sicherheitssituation unserer Kolleginnen und Kollegen vor Ort und ihren Familienangehörigen." Auch die Lage im Iran werde "sehr aufmerksam" beobachtet.
Zuvor hatte die US-Regierung Botschaftsmitarbeitern in Israel eine umgehende Ausreise nahegelegt. Großbritannien verkündete den Abzug seines gesamten Botschaftspersonals aus dem Iran und eine Verlegung von Teilen des Personals aus Tel Aviv wegen "regionaler Spannungen".
Die Entwicklungen bestärken die Furcht vor einer militärischen Eskalation in der Region. US-Präsident Donald Trump droht der mit Israel verfeindeten Führung des Iran seit Wochen mit einem Militäreinsatz. Er hat Teheran eine Frist bis Anfang März gesetzt, um sich mit Washington auf ein neues Atomabkommen zu einigen.
G.M.Castelo--PC